Im Zeichen von Ragnarök

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 325)
A325 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: König von Atlantis
Titel: Im Zeichen von Ragnarök
Untertitel: Die Stunde der Götterdämmerung ist nahe
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Horst Hoffmann (1 x)
Erstmals erschienen: 1977
Hauptpersonen: Sigurd, Thalia, Heimdall, Balduur, Fongerreilson, Kröbel, Gruck
Handlungszeitraum: 1. September 2648 (Tag 95 und 96 Pthor-Eigenzeit)
Handlungsort: Pthor
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Balduur hat Heimdall aus der Gefangenschaft der Gordys in Donkmoon befreit und reitet mit ihm auf dem Rücken des Riesendrachen Gruck – einem von Balduur gezähmten Mitglied aus den Horden der Nacht – zum Lichthaus ihres Bruders Sigurd, der sie durch Hugin und Munin zu sich gerufen hat. Unter­wegs treffen sie auf der Straße der Mächtigen auf ihren Bruder Honir, der aus seiner Windrose ausge­stiegen ist und unschlüssig abwartet. Er hat Angst, sich seinen Brüdern zu zeigen, denn in Wirklichkeit ist er eine Frau namens Thalia. Da Odin sie als Tochter immer abgelehnt hatte, hat sie bereits vor undenklichen Zeiten die Identität eines Mannes angenommen. Doch da sie wenige Stunden davor in einen Gifttümpel gefallen ist, hat sich ihre Körpermaske aufgelöst und ihre jetzt überdimensionierte Rüstung offenbart sofort, dass mit ihrem Träger etwas nicht stimmen kann. In ihrer Verzweiflung wirft sie sich dem heranbrausenden Gruck entgegen um im Kampf zu sterben, dann hätte sie wenigstens ein ehrenhaftes Ende gefunden. Doch der Drache greift nicht an, sondern stellt sich als Reittier ihrer Brüder heraus. Sie hat keine Wahl mehr als ihnen ihr Doppelleben zu gestehen, aber anstatt verspottet zu werden, wird sie von ihnen herzhaft als Schwester willkommen geheißen.

Gemeinsam reisen sie weiter, und wenige Kilometer vom Lichthaus entfernt treffen sie auf eine fast unbekleidete Frau, Fongerreilson, die von Sigurd verjagt worden ist, da sie ihn (ohne das zu wissen) ausspioniert hatte. Thalia überredet sie, mit ihnen zu kommen, und als sie Sigurd erreichen ist dieser froh, seine Geliebte wieder zurückzubekommen. Auch er hat kein Problem mit Thalias wahrer Identität. Gruck wird von Balduur entlassen und zurück in die Ebene Kalmlech geschickt, danach wird das Wiedersehen gefeiert.

Am nächsten Tag wird mit Hilfe von Odins Leuchter die Beschwörungszeremonie zelebriert, und tatsächlich erscheint eine transparente Gestalt ihres Vaters. Doch als dieser Thalia als Frau erkennt, lehnt er sie erneut ab, dreht sich um und will verschwinden. Ohne dass ihre Brüder das merken, verlässt sie stark gekränkt die Zeremonie und zieht sich zurück. Ihre Brüder erhalten danach von Odin die Auskunft, dass Ragnarök und damit das Ende der Herren der FESTUNG unmittelbar bevor steht, aber nicht sie es sein werden, die danach über Pthor herrschen, sondern einer der beiden eingedrungenen Fremden (also Atlan oder Razamon). Nach dieser Zeremonie sind die drei Brüder so entkräftet, dass sie mehrere Tage lang fast durchschlafen, während sie von Thalia und Fongerreilson gepflegt werden.

Inzwischen wird Gruck von einem anderen Raubtier angefallen und verletzt. Dadurch gewinnt er seine alte Wildheit zurück und läuft gegen das Lichthaus an. Während sich Thalia die Rüstung anlegt, um gegen den Drachen zu kämpfen, versucht Fongerreilson, ihn zu beruhigen, was ihr zunächst auch gelingt, denn das Drachenwesen zieht sich zurück. Doch als sie es nicht mehr erwartet, kehrt es um und greift sie an. Thalia erschlägt das Ungeheuer mit Heimdalls Khylda, aber Fongerreilson stirbt kurz darauf an inneren Verletzungen. Thalia begräbt sie nahe am Lichthaus, und als sich Sigurd genug erholt hat, um wieder aufzustehen, berichtet sie ihm von dem Verlust.

Nicht nur Sigurd, sondern auch der Androide Darsior, der im Bereich der FESTUNG lebt, ist von Fongerreilsons Tod tief getroffen. Beide stammten aus der gleichen Baureihe und waren ein Liebespaar, doch dann wurde seine Geliebte äußerlich und vor allem psychisch verändert, bis sie ihn schließlich nicht mehr erkannte und die FESTUNG verließ. Darsior kann ganz genau spüren, wie Fongerreilson schwer verletzt wird und danach stirbt. Er schwört den Herren der FESTUNG Rache dafür.

Die Gordys von Donkmoon haben die Zeit ebenfalls nicht ungenutzt verstreichen lassen. Nachdem Heimdall ihnen entkommen ist, haben sie alle ihnen zur Verfügung stehenden Mittel genutzt, um erneut zu versuchen, in das Lettro des Odinssohns einzudringen. Kröbel beobachtet ihre Ankunft und bereitet die Verteidigung des Hauses vor. Die Gegner rechnen nicht mit ihm, und das sowie Heimdalls gut ausgerüstete Waffenkammer verschafft ihm zunächst einen Vorteil. Als jedoch das Tor brennt, glaubt der Magier den Kampf verloren. In seiner Verzweiflung greift er mit seiner einzigen Begabung, dem Erhitzen von Wasser, nach der Zisterne. Das Wasser verdampft, kondensiert mit dem Rauch des Feuers zu einer Wolke und ergießt dann einen heißen Regen auf die Gordys, der zugleich den Brand löscht. Als der vor Erschöpfung zusammengebrochene Magier wieder erwacht, ist der Feind auf der Flucht. Der Grund dafür liegt jedoch nicht nur in seiner Magie: Die Straße der Mächtigen hat wieder begonnen, sich zu bewegen, und dieses Mal glüht sie dabei.

Auch die Odinskinder sehen die glühende und sich aufbäumende Straße und werten es als Odins Zeichen zum Aufbruch. In der Ebene der Gerippe stellt sich ihnen der erste Gegner in den Weg, es ist Ymir, der Eisriese, der in Form einer Wolke immer dichter wird und letztendlich eine humanoide, mehr als 30 m hohe Gestalt annimmt. Er überschüttet die ungebetenen Gäste mit Hagel, Eisregen, schweren Schneestürmen, herabfallenden Eiszapfen und rasch aus dem Boden wachsende Gebilden aus Eiskristallen, die die Odinskinder angreifen. Allerdings scheint Ymir ortsgebunden zu sein, und nach einiger Zeit haben sie ihn umgangen. Außerdem haben sie ihn durch Abtrennen diverser (aus dichtem Nebel oder Eis bestehenden) Tentakel so weit geschwächt, dass er nur mehr halb so hoch ist, als er endlich verblasst. Eben noch bis zu den Hüften im Schnee stehend, finden sie sich beinahe übergangslos in einer grünenden Landschaft wieder und setzen ihren Weg auf die die FESTUNG umgebende Energiebarriere fort.

Anmerkung

  • Es ist unbekannt, ob Darsior in empathischer Beziehung zu Fongerreilson stand oder auf welcher Basis (zum Beispiel gleichpoliges Fühlen) er über die Gefühle seiner ehemaligen Geliebten informiert war. Er spürte nicht nur ihren Tod, sondern davor auch ihre Glücksgefühle, die sie empfand, als sie in Sigurd verliebt war.

Innenillustration