Unergründliche Seen

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Das Gebiet der Unergründlichen Seen ist ein Landstrich auf dem Weltenfragment Pthor.

Lage

Das Gebiet liegt nördlich des Taamberg-Massivs, östlich der Senke der verlorenen Seelen, südlich des Wachen Auges und etwa 180 Kilometer westlich der Anlage der FESTUNG. (Atlan 335)

Landschaftsbild

Die Unergründlichen Seen liegen in einer kargen Landschaft, die aus kleineren Hügeln und Ebenen besteht. Dieses Gebiet kann als Steppe bezeichnet werden – außer den Seen gibt es keine Bäche oder Flüsse, und fast nur Grasvegetation. (Atlan 335)

Die Seen haben einen Durchmesser von knapp 50 m und sind kreisrund. Das Ufer ist steil abfallend, der Wasserspiegel reicht unterschiedlich hoch – von knapp unter dem Ufer bis fast zwei Meter darunter liegend. Nachts bzw. in der Dämmerung verbreiten die Seen einen schwach wahrnehmbaren Lichtschimmer. (Atlan 335)

Besonderheit

Die Seen sind Stollen, die künstlich angelegt worden sind und in circa 100 m Tiefe enden. Der Schacht ist von künstlichen Leuchtkörpern schwach erleuchtet, was den Lichtschimmer an der Oberfläche erklärt. In einem dieser Seen befindet sich auf dem Grund ein kurzer, horizontal verlaufender Gang, an dessen Ende ein Zugangsschott zur Unterwelt von Pthor führt. (Atlan 335)

Das Wasser der Seen wirkt pechschwarz, obwohl es eigentlich kristallklar ist. Es ist immer sehr kalt, auch in der größten Mittagshitze scheint es sich nicht zu erwärmen. Offenbar ist es auf unbekannte Weise »aufgeladen«, denn es konserviert sowohl die Körper Verstorbener als auch deren Bewusstseinsinhalte. (Atlan 335)

Bewohner

Die Unergründlichen Seen (im wörtlichen Sinne) sind der wichtigste Teil des Lebensgebiets der Nobarcs. Diese nutzen alle Seen, bis auf einen, dessen Wasser zum Trinken und Kochen verwendet wird, als Friedhof. Die Toten werden in den Seen versenkt und schweben tief unter der Oberfläche im eiskalten Wasser und warten. (Atlan 335)

An Vegetation ist – vom allgegenwärtigen Steppengras abgesehen – der Kimberfruchtbaum, der meist nur als Geisterbaum bekannt ist, zu erwähnen. (Atlan 320)

Die Fauna ist etwas vielfältiger. Neben zahlreichen Pflanzenfressern gibt es Giftschlangen und Raubkatzen. Die Springspinnen, die über zwei Meter groß werden, und die Mussurania, eine ungiftige, aber sehr gefährliche Riesenschlange, sind die gefährlichsten Tiere dieser Region. Das seltsamste und noch weitgehend unerforschte Tier ist jedoch der Nachtsänger, der in zahlreichen Metamorphosephasen unterschiedlichste Gestalt annimmt und dafür verantwortlich ist, dass der Geisterbaum diese Bezeichnung erhalten hat. (Atlan 320)

Geschichte

Da sich in diesem Gebiet der zweite Zugang zur Unterwelt von Pthor befindet (in der sich die Steueranlagen für den Dimensionsfahrstuhl befinden), siedelten die Herren der FESTUNG vor unbekannter Zeit die letzten der Nobarcs hier an. Die parabegabten Humanoiden sollten das Gebiet bewachen, aber es gab einige Komplikationen mit ihnen, weshalb sie später auf einen unbewohnten Planeten verbannt wurden. (Atlan 335)

Die Nobarcs hatten aber ihre Toten in den Unergründlichen Seen bestattet – ohne zu wissen, dass die Körper der Verstorbenen mumifiziert und ihre Bewusstseine konserviert worden waren. In der Zeit, in der sich Pthor auf der Reise befand und daher kein Wechsel von Tag und Nacht stattfand, sondern gleichbleibende Dämmerung herrschte, erwachten die Verstorbenen wieder zum Leben und wandelten als Untote umher. Sie erbeuteten sowohl Tiere als auch intelligente Lebewesen, brachten sie auf den Grund der Seen und in die hinter den Schotten liegenden Räume (die teilweise Vorratsräume waren), um sie – gleich oder später – zu verspeisen. Sobald Pthor wieder auf einem Planeten materialisierte, starben sie erneut. Befanden sie sich zu diesem Zeitpunkt in den Seen, wurden sie beim nächsten Mal wieder lebendig. (Atlan 335)

Es ist nicht bekannt, ob die Herren der FESTUNG darüber Bescheid wussten. Vermutlich begnügten sie sich auch damit, dass es so gut wie keine unliebsamen Besucher in diesem Gebiet gab, das bald dafür verrufen war, dass es nachts hier spuken sollte. (Atlan 335)

Quellen

Atlan 320, Atlan 335