Islar

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Islar war eine Magierin aus der Großen Barriere von Oth auf Pthor.

Erscheinungsbild

Sie war ein zierliches Mädchen mit langen schwarzen Haaren. Sie trug eine Kette auf der Stirn, die acht winzige schwarze Augen eingearbeitet hatte.

Nachdem sie mit nur 17 Jahren zur Magierin geworden war, erlangte sie damit die relative Unsterblichkeit. Zumindest, wenn sie sich in der Barriere von Oth aufhielt, beziehungsweise immer wieder dorthin zurückkehrte.

Charakterisierung

Sie galt als mutig und klug. Um die Gefährten zu retten hätte sie bedenkenlos riskiert, das eigene Leben aufs Spiel zu setzen.

Magische Fähigkeiten

Sie konnte mit antimagischen Gegenständen umgehen. Wenn sie ein Gerät untersuchte, konnte sie nach kurzer Zeit die Funktionsweise erkennen.

Geschichte

Die neue Magierin

Islar wurde um das Jahr 2632 geboren, und wuchs in jenem Gebiet am Rande der Großen Barriere von Oth auf, in dem seit jeher einige Sterbliche geduldet wurden. Nämlich an den östlichen Hängen des Ko-Fomath

Im Jahre 2649 erwachten in ihr erste magische Fähigkeiten. Kolviss entdeckte dies und holte sie ins Land der Magier. Er konnte Islar davon überzeugen, als erstes bei Jarsynthia in die Lehre zu gehen, welche darüber sehr erfreut war. (Atlan 358, S. 60)

Nach dem Ende der Schwarzmagier wechselte sie in die Tronx-Kette über. (Atlan 374) Denn ihr Spezialgebiet, die Gerätemagie, verband die technischen Elemente der Magie und der Antimagie miteinander, was in Oth aber als anrüchig galt. Man begann, sie als Halbmagierin zu bezeichnen, was ein schlimmes Schimpfwort darstellte. Lediglich die sogenannten Rebellen aus der Tronx-Kette erkannten ihre Magie als ernstzunehmende Forschung an. So bezog sie ein Quartier in der Tronx-Kette, in welchem vorher die Höhlenmagierin Wa gelebt hatte. (Atlan 440)

Die missglückte Expedition

Im Jahre 2650 begleitete sie Koratzo bei einer Expedition, welche die Spuren Atlans im Marantroner-Revier aufnehmen sollte. Dazu schuf Glyndiszorn einen Tunnel, der sie nach Cyrsic bringen sollte, wo Atlans Spur endete. Während sich die beiden, sowie Antharia, Rischa, Haswahu und Querllo im Tunnel befanden, griffen mehrere Organschiffe den Großen Knoten an, der die Barriere von Oth umgab. Dadurch wurde Glyndiszorns Aufmerksamkeit beeinträchtigt, und der Tunnel entglitt seiner Kontrolle. Statt auf Cyrsic kamen sie auf Järglinz an. Hier entdeckten sie eine Höhle, in der sie Unterschlupf finden konnten. Außerdem gab es hier mutierte Scuddamoren, die den Magiern gegenüber eine feindselige Haltung einnahmen. Sie belagerten die Höhle, welche von Querllo, Antharia und Rischa verteidigt wurde. (Atlan 429)

In einer anderen Höhle entdeckten Koratzo, Haswahu und Islar währenddessen einige Schattenschilde der Scuddamoren. Islar gelang es nach kurzer Zeit, ihre Funktionsweise zu erkennen. Die drei legten sich die Schilde an und tarnten sich damit als vermeintliche Scuddamoren. So konnten sie den Belagerungsring durchbrechen, womit sich das Kräfteverhältnis zu Gunsten der Magier zu ändern schien. Weitere Kämpfe blieben aber aus, als es Glyndiszorn gelang, ihnen einen neuen Tunnel zu schicken, durch den sie in die Große Barriere von Oth entkommen konnten. (Atlan 429)

Der Schwarzschock

Viele Wochen später holten Copasallior und Koratzo den todkranken Neffen Chirmor Flog durch einen von Glyndiszorn geschaffenen Tunnel in das Land der Magier. Gleich nach seiner Ankunft verströmte dieser eine geballte Ladung negativer Energie, der fortan alle Lebewesen, die sich nicht gerade durch einen magischen Schild geschützt hatten, zu egoistischen Schwarzmagiern machte. Dieser Effekt wurde als Schwarzschock bezeichnet. (Atlan 440)

Schon bald trafen alle Magier am Gnorden ein, um den Großen Knoten zu zerstören. Während Glyndiszorn diesen stabil hielt, verteidigten Copasallior, Koratzo und Parlzassel die ORSAPAYA. Es entbrannte ein heftiger Kampf, und beinahe hätten die Angreifer gewonnen, aber dann wendete sich das Blatt. Der Dimensionsforscher Kolphyr hatte nämlich ein Gerät erbaut, um die negative Energie wieder in den Neffen zurückzuleiten. Die ebenfalls immun gebliebene Islar erkannte mittels ihrer Spionkristalle, dass das Gerät falsch konstruiert war und begab sich zu der Höhle, in der das Gerät errichtet worden war. Aber sie konnte sie nicht betreten, da der vom Schwarzschock voll erfasste Fenriswolf den Eingang verteidigte. Erst als der Tiermagier Parlzassel eintraf und Fenrir beruhigte, konnte sie ungefährdet an das Gerät herantreten und es verändern. Als es in Betrieb genommen wurde, sog es alle negative Energie in der gesamten Barriere auf, und alle Lebewesen wurden mit einem Schlag friedlich. (Atlan 440)

Zu friedlich, denn alle Magier achteten ab nun das Leben aller Lebewesen als heilig und verweigerten sogar die Aufnahme tierischer Nahrung. Selbst beim Pflücken von Beeren und Früchten achteten sie penibel darauf, keinen Zweig abzuknicken oder auch nur Insekten zu zertreten. Sie bezeichneten dies als den Allumfassenden Frieden, den sie zu einer Art Religion erhoben. Da fast alle Magier auf die Zufuhr tierischer Proteine angewiesen waren, magerten sie stark ab und wurden kraftlos. Bevor die viel zu positive Einstellung der Magier einem von ihnen das Leben kosten konnte, veränderte Kolphyr eine Einstellung an seinem Gerät erneut, und der Allumfassende Friede hörte wieder auf zu existieren. Doch nun wurden erneut alle Magier machthungrig. (Atlan 441)

Quellen

Atlan 358, Atlan 374, Atlan 429, Atlan 440, Atlan 441