Valschein

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Der »Bildermagier« Valschein war ein Magier aus der Großen Barriere von Oth auf Pthor.

Erscheinungsbild

Er war klein und schmächtig und hatte gekräuseltes Haar. (Atlan 378) In seinem schmalen Gesicht saßen Augen von mattbrauner Färbung, die Haut war hell. Seine Stimme war trocken und wirkte ruhig.

Valschein trug gern Kleidung, die aus unzähligen bunten Flecken zu bestehen schien, dazu knielange weiße Stiefel aus weichem Material. (Atlan 378)

Wie alle Magier der Großen Barriere von Oth war auch Valschein relativ unsterblich.

Charakterisierung

Er war ein bescheidener Mann, der nicht gern im Mittelpunkt stand.

Fähigkeiten

Er hatte die Fähigkeit, auf magischem Wege aus diversen Bruchstücken von Informationen einen Zusammenhang herzustellen, indem er aussortierte, was nicht dazu gehörte und ergänzte, was fehlte. Die Bezeichnung »Bildermagier« bekam er dadurch, dass dies sinngemäß ähnlich einem Puzzle-Spiel war, das man zu einem Bild zusammen setzte, wo nicht alle Teile vorhanden, dafür andere nicht dazu passend waren. (Atlan 378)

Geschichte

Er hatte schon oft mit dem Stimmenmagier Koratzo zusammengearbeitet, der Valscheins Arbeit sehr schätzte. (Atlan 490)

Im Jahre 2649 wurde er in die FESTUNG geschickt, um dabei zu helfen, die Hunderte Parraxynt-Bruchstücke zusammenzusetzen, die dort vorhanden waren. Sein größtes Problem war dabei aber, dass noch viele Teile des Puzzles fehlten und das Zusammensetzen auch noch aus anderen Gründen sehr schwierig war. Daher machte er Atlan gleich zu Beginn seiner Tätigkeiten darauf aufmerksam, dass die Rekonstruktion Monate dauern könnte – auch wenn er alle fehlenden Teile beisammen hätte. (Atlan 378)

Er vertiefte sich ganz in die ihm gestellte Arbeit und bekam so gut wir nichts von den Geschehnissen auf Pthor mit. Im Jahre 2650 überreichte ihm Copasallior ein weiteres Parraxynt-Bruchstück, welches dieser von Piraten vom Regenfluss als Tribut erhalten hatte. Dieses Bruchstück erwies sich allerdings als Bombenattrappe, mit der der vom Schwarzschock befallene Weltenmagier getötet werden sollte. Es explodierte jedoch in Valscheins Arbeitsbereich, ohne an ihm oder den anderen Bruchstücken Schaden anzurichten. (Atlan 450, Atlan 491)

Wie alle anderen Magier auch wurde Valschein ebenfalls von den Verkündern entführt und in einer großen Halle im Innern Pthors abgelegt. Als er die Gefahr kommen sah, verstärkte er die magischen Sperren an seinem Arbeitsbereich dadurch, dass er seine gesamte Lebensenergie in diese Sperren steckte. Das bedeutete aber auch, dass er sterben würde, sollte er nicht in unmittelbarer Nähe dazu wieder erwachen. Nachdem Copasallior und Koratzo die gefangenen Magier befreit hatten, schafften sie Valschein umgehend zurück in die FESTUNG, wo er tatsächlich unbeschadet zurück ins Leben fand. (Atlan 490)

Allerdings gelang es ihm weiterhin nicht, auch nur zwei Teile des Parraxynts zusammenzusetzen, was ihn sehr deprimierte. Daher verlangte Atlan von ihm, dass er sich einige Tage Auszeit gönnte, in der er sich tatsächlich wieder merklich regenerierte. (Atlan 491) Allerdings schaffte er es weiterhin nicht, das Parraxynt zu rekonstruieren. Er schaffte es noch nicht einmal, jene sieben Teile zu vereinen, welche einen separaten Schlüssel bilden sollten. Daher entwendete er heimlich aus Atlans Unterkunft das Goldene Vlies, von dem er sich Unterstützung erhoffte. Und tatsächlich fiel ihm seine Arbeit nun leicht. Das Parraxynt besaß nämlich eine Art Eigenleben; Teile, die scheinbar perfekt zusammenpassten, gehörten nicht zusammen, während andere wiederum passten, obwohl man mit bloßem Auge sofort erkannt hätte, dass dies unmöglich war. Vermutlich veränderten die Bruchstücke beim Zusammensetzen ihre Form. (Atlan 492)

Mit Hilfe des Vlieses schaffte es Valschein, die sieben Teile des Schlüssels zusammenzusetzen und obendrein die anderen Teile zu zwei Dritteln aneinanderzufügen. Dann verstarb er unerwartet durch eine Sicherheitsschaltung im Anzug der Vernichtung. Offenbar war er doch nicht würdig genug gewesen ihn für längere Zeit zu tragen. (Atlan 492)

Quellen

Atlan 378, Atlan 450, Atlan 490, Atlan 491, Atlan 492