Jenseits von Zeit und Raum (Atlan-Roman)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Heftroman. Für den Planetenroman, siehe: Jenseits von Zeit und Raum.
Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 348)
A348 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: König von Atlantis
Titel: Jenseits von Zeit und Raum
Untertitel: Ein Spercoide im Bann der Magier von Oth
Autor: Marianne Sydow
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Tais Teng (1 x)
Erstmals erschienen: 1978
Hauptpersonen: Koratzo, Opkul, Querllo, Rischa, Torla, Wortz, Jarsynthia, Copasallior, Luscer, Thalia
Handlungszeitraum: Oktober 2648
Handlungsort: Pthor (Große Barriere von Oth, FESTUNG)
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Seit Glyndiszorn seinen magischen Knoten über die gesamte Große Barriere von Oth ausgedehnt hat, ist die Heimat der Magier von der Außenwelt abgeschnit­ten. Nur Opkul kann mit seinen Fähigkeiten beob­achten, was außerhalb der Barriere passiert. Daher ist auch Koratzo darüber informiert, dass sich der weißhaarige Fremde, der ganz wesentlich zum Sturz der verhassten Herren der FESTUNG beigetragen hat, den angreifenden Spercoiden ausgeliefert hat, damit Pthor nicht von ihren Kaumfraumschiffen zerstört wurde. Der Rebell fühlt sich verpflichtet, dem Unbekannten zu helfen. Leider hat ihn Opkul längst aus seiner Wahrnehmung verloren.

Um wenigstens an weitere Informationen über die unheimlichen Gegner zu gelangen, tragen die Rebellen aus der Tronx-Kette einen Wunsch an Glyndiszorn heran. Er soll ihnen einen Weg zum Raumschiff TREUE schaffen, das nach der Vernichtung des kosmischen Leuchtfeuers durch Razamon zwischen den Zeitlinien hängen geblieben ist. Der Knotenmagier willigt ein, wohlwissend, dass er sich damit den Groll von Jarsynthia und Wortz zuzieht. Denn diese beiden und einige Magier aus den Dunklen Tälern drängen seit geraumer Zeit darauf, dass der Knoten wieder aufgelöst wird. Ihre Magie sei nur dann wirklich wirksam, wenn die Sterblichen vor ihr Respekt hätten, aber an ihnen kann man sie derzeit leider nicht ausüben. Und dadurch sehen sie ihre Position gefährdet.

Als die Verbindung zum Spercoidenraumschiff hergestellt ist, wollen Koratzo, Opkul, Torla, Rischa und Querllo überwechseln, werden aber von unbekannten Wesen attackiert. Es handelt sich um einen Angriff, der von Jarsynthia, Wortz und mehr als einem Dutzend Magiern der Dunklen Täler ausgeübt wird. Sie können ihn zurückschlagen und zur ORSAPAYA umkehren, wo sie gemeinsam mit ihren Gefährten Haswahu, Howath, Antharia, Opkul sowie Glyndiszorn den Kampf aufnehmen. Karsjanor, der Anführer der dunklen Magier, hat sich nach dem Tod seiner ehemals angebeteten Wa zum Intimfeind Koratzos erklärt. Der Kristallmagier steht auf einer Anhöhe und beschießt die Rebellen mit seiner Kristallschleuder. Wie durch ein Wunder wird niemand dabei getötet, und erst das Eingreifen des Weltenmagiers Copasallior kann ihn unschädlich machen. Karsjanor hat damit gegen eines der wichtigsten Gesetze verstoßen; es ist zwar an der Tagesordnung, dass sich Magier bekämpfen und schaden, aber tödliche Angriffe sind ihnen Tabu. Und nach den gleichen Gesetzen hat nun Koratzo das Recht, Karsjanor zu töten, der inzwischen resignierend alle ihn umgebenden magischen Sperren hat fallen lassen. Aber Koratzo schont sein Leben, was Karsjanors Hass nur weiter anfacht. Die Angreifer ziehen ab, und einem neuen Versuch Glyndiszorns steht nun nichts mehr im Wege.

Tatsächlich können diesmal Koratzo und seine Gefährten überwechseln und den spercoidischen Navigator Luscer mit sich nehmen. Der Stimmenmagier erkennt bald, dass in Luscer zwei unterschiedliche Bewusstseine vorhanden sind. Ein nahezu vollständig ausgelöschtes sowie ein absolut negativ eingestelltes, das nur noch logischen Gesichtspunkten gehorcht. Koratzo kann ihm einige Informationen entlocken, zum Beispiel wo die Hauptwelt Spercos zu finden ist, hat aber keine Möglichkeit, diese Erkenntnisse zur Unterstützung Atlans einzusetzen. In einem unbeobachteten Moment tötet sich Luscer selbst, indem er das Visier seines Spercoidenanzugs öffnet.

Glyndiszorn lehnt erneut die Forderung Jarsynthias ab, ihr einen Weg nach draußen aufzumachen. Nur Copasallior elaubt er, als Oberhaupt aller Magier die drei Odinssöhne in der FESTUNG aufzusuchen. Der Weltenmagier findet rasch heraus, dass Heimdall, Balduur und Sigurd nur das Interesse haben zu herrschen, aber mit dieser Aufgabe überfordert sind. Sie selbst haben das auch erkannt und bitten, dass ihnen die Magier helfen, Odin ins Reich der Lebenden zurückzuholen. Copasallior macht eine vage Zusicherung, wohlwissend, dass sie dadurch die Lage nur verschlimmern würden.

Thalia, die Tochter Odins, wurde einige Tage vor diesem Ereignis von ihren Brüdern ausgesandt, um Kontakt zu den Magiern herzustellen. Doch sie kann keine Stelle finden, an der sie den magischen Knoten durchdringen kann. Erst als Glyndiszorns Verbindung für Copasallior entsteht, kann sie in die Barriere eindringen. Auf der anderen Seite erwartet Koratzo sie – und eine Projektion Jarsynthias, die die Odinstochter mit einem Liebeszauber belegt, noch ehe sie den Tunnel ganz passiert hat. In der Großen Barriere angekommen, verfällt sie dem Stimmenmagier sofort in blinder Liebe. Koratzo muss sie betäuben und bringt sie in die Tronx-Kette, wo sie versuchen wollen, den Bann zu brechen. Allerdings ohne große Hoffnung, das auch zu schaffen.

Anmerkung

  • In diesem Roman wird explizit darauf hingewiesen, dass die Magier an psionische bzw. magische Ströme gebunden sind, die sich im Gestein der Großen Barriere von Oth befinden. Natürlich können sie auch in anderen Teilen Pthors agieren, müssen sich aber immer wieder in der Barriere »aufladen«. Falls es Glyndiszorn gelänge, eine Verbindung zur Hauptwelt Spercos herzustellen, würden Magier dort entweder sofort sterben oder hätten keine magischen Fähigkeiten mehr. Diese Aussage steht in Widerspruch zu den Erlebnissen, die Koratzo und Copasallior zwei Jahre später als unfreiwillige Begleiter von Duuhl Larx in der Schwarzen Galaxis haben werden (siehe Atlan 462 ff.).

Innenillustration