Die Trümmerwelten

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 378)
A378 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: König von Atlantis
Titel: Die Trümmerwelten
Untertitel: Der Flug durch das Chaos
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Tais Teng (1 x)
Erstmals erschienen: 1978
Hauptpersonen: Razamon, Balduur, Heyzer Cor, Treyl Roccar, Atlan, Thalia
Handlungszeitraum: 2649
Handlungsort: Pthor (FESTUNG), Korsallophur-Stau (Hyrconia, Vanth)
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Razamon, Balduur und Fenrir sind von den Krolocs gefangen genommen worden und werden nun in der Festung Hyrconia vom Kommandanten Heyzer Cor verhört. Dieser will alle nötigen Informationen aus ihnen pressen, damit die Arachnoiden Pthor erobern können. Die beiden Pthorer lassen sich nicht ein­schüchtern und übertreiben stark, was die Abwehrmög­lichkeiten des Welten­fragments betrifft. Zum weiteren Verhör sollen sie nach Cornac, einer Befehlszentrale, überstellt werden. Dazu werden sie in ihren Raumanzügen auf eine Spaccah gebracht. Sie können jedoch aushandeln, dass Fenrir an Bord der BERSERKER bleiben darf, da es für ihn keinen passenden Raumanzug gibt.

Auf der offenen, aber durch einen Durchdringungsschirm geschützten Flugscheibe starten sie ihre Reise, begleitet von einem Dutzend Krolocs. Viele Stunden lang reisen sie damit durch die Staub- und Trümmerschichten des Korsallophur-Staus. In einem günstigen Moment zieht Balduur sein Schwert und beschädigt damit die Steuereinrichtung. Die Spaccah muss auf einem großen Planetenrest notlanden. Während sich die Krolocs unverzüglich der Reparatur widmen und dabei ungewohnte Hast zeigen, entdecken die beiden Pthorer die Überreste einer Zivilisation. Zahlreiche halb verfallene Gebäude zeugen davon, dass hier einst fortschrittliche Wesen gelebt haben. Aus einem Turm zuckt ein Lichtstrahl auf einen Kroloc, und der Getroffene löst sich auf. Dies wiederholt sich mehrmals und die Gefangenen bemerken, dass ihnen offenbar jemand zu Hilfe eilt. Die Helfer bleiben jedoch unsichtbar. Als die Spaccah weitgehend repariert ist, stürmen Balduur und Razamon auf die Krolocs zu, die – ohnehin schon in Todesfurcht versetzt – sofort die Flucht ergreifen. Den Piloten Treyl Roccar können sie schnappen und zwingen ihn, mit der Flugscheibe zu starten. Die übrigen Krolocs bleiben auf dem Planetoiden zurück.

Indessen erhielt Atlan schon von mehreren Sichtungen diverser Flugscheiben Kenntnis; der König von Atlantis gibt Alarm für das Weltenfragment. Außerdem erscheint der Bildermagier Valschein in der FESTUNG und berichtet, dass er hierher geschickt worden sei, um bei der Zusammensetzung des Parraxynts zu helfen. Das größte Problem dabei sei jedoch, dass sehr viele Teile fehlen. Der Lordadmiral beauftragt einen Dello, eine Einheit zusammenzustellen, die in allen Gegenden Pthors nach Bruchstücken suchen soll, wo auch immer es welche geben mag. Außerdem sollen sie alle bekannten Besitzer auffordern, ihre Teilstücke abzugeben. Die Dellos machen sich unverzüglich auf den Weg. Dann erfährt Atlan, dass das Wache Auge ein Flugobjekt geortet hat, welches am Rand des Wölbmantels verharrt. Mit einem Zugor fliegen er und Thalia in Raumanzügen dem Objekt entgegen und betreten es. Sie finden darin eine Botschaft Ponas, die von Balduur und Razamon gerettet wurde und aus Hyrconia fliehen konnte. Pona berichtet über ihre Erlebnisse und warnt eindringlich vor einer Invasion der Krolocs, die nicht lange auf sich warten lassen werde. Danach zerstört sich die Raumkapsel.

Inzwischen trifft der Ableger des Steuermanns von Pthor Fluchtvorbereitungen. Da er selbst stationär an die BERSERKER gebunden ist, schickt er Fenrir per telepathischer Kommunikation zu Erkundungs- und Beutezügen aus, die allesamt unbemerkt bleiben.

Razamon und Balduur wollen mit der Spaccah die Lichtung der Eripäer erreichen, wo sie auf Pona zu treffen hoffen, doch sie kennen die Lage der Lichtung nicht. Treyl Roccar versucht, sie in die Irre zu führen, es gelingt ihm aber nicht. Doch als ihnen ein Spaccah-Floß begegnet, sieht der Kroloc seine Chance. Er deaktiviert den Durchdringungsschirm, und die Krolocs auf dem Floß schießen sofort auf die beiden Fremdlinge. Während die Pthorer das Floß namens KEYNAC erobern, flieht Roccar mit der Spaccah. Mit dem Floß reisen Balduur und Razamon viele Stunden und Tage weiter, bis sie einen Planetoiden entdecken, der in einer sehr hellen Zone liegt, und an dessen Oberfläche sich Sonnenkollektoren befinden. Sie stoßen auf Humanoide, die darin leben und sich Vanthreys nennen. Ihren Himmelskörper haben sie Vanth getauft. Sie sind sehr hilfsbereit und gegen einen Teil der Waren der KEYNAC richten sie ihnen die Flugscheibe deutlich bequemer her.

Danach reisen sie weiter und erreichen nach mehreren Tagen ein paar große Felsbrocken, die eine Falle von Piraten sind. Vielgliedrige Wesen in Raumanzügen können das Floß erobern und die beiden Passagiere über Bord werfen. Viele Stunden treiben Balduur und Razamon im Raum und hoffen auf ein Wunder: Vielleicht gelingt es ihnen, mit ihrer Eigengeschwindigkeit, die ja fast so hoch ist wie die der KEYNAC vor dem Angriff, die Lichtung der Eripäer zu erreichen.

Anmerkungen

  • Noch ist unbekannt, welche Ausdehnung der Korsallophur-Stau besitzt. Später wird sich herausstellen, dass es hunderte Lichtjahre sind. Das wirft die Frage auf, mit welcher Geschwindigkeit sich die Spaccahs im Stau bewegen. Es wird nirgends ein Überlichtantrieb erwähnt, denn die Flugscheiben fliegen auf Sicht; dennoch wäre das die Voraussetzung, um so große Entfernungen binnen weniger Tage zu überbrücken.
  • Es bleibt unklar, warum sich die Besatzung einer Spaccah mit Haltegurten an die Flugscheibe heftet. Über Andruckabsorber muss sie verfügen, sonst könnten niemals ernstzunehmende Geschwindigkeiten erreicht werden, mit denen stellare und interstellare Entfernungen überbrückt werden können. Eventuell sind die Absorber relativ schwach und können mit der Beschleunigung nicht ganz mithalten.
  • Rätselhaft bleibt, wie die Piraten die KEYNAC entern konnten. Es wird eindeutig geschrieben, dass das Floß mit Seilen eingefangen und geentert wurde. Doch sie bewegte sich mit hoher Geschwindigkeit. Andauernd prallten kleine Steine und Felsbrocken auf den Durchdringungsschirm und zerbarsten durch die hohe Aufschlagsenergie. Dies fand so schnell statt, dass es die Passagiere kaum mit den Augen wahrnehmen konnten. Es ist also anzunehmen, dass sich die Flugscheibe mit ähnlich hoher Geschwindigkeit auf das Versteck der Piraten zu bewegte. Eigentlich hätte das Floß schon wieder weg sein müssen, ehe die Piraten bemerkten, dass es überhaupt da war.

Innenillustration