Fenrir

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Fenrir, gelegentlich auch als Fenriswolf bezeichnet, war ein Riesenwolf, der dem Odinssohn Balduur gehörte. Sein Herr nannte ihn liebevoll »Grauer«. (Atlan 307)

Anmerkung: In der realweltlichen nordischen Mythologie ist Fenrir (bzw. der Fenriswolf) ein Nachkomme des Gottes Loki und der Riesin Angrboda. (Atlan 307)
A307 1.JPG
Atlan 307
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

Aussehen

Er war ein extrem großer Wolf mit grauem Fell, der mindestens eineinhalb Meter hoch war und knapp 200 kg wog. Er war sehr muskulös, kräftig, wendig und reaktionsschnell. Seine Brust war mächtig, sein Schädel war schmal und kantig, sein Raubtiergebiss kräftig und furchteinflößend. Wenn er wütend oder angriffslustig war, bildeten sich entlang seiner scharfrückigen Nase vier tiefe Falten. (Atlan 307)

Charakterisierung

Er besaß für einen Wolf eine überdurchschnittlich hohe Intelligenz. Atlan vermutete im Laufe der Ereignisse, dass Fenrir mehr als nur ein gewöhnlicher Wolf war. Damit hatte er recht, Fenrir verstand so gut wie alle einfacheren Sätze und war – vermutlich ob seines bereits lange währenden Lebens – sehr vorsichtig und umsichtig. Der Wolf war auch zu eigenen Entscheidungen fähig. (Atlan 314)

Geschichte

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Atlan 335 - Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Es ist unbekannt, seit wann Fenrir der Begleiter von Balduur war und ob er davor zu Odin gehört hatte. Fest steht, dass er relativ unsterblich war, wie alle Nachkommen und Gefährten Odins.

Der Todesbote

Als Pthor die Galaxie Zuklaan verlassen hatte, fiel Balduurs Geliebte Opal in ein Koma. In diesem Zustand verlor Balduur seine Lebensenergie an die Scheintote und verfiel selbst zusehends, bis er die Ursache dafür herausfand. Ab diesem (weit zurückliegenden) Zeitpunkt brachte Fenrir ihm Wanderer in sein Steinheim, damit deren Lebensenergie die Scheintote ernährte. Dabei fanden diese Lebewesen den Tod, sie verwandelten sich in mumifizierte Skelette. (Atlan 307)

Im Jahre 2648 brachte Fenrir Atlan und Razamon als Gefangene zum Steinheim, wurde jedoch vom Roboter Deckenwiezel gefesselt. Der Arkonide und der Berserker flüchteten, konnten aber von Balduur eingefangen und zurückgebracht werden. Kurz vor dem Steinheim ging die Sonne auf, und Balduur wurde vom Kämpfer der Nacht wieder zu einem schwächlichen Greis; Atlan und Razamon überwältigten ihn, und Fenrir konnte ihm nicht helfen, da er noch immer gefesselt war. Später gelang es Balduur in einem unbeobachteten Moment, die Lebenserhaltungssysteme Opals auf Maximum zu drehen, wodurch sie aus ihrem Koma erwachte und sofort Balduur attackierte. Vermutlich hätte sie ihn getötet, aber da Deckenwiezel davor Fenrir von seinen Fesseln befreit hatte, konnte der Riesenwolf eingreifen. Er tötete Opal und rettete damit Balduur das Leben. Doch sein Herr war voll Gram über den Verlust seiner Geliebten. Er schoss Fenrir mit einer Skerzaal einen Bolzen in den Rachen und verstieß seinen langjährigen Gefährten. Der Wolf zog sich, vor Trauer immer wieder heulend, in die Wüste und danach in den Blutdschungel zurück. (Atlan 307)

Atlans Weggefährte

Im Blutdschungel geriet der verletzte und ausgehungerte Wolf in die Falle eines Riesenkäfers. Sein Heulen machte den zufällig in der Nähe weilenden Atlan auf ihn aufmerksam, und der Arkonide befreite ihn aus der Falle des Raubinsekts. Dann operierte er den Bolzen aus seinem Rachen, verteidigte ihn nachts gegen Riesenlurche und fütterte ihn die nächsten Tage, bis er wieder zu Kräften gekommen war. Von da an stellte er einen wertvollen Begleiter für Atlan und Razamon dar. (Atlan 309) Er sicherte auf den Reisen immer wieder die Umgebung, warnte vor Gefahren und vertrieb diverses Getier aus der Nähe der Lagerplätze seiner Gefährten. Als Razamon und Atlan in eine Falle von Kenics fielen, machte er zwei Wargoons darauf aufmerksam, die seine Gefährten aus der Grube retteten. Auf der Insel Tschuuhrt kämpfte er erfolgreich gegen einen Flugsaurier (Atlan 311), doch im Mündungsdelta des Regenflusses wurde er von Echsen vergiftet und konnte sich faktisch kaum mehr bewegen. Erst am nächsten Tag konnte ihm Atlan ein von den Kröppel erhaltenes Gegenmittel verabreichen, durch das er sich rasch wieder erholte. (Atlan 312)

In der Senke der verlorenen Seelen verteidigte er seine Gefährten gegen drei angreifende Argots (Atlan 312), danach leistete sein ausgeprägter Instinkt gute Dienste in der Wüste Fylln. (Atlan 314) An der Kartaperator-Baustelle half der überdurchschnittlich intelligente Wolf Atlan, dort einzudringen, indem er Atlan vor einer Entdeckung bewahrte. Denn die Technos hatten inzwischen einige gelähmte Artgenossen gefunden und sich auf die Suche nach Eindringlingen gemacht. Kurz entschlossen hatte Fenrir Atlans Waggu ins Maul genommen, sich seinen Gegnern gezeigt und sie in die Wüste Fylln gelockt. Dort brachte er sie dazu, in einer von einem Dorgonen geschaffenen Schneise mit einer Waggu zu schießen, worauf die Sandwände einstürzten und mehr als die Hälfte der Technos unter sich begruben. Nur wenige Tage später wäre er bald das Opfer einer fleischfressenden Pflanze in der Oase Goltabuur geworden, wenn diese nicht bereits satt gewesen wäre. So fing sie den Wolf nur auf Vorrat ein und machte ihn mit einem Gift bewegungsunfähig. Am nächsten Tag starb die Pflanze jedoch ab und gab den Wolf wieder frei.

An der Eisküste angelangt, sicherte er um die Zone des Schweren Eises, als er in eine sieben Meter tiefe, vereiste Grube fiel und von alleine nicht mehr herauskam. Doch der Magier Marxos befreite ihn daraus. In der Eiszitadelle hatte er dann das erste Mal Kontakt mit Koy dem Trommler, der ihm nicht geheuer war und den er intensiv ablehnte. Sobald sich beide räumlich näher kamen, fletschte er die Zähne und knurrte ihn an. Da sich Koy ihrer Gruppe anschloss, kostete es anfangs ein wenig Mühe, Fenrir zu beruhigen. Das Antimaterie-Wesen Kolphyr akzeptierte Fenrir hingegen von der ersten Minute weg.

Als Atlans Gruppe in die Dunkle Region eindrang und von Blodgahn gefangen genommen wurde, bis ihnen Dank der unerwarteten Hilfe des Dellos Taros die Flucht gelang, wurden sie von Blodgahns sechs Raubkatzen verfolgt. Fenrir konnte eine davon töten, drei weitere fielen Razamon zum Opfer, bis sie schließlich aus dem Höhlensystem entkommen konnten. In der Schlossruine im Emmorko-Tal drohte er im Kampf gegen die Mutanten zu unterliegen, aber Koy konnte sie befreien. Fenrir erkannte, dass er ohne Koys Hilfe verloren gewesen wäre, und benahm sich ab da an nicht mehr ablehnend gegenüber dem Trommler (er zeigte aber auch keine Zuneigung).

Am Schiff des Piraten Pärtel wurden sie von dessen Männern sowie einer Gruppe Xards angegriffen. Fenrir verteidigte seine Gruppe nach Kräften, aber wieder war es nur Koy zu verdanken, dass sie siegreich blieben. Dafür war es der Wolf, der seine Gruppe und auch die Piraten rettete, als sie durch den Wald segelten, in dem die Traumfalter schwärmten. Diese versetzten andere Lebewesen in Hypnose, um ihnen dann ihre Larven einzusetzen. Während der Hypnose träumten sie alle wunderschöne Träume. Doch da sich die Träume der Wölfe wohl von denen der Pthorer unterschieden, stieß er während seines Traums ein schauriges Geheul aus, was die Gefährten wieder zur Besinnung brachte. Der Angriff der Traumfalter konnte abgewehrt werden.

Anschließend begann der Angriff auf die FESTUNG. Im Fallensystem wurde Fenrir durch Hagel verletzt, einigen Fallen konnte seine Gruppe nur durch Fenrirs ausgeprägte Instinkte ausweichen. In der FESTUNG war er manchmal hinderlich, da er keine Leitern erklimmen konnte (oder ähnliches), doch da halfen ihm immer Razamon oder Kolphyr. Bei den zahlreichen Attacken der Dellos war er hingegen eine große Hilfe und tötete die meisten sehr rasch und effektiv durch einen Biss ins Genick. Nachdem die Herren der FESTUNG besiegt waren, blieb Fenrir einstweilen noch bei Atlans Gruppe, doch schon bald schloss er sich wieder seinem einstigen Herren, Balduur, an.

Rückkehr zu Balduur

ToDo: A 332 ff

Quellen

Atlan 307, Atlan 309, Atlan 311, Atlan 312, Atlan 314, Atlan 315, Atlan 317, Atlan 318, Atlan 319, Atlan 321, Atlan 322, Atlan 323, Atlan 326, Atlan 329, Atlan 330, Atlan 331, Atlan 332