Sigolater

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Die Sigolater sind die Bewohner des Planeten Sigolatwelt in der Galaxie Larhatoon.

Erscheinungsbild und Physiologie

PR2768.jpg
Heft: PR 2768
© Pabel-Moewig Verlag KG

Die Sigolater sind humanoide Wesen. Am Kopf haben sie anstelle der Haare mehrere Hautlappen, die in der Kindheit transparent sind und sich in der Pubertät grün färben. Die Sigolater bezeichnen diese Hautlappen als Schals und können sie um den Kopf herumwickeln. (PR 2768)

Bekannte Sigolater

Gemäß der Überlieferung wurden die Sigolater von mehreren Katastrophen heimgesucht – und jedes mal erschien ein Held, der die Überlebenden zu einem Neubeginn führte: (PR 2768)

  • Zi Zeralym Zysree – Held am Ende der ersten Maschinellen Epoche, der die Reste des Volkes während des Jahrhundertwinters ein geschütztes Tal führte (PR 2768)
  • Triumvirat der Vernunft – drei Helden am Ende der zweiten Maschinellen Epoche, welche die Wissenshasserkriege beendeten (PR 2768)
  • Fanessro Falo Feis – Held am Ende der dritten Maschinellen Epoche, welcher nach der Nuklearkatastrophe die versprengten Überlebenden sammelte und einte (PR 2768)
  • Dho Dovo Doninc – Held am Ende der vierten Maschinellen Epoche, welcher während der Evakuierung der Sigolater einen Angriff des Urvaters der Khazzyr abwehrte (PR 2768)

Gesellschaft

Allgemeines

Im Jahr 1517 NGZ war die Gesellschaft in mehrere kleine Siedlungen zersplittert, welche die Reste des Volkes darstellten, das von den Khazzyr schwer in Bedrängnis gebracht wurde. Die Bewohner jeder dieser Siedlungen hatten dabei ihre eigene Überlebensstrategie entwickelt. Beispielsweise hatten die Bewohner der Ruinen von Ponten-Süd einen Aussichtsposten auf einem alten Fernsehturm eingerichtet und schickten bei jedem Angriff der Khazzyr Krieger aus, um die Angreifer zu töten. Dabei ritten sie auf den flugfähigen Khasyriden, die sie vor längerer Zeit aus Eiern eines getöteten Khazzyrweibchens gezüchtet hatten, und verwendeten vergiftete Wurfwaffen, um die Khazzyr zu töten. In der Floßstadt Cholten-Cerrs hingegen stellten die verbliebenen Bewohner den Khazzyr Fallen, um einige von ihnen zu töten und sie als Quelle für Nahrung und Bekleidung sowie Brennstoff für Lampen zu verwenden. Welche Überlebensstrategien die übrigen zehn Siedlungen entwickelt hatten, ist nicht überliefert. (PR 2768)

Religion

Die Sigolater glauben an höhere Wesen, die sie Seinsdämonen nennen. Sie glauben, dass sie diese Dämonen in der ersten Maschinellen Epoche durch ihren Raumfahrt erzürnt hatten, und die Seinsdämonen daraufhin die Katastrophe heraufbeschworen, welche die erste Maschinelle Epoche beendete. Beim ersten Kontakt mit Reginald Bull und seinen Gefährten hielten sie diese zunächst ebenfalls für Seinsdämonen. (PR 2768)

Sitten und Gebräuche

In Ponten-Süd versammelten sich die Sigolater allabendlich, um Ausschnitte aus ihrer Geschichte zu erzählen und so die Erinnerung an die Geschichte wach zu halten. Bei besonderen Anlässen benutzten sie dabei den Zurückblick – einen alten Filmprojektor, der eine Dokumentation über das Vierte Maschinelle Zeitalter und dessen Ende enthielt. (PR 2768)

Technik

Während ihrer Maschinellen Epochen hatten die Sigolater immer wieder diverse technische Geräte entwickelt, unter anderem Kollektoren zur Gewinnung von Solarenergie, Helikopter, die sie als Rotortänzer bezeichneten, sowie Raketen und Raumschiffe. Im Jahr 1517 NGZ war von dieser Technik praktisch nichts mehr übrig. (PR 2768)

Geschichte

Vor einer unbekannten Anzahl von Jahren erlebten die auf Sigolatwelt beheimateten Sigolater ihre erste Blütezeit, die sie als Erste Maschinelle Epoche bezeichneten. Gemäß der Legende der Sigolater waren die Seinsdämonen gegen diese Raumfahrt und verursachten eine Katastrophe, die dazu führte, dass das Licht von Loy Lo für Jahrzehnte oder Jahrhunderte die Sigolatwelt nur in stark abgeschwächter Form erreichte – die Folge war eine Eiszeit, sowie das Ende der Blütezeit der Sigolater. Gemäß der Überlieferung führte der Held Zi Zeralym Zysree die Überlebenden in ein geschütztes Tal, wo sie den sogenannten Jahrhundertwinter überstehen konnten. Es folgte eine zweite Maschinelle Epoche, allerdings gab es eine starke Gruppe, die glaubte, dass die technische Entwicklung die Seinsdämonen erneut erzürnen und so eine erneute Katastrophe auslösen würde. Es folgte der Wissenshasserkrieg, der das Ende der zweiten Maschinellen Epoche besiegelte. Erneut erschienen Helden, das Triumvirat der Vernunft, welche den Krieg beenden konnten. Die Überlebenden erhoben sich bald zu einer erneuten Blütezeit. Diese Dritte Maschinelle Epoche war die kürzeste, da sich in einem der nuklear betriebenen Kraftwerke eine verheerende Explosion ereignete, welche die Sigolater erneut dezimierte. Fanessro Falo Feis erwies sich als Held am Ende der Dritten Maschinellen Epoche. Er sammelte und vereinigte die versprengten Überlebenden für einen Neubeginn. Während der späteren Vierten Maschinellen Epoche setzten die Sigolater hauptsächlich auf die Nutzung von Solarenergie, außerdem bauten sie eine Anzahl von Floßstädten, die auf den Ozeanen schwammen. (PR 2768)

Am Ende dieser Epoche stürzte ein Objekt, das die Sigolater zunächst für einen Asteroiden hielten, auf den Kontinent Pai. Durch die dabei ausgelösten Stürme und Fluten kamen 90 % der Sigolater ums Leben. Die Überlebenden sandten Expeditionen zur Absturzstelle, von denen jedoch nur sehr wenige Sigolater zurückkehrten. Es stellte sich heraus, das riesige, flugfähige Spinnenwesen, die Khazzyr, mit dem Objekt gelandet waren. Spätere Versuche, die Khazzyr mit schwer bewaffneten Hubschraubern zu bekämpfen, scheiterten. Schließlich erreichten die sich rasch vermehrenden Khazzyr auch die anderen Kontinente und begannen, die Sigolater zu dezimieren, bis schließlich im Jahr 1517 NGZ nur noch etwa 2500 Sigolater, die auf zwölf Siedlungen verteilt waren, übrig waren. (PR 2768)

Im Jahr 1517 NGZ landeten Reginald Bull, Quick Silver und Toio Zindher auf der Suche nach einem Zugang zur Brevizone der Stadt Allerorten auf dem Planeten. Die Sigolater kannten aus ihren Überlieferungen noch ein Gebäude, auf das die von Bull und Quick Silver gegebene Beschreibung passte, und wiesen ihnen den Weg – es stellte sich heraus, dass es sich tatsächlich um einen Zugang zur Brevizone handelte. Im Gegenzug wurden die Sigolater von den Terranern zu einem geeigneten Planeten umgesiedelt. Während Ponten-Süd als letzte Siedlung evakuiert wurde, griffen die Khazzyr an, diesmal war auch der Urvater, eine uralte Kreatur mit extrem starken Parakräften, Teil des angreifenden Schwarms. Ein Entkommen mit der EDMOND PONTONAC, die für die Evakuierung eingesetzt wurde, schien durch den Urvater und die zahlreichen Blindgreise, die ihn abschirmten, unmöglich, bis der auf einem Auge blinde Bürgermajor Dho Dovo Doninc, der in den Ruinen zurückgeblieben war, mit einem Züchtigungsstab bewaffnet einen Khasyriden bestieg und den Urvater angriff. Es gelang ihm, den Kriegsmagen des Urvaters zu durchbohren, sodass die darin enthaltene hochentzündliche Flüssigkeit austrat und den Urvater sowie zahlreiche weitere Khazzyr in einer Explosion zerriss. Dho Dovo Doninc war so zum Helden des Endes der Vierten Maschinellen Epoche geworden. Die Sigolater wurden zu einem geeigneten Planeten gebracht, wo ihnen in der Folge einige Posbis bei ihrem Neustart zur Seite standen. (PR 2768)

Quellen

PR 2768