Querllo

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Der »Lichtmagier« Querllo war ein Magier aus der Großen Barriere von Oth. Er gehörte zu den Rebellen aus der Tronx-Kette. Seine Behausung nannte er den Hang der Lichtwürfel, wo er sich eine Behausung errichtet hatte, die wirkte als bestünde sie aus gefrorenem Licht.

Erscheinungsbild

Er war ein dürrer verkrüppelt wirkender Zwerg mit einer borkigen, rindenähnlichen Haut. Das Gesicht war zerknittert die Augen gelb und die Hände rissig. Seine Stimme klang unangenehm schrill.

Wie alle Magier der Großen Barriere von Oth war auch er relativ unsterblich.

Charakterisierung

Querllo hatte einen scharfen Verstand und konnte auch komplizierte Dinge auf den Punkt bringen. Er hatte eine stark ablehnende Haltung gegenüber den Herren der FESTUNG und trat energisch dafür ein, dass die Magier für die weitere Verwendung ihrer magischen Produkte verantwortlich wären.

Fähigkeiten

  • Er konnte leuchtende Punkte und Wolken entstehen lassen.
  • Er konnte Lichtfunken verschleudern, die wie Projektile Gegner und Materie durchdringen konnten.
  • Er konnte Glutwolken aussenden, die Gegner einfangen und festhalten konnten.
  • Er konnte Lichtlanzen ausschicken, die die Wirkung von Blitzen hatten und durchaus töten konnten.
  • Er konnte (auf eine selbst ihm unbekannte Weise) durch Hände auflegen andere Lebewesen heilen.

Geschichte

Vorgeschichte

In frühen Jahren arbeitete Querllo eine zeitlang für den Knotenmagier Glyndiszorn und konnte dabei einiges von ihm lernen. Auch von Karsjanor kannte er einige Grundlagen der Kristallmagie, da er früher in den Dunklen Tälern gelebt hatte. Später schloss er sich den Rebellen an.

Ragnarök

Im Jahre 2648 war er Mitglied der Truppe, mit der Koratzo mit dem Heraskawanu zum Gnorden reiste, um Kontakt mit Glyndiszorn aufzunehmen. Beim Überqueren einer Brücke, die über eine Schlucht in die Dunklen Täler führte, waren er und Opkul hauptverantwortlich dafür, dass ein Hinterhalt der Schwarzmagier scheiterte und sie diese bezwingen konnten. Ihren Anführer Karsjanor fing er in einer Glutwolke ein und gab ihn erst Tage später wieder frei. (Atlan 327)

Danach reiste er mit selbiger Gruppe zum Tal der Schneeblume, wo eine Versammlung aller Magier stattfinden sollte. Hier musste er seine Fähigkeiten einsetzen, um eine Abstimmung über das weitere Schicksal der Magier zu beeinflussen. Dazu erzeugte er eine große Leuchtwolke, wie das auch sonst immer geschah, wenn die Herren der FESTUNG in Erscheinung traten, und der Stimmenmagier Koratzo gab mit deren Stimme dazu eine Anweisung, die die Magier abschreckte. Die Erscheinung war so wirklichkeitsnah, dass niemand den Schwindel durchschaute. (Atlan 328)

Zeit der Umwälzungen

Nach dem Sturz der Herren der FESTUNG nahm er an Koratzos Versuch teil, das spercoidische Raumschiff TREUE durch einen von Glyndiszorn geschaffenen Zugang zu erreichen. Dabei wurden sie von einigen Magiern aus den Dunklen Tälern sowie Wortz, Jarsynthia und Karsjanor angegriffen. Dank des Eingreifens des Weltenmagiers Copasallior wurde der Angriff abgewehrt. Danach gelang es ohne Probleme, in die TREUE überzuwechseln und den Spercoiden Luscer in die Barriere mitzunehmen. (Atlan 348)

Im Jahre 2650 begleitete er Koratzo bei einer Expedition, welche die Spuren Atlans im Marantroner-Revier aufnehmen sollte. Dazu schuf Glyndiszorn einen Tunnel, der sie nach Cyrsic bringen sollte, wo Atlans Spur endete. Während sich die beiden, sowie Antharia, Rischa, Haswahu und Islar im Tunnel befanden, griffen mehrere Organschiffe den Magischen Knoten an, der die Barriere von Oth umgab. Dadurch wurde Glyndiszorns Aufmerksamkeit beeinträchtigt, und der Tunnel entglitt seiner Kontrolle. Statt auf Cyrsic kamen sie auf Järglinz an. Hier entdeckten sie eine Höhle, in der sie Unterschlupf finden konnten. Außerdem gab es hier mutierte Scuddamoren, die den Magiern gegenüber eine feindselige Haltung einnahmen. Sie belagerten die Höhle, welche von Querllo, Antharia und Rischa verteidigt wurden. Erst als Koratzo, Haswahu und Islar, durch Schattenschilde als vermeintliche Scuddamoren getarnt, den Belagerungsring durchbrechen konnten, schien sich das Kräfteverhältnis zu ihren Gunsten zu ändern. Weitere Kämpfe blieben aber aus, als es Glyndiszorn gelang, ihnen einen neuen Tunnel zu schicken, durch den sie in die Große Barriere von Oth entkommen konnten. (Atlan 429)

Der Schwarzschock

Als der Schwarzschock negative Energie im Land der Magier verströmte, gehörte auch Querllo zu den beeinflussten. Er trachtete danach, seinen Machtbereich auf andere Teile Pthors auszudehnen, und unternahm die dafür notwendigen Vorbereitungen. Er forderte Opkul auf ihm zu berichten, was in anderen Teilen Pthors vor sich ging. Als ihm der Augenmagier eine unverschämt hohe Gegenleistung dafür abverlangen wollte, verließ er dessen Behausung erzürnt. (Atlan 440)

Später schloss er sich mit den anderen ehemaligen Rebellen aus der Tronx-Kette zusammen, diesmal hatten sie aber allesamt negative Ziele. Sie begaben sich gemeinsam zum Gnorden, wo sich schon davor alle anderen negativ beeinflussten Magier eingefunden hatten. Schließlich griffen sie die ORSAPAYA an, von der aus der Große Knoten gesteuert wurde, um ihn aufzubrechen. Da aber bisher jeder für sich alleine gekämpft hatte, während Copasallior, Koratzo und Parlzassel im Verbund agierten, hatten sie keinen Erfolg gehabt. Bevor die verbündeten eingreifen und damit das Blatt zu Gunsten der negativen Magier wenden konnten, nahm Islar eine Maschine in Betrieb, welche die negative Energie des Schwarzschocks sofort in sich aufsog. Binnen zweier Sekunden wurden alle negativen Magier friedlich. (Atlan 440)

Die Maschine hatte aber viel zu gut gearbeitet, denn fortan war kein einziger Magier mehr zu negativen Gefühlen fähig. Sie ernährten sich nur noch von pflanzlichen Produkten und achteten selbst dabei noch darauf, die Pflanzen nicht zu verletzen. Als Atlan in die Barriere gelassen wurde und Koratzo aufsuchte, fanden sich Querllo, Howath, Antharia und Opkul vor seiner Hütte ein. Sie versuchten den König von Atlantis vom Allumfassenden Frieden zu überzeugen, was ihnen nicht gelang. Sie mussten ihn ziehen lassen, wurden aber schon bald darauf von Copasallior zum Crallion gerufen. Hier sollte Atlan erneut aufgefordert werden, den Allumfassenden Frieden auf ganz Pthor zu verbreiten. Die Magier erkannten aber, dass seine Zusage eine Lüge war und wollten sich an ihm vergreifen. Doch der Weltenmagier und Koratzo brachten ihn fort, und gleich darauf wurde die von Islar verbesserte Maschine erneut verändert. Die unnatürliche Friedfertigkeit wich aus den Magiern, aber sie wurden nun allesamt erneut negativ gesinnt. (Atlan 441)

Dieser zweite Schwarzschock war noch stärker als der erste, und die Magier fanden es an der Zeit, Pthor unter ihre Herrschaft zu bringen. Sie versammelten sich im Tal der Schneeblume, um über die Machtaufteilung zu diskutieren. Natürlich kam es zu keinem Ergebnis, da jeder fürchtete, zu kurz zu kommen. Koratzo übernahm heimlich die Initiative und verließ die Barriere von Oth, um sein eigenes Süppchen zu kochen. Copasallior war ihm sogar einen Schritt voraus und übernahm die Herrschaft in der FESTUNG. Dort kam es dann auch zu einer Auseinandersetzung zwischen den beiden, bei der der Weltenmagier beinahe sein Leben verlor. Er konnte sich gerade noch rechtzeitig ins Tal der Schneeblume retten, wo Querllo seine Wunden heilte. (Atlan 450)

Und noch ein weiteres Mal benötigte Copasallior Querllos Hilfe, nämlich als er Tage später den an akuter Nekrolepsie leidenden Körper Lebo Axtons (in welchem sich das Bewusstsein Grizzards befand) stabilisieren sollte. (Atlan 454)

Nachdem es Koratzo gelungen war, mit dem Neffen Thamum Gha ein Bündnis zu schließen, gingen die Diskussionen im Tal der Schneeblume weiter. Querllo wurde dabei in den Rat der Magier aufgenommen, da nach dem Tode von Jarsynthia und Wortz zwei Posten vakant geworden waren. Dabei wurde ihm klar, dass er nur dann große Macht erhalten konnte, wenn Koratzo ausgeschaltet wurde. Daher begab er sich zu dessen Unterkunft und brachte an den überaus starken Magisches Siegel|magischen Siegeln des Stimmenmagiers seine eigenen Fallen an. Dann versteckte er sich, und tatsächlich ging Koratzo in seine Falle. Der Stimmenmagier wurde dabei beinahe getötet, und nur der Zufall, genau auf einer Gesteinsader erwischt worden zu sein, die eine hohe Menge magischer Energie enthielt ermöglichte es ihm, sich zu regenerieren. Durch eine spontane Freisetzung eines Energieschubs blanken Hasses, der die Tronx-Kette durchströmte, gelangte Koratzo wieder zu soviel Kraft, dass er Querllo betäuben konnte. Anstatt ihn zu töten machte er sich aber auf, um die Quelle dieses Hasses aufzusuchen. Dort fand er den Neffen Duuhl Larx vor, der die gesamte im Stimmenmagier steckende Schwarzschockenergie absorbierte und ihn damit wieder zu der Person machte, die er vor dem Schwarzschock war. Er schloss ein Zweckbündnis mit dem Neffen und brachte als nächstes Querllo zu ihm, und auch der Lichtmagier wurde von der negativen Energie befreit. (Atlan 461) Fortan brachten sie einen Magier nach dem anderen zu Larx, bis eines Tages alle wieder frei waren. (Atlan 462)

Das Goldene Raumschiff

Nachdem alle Magier von der Schwarzschockenergie befreit worden waren, entführte Duuhl Larx Koratzo und Copasallior, um außerhalb Pthors weiter an Macht zu gewinnen. Opkul entdeckte Koy und Kolphyr in der Barriere und brachte sie in die Tronx-Kette, in der sich zahlreiche Magier versammelt hatten. Denn Koratzo und Copasallior waren von Neffen Duuhl Larx entführt worden und hatten Pthor auf der HERGIEN mit unbekanntem Ziel verlassen. Sie einigten sich darauf, dass eine Suchexpedition mit der GOL'DHOR durchgeführt werden sollte. Zur Besetzung gehörten neben den Magiern Opkul, Querllo, Taldzane und Ajyhna auch Koy und Kolphyr. (Atlan 467)

Das goldene Raumschiff folgte der Spur des Todes, die Duuhl Larx in der Schwarzen Galaxis hinterließ. Während der Reise wurde die GOL'DHOR immer stärker, und im Llartas-Revier konnte die HERGIEN endlich eingeholt werden. Koratzo schickte ihnen eine Botschaft, dass sie noch nicht eingreifen und dem goldenen Raumschiff vertrauen sollten, dann riss der Kontakt wieder ab. (Atlan 473)

Der letzte Hinweis war wichtig, denn das Goldene Raumschiff folgte der HERGIEN nicht sofort, sondern schlug einen kleinen Umweg ein. Sie hatte von den Körperlosen Yeers und Olken den Auftrag erhalten, die Große Plejade zu bergen. Dabei handelte es sich um eine Marmorkugel, welche den Widerschein der Freiheit in sich trug. Sie befand sich auf dem Raumschiffswrack der ZIEMEN und wurde gemeinsam mit dem einzigen Passagier Zwertelis geborgen. Schließlich erreichte die GOL'DHOR endlich das Ritiquian-System, konnte den Planeten Ritiquian aber nicht ansteuern. Ein unbekannter Einfluss würde das verhindern, versicherte das Goldene Raumschiff. Kolphyr gelang es als einzigem, Kontakt mit dem Raumschiff aufzunehmen. Angeblich war es der Dunkle Oheim, der mit seiner negativen Ausstrahlung das mittlerweile stark positiv aufgeladene Raumschiff sowie die ebenfalls positiv aufgeladene Marmorkugel wie ein Magnet anziehen würde. (Atlan 482) Mühsam fand der Bera heraus, dass es anders war; unbewusste Rachegelüste am Oheim waren schuld, dass sich die GOL'DHOR lieber in die Sonne Ritiquian stürzen wollte (die vom Dunklen Oheim als gigantischer schwarzer Ring umspannt wurde), als die Große Plejade zur Lebensblase zu bringen, was der eigentliche Zweck der Mission Olkens und Yeers' war. (Atlan 483) Mit einem Psychotrick konnte Kolphyr das Raumschiff überlisten. Er bat darum, dass die sieben Passagiere zuvor auf dem Planeten abgesetzt wurden und die GOL'DHOR erst dann auf die Sonne zusteuerte. Im Landeanflug öffnete er jedoch eine Schleuse und schleuderte die Große Plejade auf die Lebensblase, die dadurch zerstört wurde. Damit hörte auch das unterschwelige Rachegefühl auf, da der Dunkle Oheim kurz darauf spurlos verschwand. Das Goldene Raumschiff nahm vier weitere Personen auf, nämlich Atlan, Razamon, Copasallior und Koratzo, die sich auf Ritiquian befunden hatten. (Atlan 484)

Zwertelis fand auf der Insel der Lotsen eine neue Erfüllung und verließ die Gruppe. Dann entdeckte die GOL'DHOR, dass in einem nahe gelegenen Sonnensystem Pthor aufgetaucht war, und begab sich dortin. Die Gefährten staunten nicht schlecht, als sie noch fünf weitere Dimensionsfahrstühle dort vorfanden, und den Dunklen Oheim, wie gewohnt um eine Sonne geschlungen. (Atlan 485)

Quellen

Atlan 327, Atlan 328, Atlan 348, Atlan 429, Atlan 440, Atlan 441, Atlan 450, Atlan 461, Atlan 462, Atlan 467, Atlan 473, Atlan 482, Atlan 483, Atlan 484, Atlan 485