Kröbel

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Kröbel war ein Magier auf Pthor. Er war der treue Gehilfe des Odinssohns Heimdall.

Erscheinungsbild

Er war – wie die meisten Pthorer – absolut menschenähnlich, von schlanker bis dürrer Statur und circa 155 cm groß. Sein Gesicht wirkte bleich und mager, es wies zahlreiche tiefe Kerben und eingefallene Züge auf. Seine Augen waren brennend, das Kinn schmückte ein grauer, rotgefleckter Bart, während sein Haupthaar rotblond und strähnig war. Seine Fingernägel waren lang und schwarz. (Atlan 316)

Der Magier trug eine einteilige schwarze Kombination, die mit Symbolen bestickt war. Dazu gehörten ein schwarzer Umhang und schwarze Stiefel. (Atlan 316)

Charakterisierung

Kröbel wusste um seine unzureichenden magischen Fähigkeiten und versuchte, dies zu verheimlichen und zu überspielen. Er gab sich so, als sei er der größte Magier, der je gelebt habe, und als ob all die Dinge, die er nicht vollbringen konnte, ohnehin unter seiner Würde gewesen seien, so dass es gar nicht notwendig gewesen sei, es überhaupt zu versuchen. Er gab sich oft als keifender Hausdrache und machte Heimdall ein schlechtes Gewissen, um über seine eigenen Fehler hinwegzutäuschen, war in seinem Herzen jedoch ein liebenswerter Kerl, der bereit war, für seine Freunde alles zu geben – bloß zeigen konnte er das selten. (Atlan 316)

In Heimdalls Lettro war er ein wahrer Künstler in der Küche und im Verwöhnen eventueller Gäste. Doch drohte Gefahr, war er sofort verschwunden und versteckte sich – angeblich, um mit magischen Flüchen und Beschwörungen helfend einzugreifen. (Atlan 316)

Er war stets bemüht, Freude in das griesgrämige Leben seines einzigen Freundes Heimdall zu bringen, was ihm nur allzu selten gelang. (Atlan 316)

Fähigkeit

Kröbel bezeichnete sich meist als »skullmanenten« Magier, wobei diesen Begriff nur er selbst zu kennen schien. Nach seiner Definition war skullmanent die größte erreichbare magische Wissenschaft, die Steigerung aller Fähigkeiten ins Grenzenlose. Der Begriff bedeutet soviel wie »großartig«, »unübertrefflich«, »exzeptionell« und »einmalig«. (Atlan 316)

Die Tatsachen sahen jedoch anders aus. Die einzige Fähigkeit dieses Magiers bestand darin, dass er Wasser erhitzen konnte, indem er seine Hände in die Flüssigkeit tauchte. (Atlan 316)

Geschichte

Vor unbekannter Zeit befand sich Kröbel auf Reisen, um angeblich Ruhe, Bescheidenheit und Bedürfnislosigkeit zu lernen (wahrscheinlicher ist, dass er von den anderen Magiern wegen seiner unzureichenden Fähigkeiten verjagt wurde bzw. selbst das Weite suchte). An der Straße der Mächtigen zwischen Zbohr und Donkmoon (also Heimdalls Abschnitt), wurde er – halb verhungert – vom Göttersohn aufgelesen und bei sich aufgenommen. Er machte sich fortan in Heimdalls Haushalt unentbehrlich und verließ das Lettro nur selten. (Atlan 316)

Im Jahre 2648 griffen wieder einmal einige Gordys das Lettro an, um Heimdalls Parraxynt-Sammlung zu stehlen. Die Gegner überwältigten Kröbel, doch da er harmlos war, töteten sie ihn nicht, sondern steckten ihn nur geknebelt in ein Fass mit ranziger Butter. Er wurde schließlich von Heimdall und Koy dem Trommler befreit. Nach anfänglichen verbalen Rangeleien schloss er auch mit Koy Freundschaft, was ihm umso leichter fiel, als der Trommler nicht nur half, die Gordys zu vertreiben, sondern auch noch Heimdalls Gemüt aufhellen konnte. (Atlan 316)

Als wenig später Heimdall anlässlich des bevorstehenden Ragnarök zu seinem Bruder Sigurd aufbrach, blieb Kröbel allein im Lettro zurück. Kurz darauf erschien Honir und bat um Verpflegung und Unterkunft für eine Nacht. (Atlan 324) Kaum dass der vermeintliche Bruder Heimdalls aufgebrochen war, begann ein Großangriff der Gordys, die zu Hunderten anrückten und diverses Werkzeug sowie Waffen mit sich führten. Anfangs konnte Kröbel sie mit diversen Fernwaffen aus Heimdalls Waffenkammer in Schach halten, doch war er der Übermacht nicht gewachsen. Als das Haupttor schon in Flammen stand, gelang es dem Magier, durch Einsatz all seiner magischen Kraftreserven das Wasser in einer Zisterne zu verdampfen. Der Dampf vermischte sich mit den starken Rußwolken und kondensierte sofort zu siedendheißem Schmutzregen, der die Gordys schließlich in die Flucht schlug. (Atlan 325)

Was danach geschah, ist nicht genau überliefert. An der Vollversammlung aller Magier im Tal der Schneeblume kann Kröbel nicht teilgenommen haben; das hätte sich mit den Abenteuern der Verteidigung des Lettros zeitlich überschnitten. Es scheint, als ob Kröbel ganz allein im Lettro gelebt hätte, während Heimdall mit seinen beiden Brüdern nach dem Sturz der Herren der FESTUNG Pthor regierten. Erst nach deren Absetzung und Vertreibung durch niemand geringerem als Odin selbst spielte er wieder eine Rolle. Nämlich als Atlan, der neu ernannte König von Atlantis, durch zahlreich ausgesandte Dellos alle Parraxynt-Bruchstücke zusammentragen ließ. Heimdall wollte seine Sammlung natürlich nicht ausliefern und hörte auf den Rat Kröbels: zwei Orxeyaner sollten die kostbaren Stücke mit einem Wagen ins Taamberg-Massiv bringen und dort verstecken. Doch auf der Reise wurden Kröbel und seine beiden Verbündeten von einem Trupp Piraten vom Regenfluss unter der Führung Germinals überfallen. Sie konnten mit Müh und Not entkommen, mussten die Parraxynt-Stücke aber den Piraten überlassen – die dafür keine Verwendung hatten und sie wegwarfen. (Atlan 379)

Danach kehrte Kröbel ins Lettro zurück, vor dem sich auch Atlan und Thalia eingefunden hatten; aus dem Lettro wurde mit Energiewaffen auf alle sich nähernden Personen geschossen. Atlan schlich sich an und überkletterte die Außenwand des Lettros, Kröbel drang auf geheimem Wege ein. Sie stellten fest, dass nicht Heimdall, sondern der Kroloc Mayzca Fell der Schütze war. Kröbel versteckte sich in einem Brunnen und konnte dank seiner Fähigkeiten den Eindringling so ablenken, dass ihn Atlan überraschen und nach kurzem Zweikampf überwältigen konnte. Später erzählte der skullmanente Magier seinem Gefährten vom Missgeschick mit dem Parraxynt; nachdem sich der Odinssohn abreagiert hatte, führte er ihn an die Stelle des Überfalls, wo sie auch noch auf die Piraten trafen. Diese versicherten Heimdall, dass nicht sie es gewesen wären, die die nun verschwundenen Bruchstücke an sich genommen hätten, sondern Unbekannte. Auf dem Rückweg stellte Kröbel erleichtert fest, dass Heimdall ihm nicht zürnte, denn wenn das Parraxynt noch immer im Lettro gewesen wäre, hätte er es an Atlan übergeben müssen. So hatte er wenigstens die Chance, es wiederzufinden. (Atlan 379)

Sein weiteres Schicksal ist unbekannt.

Quellen

Atlan 316, Atlan 324, Atlan 325, Atlan 379