Richmonds Schloß

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Richmonds Schloß, ursprünglich von Sogmanton Agh'Khaal »Richmonds Teaultokan« genannt (nach Tai-Laktrote Richmond), war ein zu einer Forschungs-, später durch zusammengeschweißte Raumschiffwracks auf der Oberfläche zur Piratenbasis ausgebauter Asteroid am Rand der Sogmanton-Barriere.

A126Illu 3.jpg
Atlan 126 - Innenillustration 3
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Aufbau

Der Asteroid hat einen Durchmesser von circa 1000 Kilometern und ist unregelmäßig geformt. Die Piraten hatten ausgedehnte Stollen- und Höhlensysteme im Inneren des Asteroiden angelegt. Fast die ganze von Kratern übersäte Oberfläche des Asteroiden war mit Raumschiffswracks bedeckt, an die weitere aufgegebene Schiffe angeschweißt oder angeflanscht wurden.

Das bizarre Äußere der Basis fand ihre Entsprechung in unterschiedlich vektorierten Schwerkraftfeldern im Inneren. Es gab zahlreiche Bereiche innerhalb des Asteroiden, die nicht nur baulich voneinander getrennt waren, sondern auch andere Schwerkraftverhältnisse hatten. Ein klar definiertes »Oben« oder »Unten« gab es in Richmonds Schloß nicht.

Von den verschiedenen Nestern der Piraten an der Oberfläche führten Antigravschächte tief ins Innere des Asteroiden.

Hanwigurt Sheerons Machtbereich war die ehemalige Forschungsstation, die von den Arkoniden errichtet worden war, um die Sogmanton-Barriere wissenschaftlich zu erkunden.

Allgemeines

In Richmonds Schloß lebten mehrere Piratengruppen, die teilweise untereinander rivalisierten. Machtkämpfe und mörderische Intrigen waren nicht selten. Wurde Richmonds Schloß jedoch angegriffen, standen alle Piraten zusammen.

Die Piraten nutzten den in einer Einbuchtung der Sogmanton-Barriere gelegenen Asteroiden, um von dort aus Raubzüge ins Innere der Barriere durchzuführen. Dabei verwendeten sie die so genannten Staubeier, kleine Raumkapseln, die die einzigen Fahrzeuge waren, mit denen man sich relativ sicher in der Barriere bewegen konnte. Dennoch kam es immer wieder vor, dass Staubeier verloren gingen. Dies war nicht zuletzt auch auf die häufigen Angriffe der Gantries zurückzuführen.

In der Regel überfielen die Piraten keine Raumschiffe, sondern plünderten lediglich Wracks aus, die der Sogmanton-Barriere zum Opfer gefallen waren. Sie schreckten aber auch nicht davor zurück, in Raumnot geratene Besatzungsmitglieder zu töten oder ihrem Schicksal zu überlassen.

Geschichte

Im Jahre 8023 v. Chr. wurde Atlan, der auf der Flucht von Ganberaan in der Sogmanton-Barriere gestrandet war und sein Schiff, die FARNATHIA, verlassen musste, von Jepson Tropp, einem Piraten, in der Sogmanton-Barriere aufgefischt und zu Richmonds Schloß gebracht. Anführer der Piraten war zu diesem Zeitpunkt der telepathisch begabte Hanwigurt Sheeron. Es gelang Atlan, die Piraten auf seine Seite zu bringen und sie dazu zu bewegen, die Überlebenden seines Schiffes (zu denen auch Farnathia gehörte) aus der Sogmanton-Barriere zu retten.

Farnathia, die mit einem Parasiten infiziert wurde, verwandelte sich in ein formloses Monster, das in Richmonds Schloß sein Unwesen trieb und einige Piraten tötete, bevor es gestoppt werden konnte. Bevor erkannt wurde, dass Farnathia für die Morde verantwortlich war, lösten die Todesfälle heftige Kämpfe zwischen den Piratengruppen aus. Dem Gestaltwandler Morgus, einem Begleiter Sheerons, war es zu verdanken, dass Farnathia von dem Parasiten befreit wurde und ihre ursprüngliche Gestalt zurückgewann.

Quellen

Atlan 122, Atlan 124, Atlan 126