Herren der FESTUNG (Roman)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Heftroman. Für die Herrscher von Pthor, siehe: Herren der FESTUNG.
Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 331)
A331 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: König von Atlantis
Titel: Herren der FESTUNG
Untertitel: Der Kampf um die Zentrale der Macht
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Horst Hoffmann (1 x)
Erstmals erschienen: 1978
Hauptpersonen: Atlan, Darsior, Kortanak, Heimdall, Balduur, Sigurd, Thalia, Phagen, Elmthor, Dorlk, Kichor, Jenthas
Handlungszeitraum: 1. September 2648 (Tag 99 und 100 Pthor-Eigenzeit)
Handlungsort: Pthor (FESTUNG)
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Sowohl Atlan und seine Freunde als auch die Odinskinder haben die FESTUNG erreicht, wenn auch unter völlig verschie­denen Vorzeichen. Während die Odinskinder als Gefangene hereinge­bracht werden, gelingt es Atlans Gruppe, in den unterirdischen Gängen immer weiter in Richtung Hauptpyramide vorzu­dringen. Sie müssen jedoch auch hier ständig gegen die Dellos und Fallen der FESTUNG kämpfen und profitieren dabei davon, dass die Herren der FESTUNG aus Angst vor ihren Schöpfungen diesen nur minderwertige Waffen geben. Als sie in einen Raum geraten, in dem mittels eines Gases alle außer Kortanak betäubt werden, nutzt der Fallenmeister diese Gelegenheit, um Atlan das Goldene Vlies zu stehlen. Um sein Gefühl der Sicherheit weiter zu erhöhen, nimmt er zudem Razamons Schwert an sich, schlägt dann ein Loch in die Wand und verlässt den Raum, um alleine weiter vorzudringen. Durch das Loch strömt frische Luft in den Raum, und auch die anderen erwachen. Trotz des Verlustes setzen sie ihren Weg fort und erreichen eine Produktionsstätte von Dellos, die sie außer Funktion setzen. Als sie die Fabrikationshalle hinter sich lassen, erreichen sie ein Schott, das in die unterirdisch gelegene Basis der Zentralpyramide führt. Atlans Vermutung, die Pyramide sei ein Raumschiff, erhält hier ihre Bestätigung.

Die Odinskinder befinden sich unterdessen in der wenig erfreulichen Lage, mit Folter und Tod bedroht zu werden. Sigurd wendet eine List an und erklärt, sie hätten niemals die Herren der FESTUNG bekämpfen wollen. Im Gegenteil hätten sie den Herren ihre Hilfe im Kampf gegen die außerpthorischen Eindringlinge anbieten wollen. Die Dellos hätten sie nur getötet, weil sie von ihnen angegriffen wurden. Es scheint, als würde man ihnen glauben, denn die Herren erklären sich zu einem Treffen bereit. Sigurd und seine Geschwister werden von den Fesseln befreit, und sie erhalten sogar ihre Waffen wieder, als sie versprechen, sie nicht gegen die Herren einzusetzen. Dann führt man sie in einen großen Raum, den wenig später einige kräftige Mischwesen betreten, die sich als die Herren vorstellen. Obwohl Sigurd ihnen im ersten Moment nicht glaubt, lässt er sich doch schnell überzeugen, dass sie es sind, und leitet den Angriff auf die Wesen ein. Als sie ihre Widersacher niederstrecken, müssen sie jedoch feststellen, dass es sich lediglich um eine besondere Form von Androiden gehandelt hat. Die Geschwister versuchen nun erneut, sich den Weg zu den Herren der FESTUNG freizukämpfen, doch sie erliegen der Masse der Dellos und deren Heimvorteil. Man fesselt sie erneut und bringt sie nun zu den wahren Herren der FESTUNG.

Atlans Gruppe findet in dem Hangar, den sie betreten hat, einen Plan der Ebenen des Raumschiffes. Sie versuchen, von dort aus nach oben zu gelangen, in Richtung der Zentrale. Nun stellen sich ihnen jedoch drei Kampfroboter mit Energiewaffen entgegen. In der Zwischenzeit hat Kortanak einen Kontrollraum erreicht, dessen Bildschirme unter anderem den Raum zeigen, in dem die Freunde sich befinden. Es gelingt ihm, einen Energieschirm zwischen den Robotern und der Gruppe zu aktivieren. Die Roboter zerstören zwar die Schirmprojektoren, doch in der Zwischenzeit haben die Freunde Gelegenheit, Deckung zu suchen. Koy vernichtet die Roboter, wobei auch ein Teil der Maschinen in dem Raum zerstört wird. Kortanak sieht auf seinen Bildschirmen, dass die Nebelbarriere um die FESTUNG herum erlischt und daraufhin eine wahre Massenflucht der Dellos einsetzt. Auch er selbst will die FESTUNG nun lieber verlassen. Er lässt Anzug und Schwert in einem Lagerraum zurück und kehrt auf dem schnellsten Weg in den Garten zurück. Dort sieht er, dass die Straße der Mächtigen sich aus ihrer Verankerung gelöst hat und immer wieder wie eine Peitsche auf die Pyramide und die umgebenden Gärten hinunterschlägt. Dabei zerstört und tötet sie alles, was unter ihr liegt. Zu spät erkennt er, dass auch er sich im Bereich der wild gewordenen Straße befindet.

Fenrir hat Atlan vom Maschinenraum aus den Weg zum Goldenen Vlies gezeigt. Als der erste Schlag der Straße der Mächtigen die Pyramide erschüttert, befinden sich der Lordadmiral und seine Freunde gerade in einem Aufzug. Dieser bleibt stecken, und sie klettern durch einen Riss in der Wand in einen Lagerraum. Sie wollen versuchen, die Verwirrung für einen schnelleren Vorstoß zu nutzen, werden stattdessen jedoch von Kampfdellos mit Netzen eingefangen. Man bringt sie in die Zentrale, wo sie auf die Odinskinder sowie die Herren von Pthor treffen. Es stellt sich heraus, dass die Herren der FESTUNG embryoartige Wesen sind, die in Nährflüssigkeitstanks treiben und mit Kinderstimmen sprechen. Inzwischen strömen Wesen der Horden der Nacht in das Gebiet der nun ungeschützten FESTUNG und dringen durch die Risse, die die Straße der Mächtigen in die Pyramide geschlagen hat, in das zentrale Gebäude ein. Die Herren der FESTUNG wollen das Raumschiff daher starten, da im Weltall nur noch sie und ihre Roboter überleben würden. Doch Atlans Fesseln sind dort, wo sie das Goldene Vlies berührt haben, inzwischen aufgelöst. Er kann aus der Zentrale entkommen und findet einen Raum voller Elektronikschränke, der an die Zentrale angrenzt. Nachdem er die Elektroniken zerstört hat, wird er wieder eingefangen, doch die Triebwerke sind verstummt. Weil sie glauben, sich damit an Atlan rächen zu können, starten die Herren nun Pthor. Sie ahnen nicht, dass die Entfernung Pthors von der Erde genau das Ziel war, das er zu erreichen gehofft hatte. Koy hat inzwischen sehr vorsichtig die Fesseln des Dellos Darsior mürbe gemacht. Als ein Monster in den Raum eindringt und alle versuchen, diesem auszuweichen, bringt der Dello sich hinter die Tanks, ehe die Herren der FESTUNG ihren Schutzschirm aufbauen. Als diese nun den ebenfalls eingedrungenen Robotern nach der Vernichtung des Monsters den Auftrag geben, alle zu töten, nutzt Kolphyr winzige Mengen seiner Antimaterie, um die robotischen Gegner zu zerstören. Aufgrund des Prallschirmes kann er damit den Tanks jedoch nichts anhaben. In diesem Moment erreicht Darsior jedoch die Kontrollen der Nährstofftanks, zögert aber, sie zu bedienen. Während die Herren der FESTUNG auf den Dello einreden, stürmt ein weiteres Kalmlech-Monster in die Zentrale, gefolgt von unzähligen Robotern. Die Gefährten fliehen ohne Darsior. Sie befreien sich mit Hilfe von Koys Broinskraft und mit Werkzeugen von den Fesseln und fliehen aus der im Aufruhr befindlichen FESTUNG, ohne zu wissen, ob die Herren der FESTUNG noch leben oder nicht. Doch sie sind sicher, im Zweifelsfall auch noch einmal bis zu ihnen vordringen zu können.

Darsior hat inzwischen jedoch die Entschlossenheit gefunden, um die Hebel umzulegen, mit denen er die Herren der FESTUNG töten kann. Da er wegen des Prallschirms nicht zur Tür gelangen kann, durchbricht er danach die Rückwand der Zentrale und landet in dem Raum, in dem Atlan die Elektroniken zerstört hat. Erst jetzt wird ihm bewusst, dass er sich und Pthor befreit hat.

Anmerkungen

  • Dieser und der vorhergehende Roman wurden als Doppelroman von H. G. Francis geschrieben. Beide beinhalten neben vielen Schreibfehlern auch Autorenfehler.
    • Als Atlan zum ersten Mal den vier Odinskindern gegenübersteht, erkennt er sofort Thalia und Heimdall. Thalia ist klar, er hat ja entdeckt, dass der falsche Honir eigentlich eine Frau ist. Aber Heimdall hat er noch nie zuvor gesehen (Koy hatte sich mit Heimdall angefreundet, nicht der Arkonide). Hier hat Francis Balduur mit Heimdall verwechselt.
    • Obwohl Balduur in den vorangegangenen Romanen längst wieder »der Alte« war, hatte er in diesen beiden Romanen tagsüber erhebliche Konditionsprobleme. Er wurde noch immer als Kämpfer der Nacht geschildert, was er durch den Einfluss von Opal früher auch gewesen war. Doch nach ihrem endgültigen Tod wurde ihm seine Lebensenergie nicht mehr abgesaugt. Entweder hat sich hier Francis geirrt, oder Hans Kneifel in den Romanen Atlan 324 und 325.
    • Nachdem der Energievorhang, der rund um das Festungsgelände bestanden hatte, zusammengefallen war, stürmten dutzende Bestien aus den Horden der Nacht auf das Gelände und richteten unter den flüchtenden Dellos ein Massaker an. Es ist rätselhaft, wie diese Monster binnen kürzester Zeit dorthin gekommen sind. Die Ebene Kalmlech, die Heimat der Horden der Nacht, ist von der FESTUNG durch Donkmoon und das Taamberg-Massiv, teilweise auch das Gebiet um die Unergründlichen Seen getrennt, und außerdem liegen mehr als 100 km dazwischen.
    • In diesem Roman taucht erstmals der Begriff »Großer Oheim« auf, als dessen »Enkel« sich die Herren der FESTUNG betrachten. In späteren Romanen wurde der Begriff auf Dunkler Oheim abgeändert.
    • Am Höhepunkt der Kämpfe gegen die Herren der FESTUNG erhob sich die inzwischen glühende Straße der Mächtigen und schlug auf die Hauptpyramide ein. In den nachfolgenden Romanen wird niemals die eigentliche Funktion der Straße der Mächtigen enträtselt, weshalb es ungeklärt bleibt, wieso die Straße das gemacht hat, und vor allem wieso gerade zu diesem Zeitpunkt.

Innenillustration