Haswahu

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Der »Luftmagier« Haswahu war ein Magier aus der Großen Barriere von Oth. Er gehörte zu den Rebellen aus der Tronx-Kette.

Erscheinungsbild

Der Luftmagier hatte einen roten Haarschopf der aussah, als bestünde er aus Flammen. Er sah stets blass und traurig aus, wirkte sozusagen wie der geborene Trübsalbläser. Davon abgesehen glich er einem durchschnittlichen Pthorer.

Wie alle Magier der Großen Barriere von Oth war auch er relativ unsterblich.

Charakterisierung

Haswahu war ein pessimistischer Nörgler und mit einer gewissen Portion Feigheit ausgestattet. In einigen wenigen Situationen konnte er aber auch über sich hinauswachsen. Er war schlecht auf den »Wettermagier« Breckonzorpf zu sprechen, da ihre Fähigkeiten teilweise verwandt, die von Haswahu aber hoffnungslos unterlegen waren.

Fähigkeiten

  • Er konnte Temperaturen beeinflussen.
  • Er konnte Luftströme erzeugen oder abflauen lassen.
  • Er konnte den »Atem des tiefen Schlafes« entsenden, wodurch andere ihr Bewusstsein verloren.
  • Er konnte Lebewesen in einen tiefen Schlaf versetzen, der sie die letzten Ereignisse vergessen ließ.

Geschichte

Im Jahre 2648 war Haswahu Mitglied der Truppe, mit der Koratzo mit dem Heraskawanu zum Gnorden reiste, um Kontakt mit Glyndiszorn aufzunehmen. (Atlan 427) Danach reiste er mit der Gruppe zum Tal der Schneeblume, wo eine Versammlung aller Magier stattfinden sollte. Hier musste er seine Fähigkeiten einsetzen, um Malvenia vor einer großen Unbedachtsamkeit zu hindern. Als er mit seiner Gruppe erneut zum Gnorden aufbrach, wo Glyndiszorn in Bedrängnis geraten war und sich mysteriöse Schattenwesen auf seine Gruppe stürzten, bildete er instinktiv eine magische Abwehr, in der alle Schattenwesen vergingen. (Atlan 428)

Er gehörte zu Koratzos Begleitern, als er sich an Glyndiszorn wandte, um eine Verbindung zu dem in einer Raumzeitfalte hängen gebliebenen Raumschiff TREUE der Spercoiden zu erhalten. Haswahu überwachte gemeinsam mit Antharia und Howath die Umgebung, während ihre Gefährten zu dem Raumschiff vordrangen. (Atlan 348) Währenddessen kam es zu einem Angriff einiger Magier aus den Dunklen Tälern, die von Karsjanor angeführt und von Jarsynthia und Wortz angestiftet worden waren. Nur durch das Eingreifen von Copasallior konnte der Angriff abgewehrt werden. (Atlan 356)

Im Jahre 2650 begleitete er Koratzo bei einer Expedition, welche die Spuren Atlans im Marantroner-Revier aufnehmen sollte. Dazu schuf Glyndiszorn einen Tunnel, der sie nach Cyrsic bringen sollte, wo Atlans Spur endete. Während sich die beiden, sowie Antharia, Rischa, Querllo und Islar im Tunnel befanden, griffen mehrere Organschiffe den Magischen Knoten an, der die Barriere von Oth umgab. Dadurch wurde Glyndiszorns Aufmerksamkeit beeinträchtigt, und der Tunnel entglitt seiner Kontrolle. Statt auf Cyrsic kamen sie auf Järglinz an. Hier entdeckten sie eine Höhle, in der sie Unterschlupf finden konnten. Außerdem gab es hier mutierte Scuddamoren, die den Magiern gegenüber eine feindselige Haltung einnahmen. Sie belagerten die Höhle, welche von Querllo, Antharia und Rischa verteidigt wurden. Erst als Koratzo, Haswahu und Islar, durch Schattenschilde als vermeintliche Scuddamoren getarnt, den Belagerungsring durchbrechen konnten, schien sich das Kräfteverhältnis zu ihren Gunsten zu ändern. Weitere Kämpfe blieben aber aus, als es Glyndiszorn gelang, ihnen einen neuen Tunnel zu schicken, durch den sie in die Große Barriere von Oth entkommen konnten. (Atlan 429)

Im Jahre 2650 wurde auch er vom Schwarzschock zu einem negativen Magier gemacht. Wie alle anderen Magier wollte nun auch er mit seiner Magie auf Pthor seine Herrschaft etablieren. Da der Große Knoten Glyndiszorns sie daran hinderte, trafen sie alle nach und nach am Gnorden ein. Schließlich griffen sie die ORSAPAYA an, von der aus der magische Knoten gesteuert wurde. Nur Koratzo, Copasallior und Parlzassel verteidigten das Luftschiff. Erst der Einsatz der Maschine, die der Dimensionsforscher Kolphyr erbaut und die Gerätemagierin Islar verbessert hatte, neutralisierte die negative Energie. Die Bewohner der Großen Barriere wurden fortan friedlich – zu friedlich! (Atlan 440)

Denn alle Magier achteten ab nun das Leben aller Lebewesen als heilig und verweigerten sogar die Aufnahme tierischer Nahrung. Selbst beim Pflücken von Beeren und Früchten achteten sie penibel darauf, keinen Zweig abzuknicken oder auch nur Insekten zu zertreten. Sie bezeichneten dies als den Allumfassenden Frieden, den sie zu einer Art Religion erhoben. Da fast alle Magier auf die Zufuhr tierischer Proteine angewiesen waren, magerten sie stark ab und wurden kraftlos. Bevor die viel zu positive Einstellung der Magier einem von ihnen das Leben kosten konnte, veränderte Kolphyr eine Einstellung an seinem Gerät, und der Allumfassende Friede hörte wieder auf zu existieren. Die Magier wurden allerdings nicht normal, sondern erneut negativ und herrschsüchtig. (Atlan 441)

Quellen

Atlan 327, 328, 348, 356, Atlan 429, Atlan 440, Atlan 441