Heimdall

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Heimdall war der erstgeborene Sohn Odins. Er lebte in seiner Burg Lettro südöstlich von Donkmoon auf dem Weltenfragment Pthor. (Atlan 316)

Mythologischer Hintergrund:  Wikipedia-logo.pngHeimdall (altnord. heimdallr: »der Strahlende« od. »Weltglanz« od. »der, der die Welt beleuchtet«) ist in der nordischen Mythologie der Schutzgott, der Lichtgott, und der Himmelswächter, sowie der Schützer allen Lebens.
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Atlan 316 - Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG

Erscheinungsbild

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Atlan 325 - Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG

Er war ein Hüne von einem Mann. An die zwei Meter groß und muskelbepackt, brachte er etwa 130 kg auf die Waage. Sein Haar war schwarz, seine Augen ebenfalls, und sein kantiges, breites Gesicht wurde von einem dämonisch wirkenden schwarzen Bart eingerahmt. Wie alle Nachkommen Odins war auch Heimdall relativ unsterblich. (Atlan 316)

Bekleidet war er – außerhalb seines Heims – mit einem schuppigen gelben Lederkleid, das den ganzen Körper bis zum Hals einschloss, und trug darüber eine aus blauen Metallteilen bestehende Rüstung, dazu Beinschienen sowie einen geschweiften Helm. Seine Waffe war die Khylda, eine anderthalb Meter lange Doppelaxt, sein Fahrzeug der Truvmer, ein fast zehn Meter langes Gleiskettenfahrzeug. (Atlan 316)

Charakterisierung

Heimdall gab sich immer mürrisch und mies gelaunt; so gut wie nie kam ein Lächeln auf seine Lippen. Er war der typische Einzelkämpfer, der sich unnahbar gab und ständig vor sich hin brütete, misstrauisch gegenüber jedermann. Doch obwohl er dachte, alle anderen Kreaturen, die auf Pthor umher krochen, zu verachten, war er vom Wesen her ein hilfsbereiter Pthorer. Besonders mit dem einst stolzen Volk der Berserker empfand er großes Mitleid. (Atlan 316)

Bei Auseinandersetzungen tötete er seine Gegner ohne Bedenken, er zog in den Kampf mit einem Lächeln auf den Lippen und jubelte innerlich, wenn er den Klang aufeinander treffender Waffen vernahm. Doch bereits besiegte Gegner verschonte er. Er hielt nur wenig von listenreichem Vorgehen, sondern bevorzugte lieber den direkten Weg.

Er war sehr reaktionsschnell, sehr beweglich und vor allem sehr kräftig. Nicht nur in der Körperkraft, sondern auch bei der Nahrungsaufnahme konnte er sich mit mehreren Männern gleichzeitig messen. (Atlan 316)

Aufgabe auf Pthor

Seine eigentliche Aufgabe war es, die Straße der Mächtigen im Bereich zwischen Donkmoon und Zbohr zu bewachen. Dem widmete er jedoch nur wenig Aufmerksamkeit; viel lieber suchte er nach Parraxynt-Stücken oder half (wenngleich zögernd) Notleidenden. (Atlan 316)

Geschichte

Über seine Kindheit und frühen Jahre ist nichts bekannt, auch nicht, welche Rolle er während der Zeit einnahm, in der Pthor blühende Kulturen auf anderen Planeten zerstörte. Jedenfalls besaß er im Lettro eine große Schatzkammer, zu der auch mehrere Dutzend Parraxynt-Stücke gehörten. Er war zweifellos die Person, die die meisten Stücke ihr Eigen nennen konnte. Als ältester Sohn Odins hatte er einen Teil davon von seinem Vater übernommen, den Rest jedoch selbst gesammelt. Er hatte die feste Absicht, eines Tages alle Bruchstücke gefunden zu haben, um damit das Geheimnis von Pthor entschlüsseln zu können. (Atlan 316)

Der Wohltäter

Obwohl Heimdall ein meist mürrischer Eigenbrötler war, verrichtete er einige uneigennützige Taten. Er kämpfte gegen Räuberbanden und versorgte die Berserker – allerdings von ihnen unerkannt – immer wieder mit Gebrauchsgegenständen und Nahrung. Seine Behauptung, es nur deshalb zu tun, damit die Berserker nicht eines Tages über sein Heim herfielen, war sicher ein Vorwand, denn die Berserker verließen so gut wie nie das Taamberg-Massiv. Vielmehr hatte er Mitleid mit den Nachkommen dieses einst hochstehenden und stolzen Volkes. Eines Tages fand er an der Straße der Mächtigen den halbverhungerten Magier Kröbel und nahm ihn bei sich auf. Kröbel agierte seither als sein Faktotum und versuchte, seine magische Unfähigkeit nicht nur mit Angeberei und Keiferei, sondern vor allem als nahezu perfekte Haushaltshilfe zu übertünchen. Nebenbei versuchte er immer wieder, Freude in Heimdalls Leben zu bringen, was ihm nur allzu selten gelang. (Atlan 316)

Im Jahre 2648 geriet Heimdall mit seinem Truvmer in eine Falle von Flusspiraten. Nachdem er den Kampf gegen ein Dutzend Gegner gewonnen hatte, entdeckte er Koy den Trommler, der ihm seine Hilfe bei der Reparatur des Fahrzeugs anbot. Heimdall lehnte erst ab, musste jedoch später annehmen und nahm aus Dank Koy mit in seine Burg. Dort erkannte er, dass das Lettro von Gordys überfallen wurde, und stellte sich zum Kampf, den er jedoch nur dank Koy für sich entscheiden konnte. Aus Dankbarkeit lieh er dem Trommler, mit dem er längst Freundschaft geschlossen hatte, und durch den er wieder Freude in seinem Leben verspürte, seinen Truvmer. (Atlan 316)

Ragnarök

Mehrere Tage nach Koys Abschied erhielt Heimdall durch Hugin und Munin eine Botschaft von Sigurd, der seine Brüder zu sich rief, denn Ragnarök, die Götterdämmerung, stand unmittelbar bevor. Er versiegelte das Lettro und machte sich mit einem kleineren Gleiskettenfahrzeug auf den Weg zum Lichthaus, doch sein Fahrzeug hatte bereits mehrere verschlissene Teile und bedurfte dringend der Reparatur. So steuerte Heimdall es direkt nach Donkmoon, wo er eine Werkstätte fand, die es ihm »gegen übliche Bezahlung« reparieren wollte. Leider stellte sich heraus, dass die Gordys Parraxynt-Stücke als für Heimdall übliche Bezahlung forderten, und als er sie nicht leistete, wurde er festgesetzt und in einem zehn Meter über dem Boden befestigten Käfig gefangen gehalten, wo er durch Schlafentzug mürbe gemacht werden sollte. Durch eine List gelang ihm die Flucht, er versteckte sich in einer Überwachungszentrale und verteidigte sich tapfer, geriet aber immer mehr in Bedrängnis. Schließlich war es sein Bruder Balduur, der ihn daraus befreite. Auf dem Rücken seines neuen Reittieres Gruck, eines gezähmten Mitglieds der Horden der Nacht, reisten beide weiter. (Atlan 324) Vor dem Lichthaus trafen sie auf ihren Bruder Honir, der sich ihnen jedoch als Schwester namens Thalia offenbarte, was sie mit Freude begrüßten. Dann trafen sie am Lichthaus ein und feierten ihr Wiedersehen. (Atlan 325)

Mit dem Leuchter des Odin beschworen sie nun ihren Vater, der ihnen als semimaterielle Projektion tatsächlich erschien. Odin offenbarte ihnen, dass die Zeit für einen Machtwechsel auf Pthor gekommen war, und sie gegen die Herren der FESTUNG in den Kampf ziehen sollten. Aber nicht sie würden danach Pthor regieren. Nach der Beschwörung mussten sich die Brüder (Thalia wurde von Odin abgelehnt und durfte nicht mit dabei sein) mehrere Tage lang erholen. (Atlan 325)

Als sie wieder fit genug waren, brachen sie Richtung FESTUNG auf, um einen Machtwechsel auf Pthor zu erzwingen. In der Ebene der Gerippe stellte sich ihnen ihr erster Gegner in den Weg: Ymir, der Eisriese, der sie mit Hagel, Eiszapfen, Schneestürmen und ähnlichen Waffen bekämpfte, ihnen letztendlich aber nichts anhaben konnte. Eben noch bis zu den Hüften im Schnee stehend, fanden sie sich beinahe übergangslos in einer grünenden Landschaft wieder und setzten ihren Weg auf die die FESTUNG umgebende Energiebarriere fort. (Atlan 325)

Die Odinskinder drangen in die Nebelbarriere ein. Dort fanden sie in deren Mitte einen freien Platz und eine Öffnung zu einem unterirdischen Gang. Die Dellos, die aus diesem Gang kamen, wurden von den geübten Kämpfern schnell besiegt. Im Gang gerieten sie jedoch in einen Hinterhalt und mussten sich gegen eine intelligentere Form der Festungs-Androiden erneut ihrer Haut erwehren. Trotzdem blieben sie Sieger und gelangten in die Gartenlandschaft um die FESTUNG. Hier erwartete sie eine Falle von ganz anderer Art: Eine seltsame Musik versetzte sie in einen Traumzustand, der sie die nächste Front anrückender Feinde gar nicht mehr wahrnehmen ließ. Doch Thalia, deren Traum sich um die im Lichthaus gesehene Vision Odins drehte, wurde durch die Enttäuschung über die Ablehnung ihres Vaters aus dem Traum herausgerissen und erkannte die Gefahr gerade zur rechten Zeit. Sie konnte auch ihre Brüder wecken und verteidigte sie gegen die anrückenden Dellos, bis sie wieder kampfbereit waren und alle gemeinsam weiter vorrücken konnten. (Atlan 330)

Die Odinskinder wurden von robotgesteuerten Flugwagen angegriffen, die Netze abwarfen. Sie konnten sich eine Weile behaupten, doch schließlich wurden Sigurd und Heimdall in ein Netz verwickelt und Thalia und Balduur von einem Greifer aufgenommen und in einem der Flugwagen angekettet. Sigurd und Heimdall konnten sich und ihre Geschwister während des Fluges befreien und brachten das Gefährt zum Absturz. Sie brachten zwei Dellos in ihre Gewalt, die sie zu einem sicheren Zugang in die FESTUNG führen sollten. Aber diese lockten sie in eine Falle, in der sie sich plötzlich einer Übermacht von Robotkämpfern gegenüber sahen. Erneut tauchte ein Flugwagen auf, der ein Netz abwarftt, das die Roboter sofort zu Boden zogen. Die Odinskinder ergaben sich in die Gefangenschaft. Man lud sie gefesselt auf einen Flugwagen, der sie in die FESTUNG bringen sollte, wo sie den entsetzlichsten Tod sterben sollten, der überhaupt vorstellbar war. (Atlan 330)

Herrschaft über Pthor

ToDo: A 332 bis A 355

Odins Rückkehr

ToDo: A 356 bis A 372

Invasion der Krolocs

ToDo: A 379 bis A 389

Herrschaft über Pthor

ToDo: A 332 bis A 355

Odins Rückkehr

ToDo: A 356 bis A 372

Pthor unter fremder Herrschaft

Als Pthor am Rande der Schwarzen Galaxis, nämlich im Marantroner-Revier, zum Stillstand kam, wollte Atlan nicht darauf warten, dass das Weltenfragment von dunklen Mächten erobert wurde. Daher bekundete er auf einer Versammlung, mit der GRIET einen Vorstoß zu unternehmen, um den bevorstehenden Gefahren besser trotzen zu können. Aber kaum jemand war bereit, ihn zu begleiten. Sigurd konnte sich mit dieser Idee auch nicht besonders anfreunden, Balduur lehnte sie deutlich ab und Heimdall bezichtigte den König von Atlantis sogar der Feigheit und des Verrats. Daher brach Atlan nur in Begleitung Thalias sowie einiger Dellos auf. (Atlan 400)

Die nächsten Wochen verbrachten er und seine Brüder damit, sich Strategien für die bevorstehende Begegnung mit Eindringlingen zu überlegen. Aus heiterem Himmel erschien eine Fremde unter ihnen, die sich Leenia nannte und forderte, mit der GOL'DHOR über den Wölbmantel hinaus gebracht zu werden. Die Odinssöhne lehnten kategorisch ab, weshalb die Körperlose Heimdall entführte und damit seine Brüder erpresste. Also begleitete sie Sigurd mit dem Dello Jarsen über den Wölbmantel hinaus, wo Leenia spurlos verschwand. Zuvor verriet sie noch, dass Heimdall in einer Höhle am Rand der Senke der verlorenen Seelen gefangen war. Sie konnten ihn problemlos finden und befreien. (Atlan 414)

Die Odinssöhne überzeugten die Repräsentanten der verschiedenen Völker Pthors, wie den Orxeyaner Gynar Tronk, zu behaupten, Atlan hätte gegen ihre Interessen gehandelt, und wäre nicht nur für die gegenwärtige Situation verantwortlich, sondern letztendlich von ihnen vertrieben worden. Nur so glaubten sie, später eine Überlebenschance zu haben. Ihre Nerven lagen blank, es kam immer wieder zu ernsthaften Streitereien unter ihnen. (Atlan 416)

Bei einem ihrer regelmäßigen Erkundungsflüge zu sieben vorbestimmten Koordinaten außerhalb des Wölbmantels entdeckten sie schließlich eines Tages ein herannahendes Raumschiff. Zurück in der FESTUNG gaben sie sofort die Anweisung, dass die Besucher untertänig empfangen werden mussten. Dann landete auch schon das Raumschiff; es war das Kundschafterschiff des Mathoners Algonkin-Yatta. Er und seine Begleiterin Anlytha wurden entsprechend willkommen geheißen und zu großen Feierlichkeiten in der FESTUNG eingeladen. (Atlan 416)

Gleich nach diesem Fest landeten zwei Organschiffe vor der FESTUNG, denen Wesen entstiegen, die nur wie schwarze Schatten aussahen: Scuddamoren. Die etwas verwirrten Odinssöhne wurden zur Rede gestellt und konnten ihren Kopf nur mit Mühe aus der Schlinge ziehen. Dem sturzbetrunkenen Balduur wurde sogar gedroht, als Galionsfigur zu enden, wenn nicht alles zu ihrer Zufriedenheit erledigt würde. Mit großem Aufwand gelang es schließlich, Algonkin-Yatta, Anlytha sowie deren Freunde Kolphyr und Kennon gefangen zu nehmen. Die drei Brüder waren mit den neuen Herren überhaupt nicht einverstanden, mussten aber gehorchen. Balduur entschloss sich zu einer Art passiven Widerstand, indem er Fenrir ausschickte, um nach Koy dem Trommler zu suchen. Die beiden konnten tatsächlich die Gefangenen befreien und dem Kundschafter sowie seiner Gefährtin die Flucht von Pthor ermöglichen. (Atlan 417)

In der Folgezeit wurden die drei Odinssöhne meistens unter Hausarrest gestellt. Sie mussten mit ansehen, wie die alte Ordnung Schritt für Schritt wiederhergestellt wurde. Als es einer Gruppe von Piraten vom Regenfluss gelang, das Organschiff WAPSIET in ihre Gewalt zu bringen, verlangten sie, nur mit den Odinssöhnen zu verhandeln. Daher ließ Kommandant Atzbäll sie in die Ebene Kalmlech bringen. Doch Zambor Hirto und seine Männer waren schlauer als alle gedacht hatten; sie nahmen die Brüder als Geiseln und flüchteten mit einem Zugor. Balduur, Heimdall und Sigurd wurden irgendwo in der Öde abgesetzt, während die Gefangenen untertauchten. Sie wurden später von Scuddamoren gefunden und wieder in die FESTUNG zurückgebracht. (Atlan 424)

Als Monate später die Scuddamoren von Pthor vertrieben wurden und den Trugen Platz machen mussten, spielten die Odinssöhne keine nennenswerte Rolle.

Quellen