Nobarcs

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Die Nobarcs waren die intelligenten Bewohner eines namentlich nicht bekannten Planeten (daher: Planet der Nobarcs).

Erscheinungsbild

Sie waren Humanoide, aber ihre genaue Gestalt ist unbekannt. Als Untote glichen sie schrecklich entstellten Pthorern und verfügten über außergewöhnlich große körperliche Kräfte. (Atlan 335)

Paragaben

So gut wie alle Nobarcs besaßen Parafähigkeiten. Am weitesten verbreitet waren Telepathen, Telekineten, Teleporter und Lähmer. (Atlan 335)

Charakterisierung

Kein Nobarc wollte auf die Ausübung seiner Fähigkeiten verzichten, was zu zahlreichen Kriegen geführt hatte. Selbst als sie untereinander in Frieden lebten, gab es laufend Streit; Teleporter stahlen unbemerkt Gegenstände, Telekineten verursachten Unfälle und traten dann als strahlende Retter auf, Lähmer schalteten ihnen unbequeme Nobarcs für Stunden aus, und Telepathen belauschten ihre Nachbarn und verbreiteten die unglaublichsten Gerüchte. Die Gerichte mussten ständig diese Streitigkeiten schlichten. (Atlan 335)

Unter solchen Bedingungen war eine Regierung nur sehr schwer handlungsfähig, weshalb ihr meist nur die stärksten Mutanten angehörte. (Atlan 335)

Lebensraum

Die Nobarcs lebten auf dem einzigen Kontinent ihres Planeten. Ihre Zivilisation hatte niemals ein so hohes technisches Niveau entwickeln können, um Raumfahrt zu betreiben. (Atlan 335)

Bekannte Nobarcs

  • Perquesch-Carrax – an seinem Beispiel wurde das Verhalten der untoten Nobarcs geschildert.

Geschichte

Es existierte eine Legende von »Por«, einem zweiten Kontinent, auf dem ein mächtiges Volk gelebt hatte und der eines Tages verschwunden war. Dabei war die Legende unschlüssig darüber, ob Por einfach im Ozean versunken oder vielleicht doch in das Weltall geschleudert worden war, wofür der kleine Mond als »Beweis« herhalten musste. Dabei muss es sich um Pthor gehandelt haben. (Atlan 335)

Vor unbekannter Zeit tauchte Pthor ein weiteres Mal auf diesem Planeten auf. Nachdem eine etwa 100 m hohe Flutwelle alle Küstengebiete und Tieflagen überschwemmt hatte, die beinahe der Hälfte der Nobarcs das Leben kostete, fielen die Monster aus den Horden der Nacht über die Überlebenden her. Teleporter konnten sich und ihre nächsten Verwandten vorerst in Sicherheit bringen, aber die währte nur kurz. Denn sie hatten keine Waffen, um sich zur Wehr zu setzen, und selbst die Fähigkeit der Lähmer konnte gegen die Bestien und deren Begleiter kaum etwas ausrichten (entgegen den sonstigen Gewohnheiten schickten die Herren der FESTUNG nicht die Berserker aus, um Überlebende einzufangen, sondern Dellos, also Androiden. Und die konnten mangels einer Seele nicht gelähmt werden). (Atlan 335)

Die Überlebenden wurden nach Pthor gebracht und nicht wie sonst üblich, in den Glaspalästen in der Senke der verlorenen Seelen in die Tiefschlafkammern gebracht. Sie wurden im Gebiet um die Unergründlichen Seen angesiedelt; man stellte ihnen Wohnhütten und Nahrungsmittel zur Verfügung, damit sie unerwünschte Besucher von den Seen fern hielten. Es wurde ihnen mitgeteilt, dass sie nun »Sklaven der FESTUNG von Pthor« wären. Nach mehreren Aufständen gegen ihre Herren akzeptierten sie schließlich ihr Schicksal. Ihre Parafähigkeiten steigerten sich auf Pthor deutlich, ihr Hass auf ihre Unterdrücker war aber ins Unermessliche gewachsen, und so übertrieben sie bei ihrer Aufgabe und verbreiteten rasch Furcht und Schrecken. Da sie noch weiteren Ärger mit diesen Wesen befürchteten, verbannten die Herren der FESTUNG schließlich alle noch lebenden Nobarcs auf einen unbewohnten Planeten, der keine eigene Zivilisation hervorgebracht hatte, nur riesige Tiere in den ausgedehnten Wäldern. Dort verloren die nachfolgenden Generationen durch die Strahleneinflüsse ihrer neuen Sonne aber ihre Fähigkeiten. (Atlan 335)

Doch damit war dieses Kapitel noch nicht abgeschlossen. Denn die Nobarcs hatten ihre Toten in den Unergründlichen Seen bestattet. So lange Pthor auf einem Planeten verweilte und einem Tag-Nachtrhythmus ausgesetzt war, blieb alles ruhig. Aber einige Tage nachdem Pthor wieder durch die Dimensionen unterwegs war und gleichbleibendes Grau das Leben bestimmte, erwachten die Toten zu neuem Leben. Dies war dem besonderen Wasser der Seen zuzuschreiben. Es enthielt eine Substanz, die nicht nur die Leichen für immer mumifizierte, sondern auch deren Bewusstseinsinhalte, wie sie später feststellten. Alle Untoten waren Lähmer und zumeist Einzelgänger. Sie suchten nach Beute, erlegten sie und brachten sie auf den Grund der Seen, wo es Zugänge zu den unterirdischen Anlagen von Pthor gab. Dort verzehrten sie ihre Beute. Gelegentlich rotteten sie sich auch zusammen, wenn sie größere Streifzüge unternahmen, da ihr Gebiet sehr unwirtlich war und nur wenige Lebewesen anlockte. Materialisierte Pthor wieder auf einem Planeten, starben sie erneut. (Atlan 335)

Im Jahre 2648 überfielen sie das Wache Auge und richteten kleinere Zerstörungen an. Danach kämpften sie gegen Atlan, Thalia und Fenrir, wobei es sie sehr verwunderte, dass der Weißhaarige von ihrer Lähmfähigkeit nicht betroffen war (sie konnten nicht wissen, dass das Goldene Vlies ihn schützte). Irgendwann war ihre Übermacht so groß, dass sie ihn gefangen nehmen und auf den Grund eines der Seen bringen konnten. Nachdem sie die dort vorhandene Schleuse geöffnet hatten, betäubten sie ihn durch einen Faustschlag und brachten ihn in ein Versteck. Daraus wurde er jedoch vom Roboter Elkohr befreit. Thalia und Fenrir konnten ihnen jedoch entkommen. (Atlan 335)

Quelle

Atlan 335