Sringal

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Sringal ist der Name eines Doppelsternsystems, bestehend aus Sringal Alpha, einem roten Stern und Sringal Beta, einem Blauen Riesen. Es befindet sich in einem Reflexionsnebel in der Galaxie Pinwheel. (PR 1368)

Astrophysikalische Daten: Sringal
Galaxie: Triangulum
Entfernung zum Solsystem: ≈2,4 Mio. Lichtjahre
Anzahl Sterne: 2
Daten Sringal-Alpha Sringal-Beta
Spektraltyp der Sterne: Roter Stern Blauer Riese
Anzahl der Planeten: 7
Bekannte Planeten: Sringal IV
Bekannte Völker
Hauri

Übersicht

Sringal Alpha war ursprünglich ein eigenständiges Sonnensystem, das sich zu einem unbekannten Zeitpunkt Sringal Beta annäherte. Während der Annäherung wurde der rote Stern aufgrund der Gase und des Staubs im Reflexionsnebel immer weiter abgebremst. Schließlich besaß die Sonne nicht mehr genug Geschwindigkeit, um der Schwerkraft von Sringal Beta entgehen zu können und wurde in einer stetig abnehmenden Kreisbahn um den blauen Riesen eingefangen. Atlan vermutete 447 NGZ, dass Sringal Alpha wohl in einigen Millionen Jahren in Sringal Beta stürzen würde. (PR 1368, S. 28)

Anmerkung: Die Daten aus PR 1368 sind bezüglich Vergangenheit und Zukunft des Systems durch Atlan und Tovari Lokoshan aufgestellte Extrapolationen auf Grundlage der im August 447 NGZ beobachteten Verhältnisse.

Planeten

Das Sringal-System besitzt insgesamt sieben Planeten. Sechs davon bewegen sich taumelnd um beide Sterne. Vermutlich umkreisten sie ursprünglich Sringal Alpha, wurden bei der Annäherung der Sonne an Sringal Beta aber aus ihren ursprünglichen Bahnen gerissen. Lediglich die Bahn von Sringal IV führt noch allein um Sringal Alpha. (PR 1368, S. 27, 29)

Sringal IV

Der Planet ist in etwa so groß wie Terra. Die Schwerkraft beträgt 0,74 g. Den Himmelskörper umgeben ungewöhnlich starke Magnetfelder. (PR 1368, S. 27–28, 49)

Sringal IV bewegt sich in einer sehr flachen Ellipsenbahn um Sringal Alpha. Durch die starken Unterschiede zwischen größter Annäherung und größter Entfernung von seiner Sonne kommt es zu extremen Jahreszeiten. Im »Winter« herrschen subtropische Verhältnisse. Im »Sommer« wird es so heiß, dass sich der Stickstoff der Atmosphäre in Stickstoffoxyde umwandelt. (PR 1368, S. 27, 37)

Bereits im »Frühsommer« klettern die Temperaturen auf über 100 Grad Celsius und die Zusammensetzung der Atmosphäre ändert sich dergestalt, dass sie für zum Beispiel Terraner giftig wird. Trotz der hohen Temperaturen besaß der Planet im August 447 NGZ während einer solchen »Frühsommer«-Phase weiterhin drei Ozeane. Atlan führte dies darauf zurück, dass das verdunstete Wasser zu einer Erhöhung des Luftdrucks geführt hatte, was in Folge wiederum die Verdunstung des noch in den Ozeanen verbleibenden Wassers verhinderte. (PR 1368, S. 27–28, 37)

Das Leben auf dem Planeten hatte sich nach einer Theorie von Tovari Lokoshan an diese extremen Verhältnisse angepasst. So sah er z. B. Hinweise darauf, dass die Pflanzenwelt die heiße Jahreszeit als Sporen überdauerte. Auch die Fauna schien einen Weg gefunden zu haben, sich abhängig von den Umweltbedingungen metamorphisch zu verändern und so letztendlich auf gewisse Weise zu überleben. (PR 1368, S. 37)

Anmerkung: Bezüglich der Fauna ist die Schilderung in der Quelle aber nicht ganz klar. Die Theorie bezüglich metamorphischer Veränderung scheint allein auf dem Vorhandensein wurmähnlicher Lebewesen im August 447 NGZ zu beruhen.

Geschichte

Im Jahre 447 NGZ unterhielten im Dienste des Hexameron stehende Hauri einen geheimen, durch fünfdimensionale Störfelder vor Ortung geschützten Stützpunkt auf Sringal IV. Kommandant des Stützpunktes war Platur gum Krozan. (PR 1368)

Anfang dieses Jahres entdeckte Iruna von Bass-Teth Sringal IV und den Stützpunkt der Hauri, als sie für die PIG mit einem Vermessungsschiff Forschungsarbeit leistete. Sie nahm Kontakt zu den Hauri auf und versuchte, deren Vertrauen zu gewinnen, um an Informationen zu gelangen. (PR 1367, S. 59)

Im August 447 NGZ flog Atlan mit der KARMINA und einem Team von Freiwilligen nach Sringal, um Iruna von Bass-Teth zu befreien, die er als Gefangene der Hauri wähnte. Vor Ort verwickelte ihn die Akonin in ein Ränkespiel, mit dem die ehemalige Agentin des akonischen Energiekommandos hoffte, an streng geheime Daten über die Pläne der Hauri zu gelangen. Die feingesponnenen Pläne von Iruna gingen aber letztendlich nicht auf. Zwei Mitglieder des Einsatzkommandos, Jeschwa Tomasov und Terkel Straaten, verloren ihr Leben. Ihren Gefährten gelang es, zusammen mit Iruna von Bass-Teth aus dem Sringal-System zu fliehen. (PR 1368)

Quellen

PR 1367, PR 1368