Die List der Magier

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 356)
A356 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: König von Atlantis
Titel: Die List der Magier
Untertitel: Eine alte Legende wird Wirklichkeit
Autor: Marianne Sydow
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Tais Teng (1 x)
Erstmals erschienen: 1978
Hauptpersonen: Heimdall, Balduur, Sigurd, Thalia, Copasallior, Koratzo, Querllo, Glyndiszorn, Kolviss, Breckonzorpf
Handlungszeitraum: 2649
Handlungsort: Pthor (Große Barriere von Oth, FESTUNG)
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Die von Jarsynthia mit einem Liebesfluch belegte Thalia befindet sich weiter­hin in der Tronx-Kette, wo Koratzo und seine Freunde den Bann zu brechen ver­suchen. Aber sie schaffen es nicht; es scheint, als ob es eine direkte Verbindung zwischen Jarsynthia und der Odinstochter gäbe, welche die um die Tronx-Kette errichteten magischen Sperren durchdringen kann. Schwe­ren Herzens entschließt sich der Stimmenmagier, Copasallior um Hilfe zu bitten. Damit er auf den neutralen Pfaden keine Angriffe seiner Gegner riskiert, benutzt er einen nur ihm und Parlzassel bekannten Geheimgang, den einst die Höhlenmagierin Wa geschaffen hat.

Der Weg führt auch ein Stück durch das Revier von Parlzassel, und prompt wird Koratzo von dessen Raubkatzen gestellt und zum Tiermagier gebracht. Nachdem er sein Anliegen, einfach nur das Gebiet durchqueren zu wollen, vorgetragen hat, bringt ihn Parlzassel zu einem Gebäude, in dem sich Glonnis, ein von ihm gezähmtes Monster aus den Horden der Nacht befindet. Es ist dem Tode näher als dem Leben, und der Tiermagier findet die Ursache nicht heraus. Doch der Stimmenmagier kann erkennen, dass eines der vier Herzen der Bestie gestohlen worden ist. Das kann nur das Werk von Srika gewesen sein, und die kann es nur mit Jarsynthias Hilfe geraubt haben. Da der gesamte Organismus des Tieres auf vier Herzen abgestimmt ist, stirbt es kurz darauf. Aus Dank für die Bemühung bringt Parlzassel Koratzo auf dem Rücken eines riesigen Vogels zum Gipfel des Crallion, dem Sitz des Weltenmagiers Copasallior.

Der konfrontiert Koratzo sofort mit einem Hilfsgesuch: die Odinssöhne haben ihn gebeten, zu helfen, Odin ins Reich der Lebenden zurückzuholen. Copasallior möchte Thalia mit einer Maske versehen und als falschen Odin in die FESTUNG schicken, um die sich nur um ihre Machtansprüche kümmernden Odinssöhne zur Vernunft zu bringen. Als Koratzo von seinen Schwierigkeiten mit Thalia berichtet, beleidigt ihn der Weltenmagier schwer, so dass er ihn eigentlich zu einem magischen Duell fordern müsste. Durch eine Andeutung des Traummagiers Kolviss, der mit Koratzo ein kurzes telepathisches Zwiegespräch führt, erkennt er, dass Copasallior durch eine von Jarsynthias Projektionen ersetzt worden sein muss. Er verlässt den Gipfel des Crallion und tarnt sich durch einen von der Pflanzenmagierin Antharia erlernten Trick optisch vollkommen. Daher kann er beobachten, wie Jarsynthia und ihr Verbündeter Wortz nach ihm suchen und danach wieder abziehen.

Koratzo bittet den Knotenmagier Glyndiszorn um Hilfe, der ihn sofort wieder in die Tronx-Kette zurückbringt. Dort wartet schon der echte Copasallior auf ihn. Nachdem er informiert wurde was inzwischen vorgefallen ist, beschließt er, vorerst nicht darauf zu reagieren. Stattdessen hilft er, Thalia zu befreien. Mehrere Magier aus den Rebellen aus der Tronx-Kette stellen ihre magischen Kräfte zur Verfügung, Copasallior bündelt sie und bricht den Bann. Zeitgleich wird Jarsynthia dabei so schwer geschädigt, dass sie den Vorfall nur durch den zufällig gerade nach dem Rechten sehenden Lebensmagier Wortz überlebt.

Nach einigem Zureden ist Thalia bereit, die ihr zugedachte Rolle einzunehmen. Antharia stellt eine lebende Maske her, die mit Thalias Körper verschmilzt, Koratzo verleiht ihr eine männliche Stimme und Copasallior überreicht ihr eine dem Göttervater angemessene Rüstung. Allerdings ist die Maske von Jarsynthias Magie beeinträchtigt. Sobald sie Atlan sehen wird, wird ihre Maske abfallen – doch der Arkonide ist seit längerem verschollen, und mit seiner Rückkehr ist in nächster Zeit nicht zu rechnen.

Nun wird ein angemessener Auftritt Odins geplant, bei dessen Ausführung mehrere Magier zusammen arbeiten – was bis auf die Rebellen für alle anderen eine erstmalige Erfahrung darstellt. Nachdem Glyndiszorn in einer seiner Fallen den – wie erwartet angreifenden – Karsjanor gefangen hat, öffnet er eine Verbindung aus dem die Große Barriere von Oth umgebenden magischen Knoten, Parlzassel beeinflusst Hugin und Munin, den Göttersöhnen mitzuteilen, dass sie an diesem Abend einen Beschwörungsversuch unternehmen sollen. Als es soweit ist, und die drei den Leuchter des Odin aktivieren wollen, wischt der Wettermagier Breckonzorpf den Leuchter mit einem Windstoß vom Tisch und Koratzo lässt eine Stimme ertönen, die eine Beschwörung außerhalb der FESTUNG verlangt. Zu groß ist die Gefahr, dass die Odinssöhne sonst in Trance verfallen und das bombastische Schauspiel gar nicht richtig mitbekommen würden. Draußen ist inzwischen ein mächtiger Sturm aufgezogen, Blitze zucken vom Himmel, eine Leuchterscheinung (von Querllo erzeugt) senkt sich vom Himmel, ein von Haswahu geschaffener Flammenring entsteht, und der falsche Odin erscheint darin.

Während die Magier dies alles schaffen, bündelt Copasallior ihre Energien. Aber die Konzentration der Odinssöhne hat auch eine Störung hervorgerufen, und der Weltenmagier lenkt diesen Einfluss auf die Oberfläche von Loors ab. Thalia glaubt, in der Landschaft Loors kurz eine Person gesehen zu haben, doch gleich darauf materialisiert sie in dem Flammenring.

Heimdall, Balduur und Sigurd bringen den vermeintlichen Göttervater in die FESTUNG und bewirten ihn. Fenrir kann von der Maske nicht getäuscht werden, aber für diesen Fall wurde ihr Schild von Parlzassel entsprechend magisch aufgeladen – der Fenriswolf zieht sich zurück.

Razamon und Kolphyr kehren gerade rechtzeitig aus der Senke der verlorenen Seelen zurück, um das Ende des Schauspiels zu verfolgen. Vor allem der Berserker ist skeptisch und stellt in einem unbeobachteten Moment Odin zur Rede. Thalia muss sich ihm durch eine entsprechende Bemerkung zu erkennen geben – doch er hält zu ihr und dem Plan der Magier.

Anmerkungen

  • Mit diesem Roman wird eine große Unlogik in den Zeitabläufen der verschiedenen Handlungsstränge offensichtlich (obwohl der Autor dieses Romans nichts dafür kann; der Fehler dürfte bereits dem Expokraten passiert sein). Es gibt drei Handlungsstränge, die in diesem und dem nachfolgenden Roman zusammengeführt werden:
    • Atlan und die Spercoiden: Die Abenteuer des Arkoniden dauern etwa drei Monate. Während der Handlung dieses Romans befindet er sich bereits wieder auf Loors und sucht den Rückweg nach Pthor.
    • Die Magier: Hier scheint deutlich weniger Zeit vergangen zu sein, vermutlich um die vier bis fünf Wochen.
    • Razamon und Kolphyrs Expedition zur Senke der verlorenen Seelen: Die Reise dorthin und die Abenteuer in der Senke dauerten nur zwei bis drei Tage. Bei der Rückreise machten sie einen ebenfalls ungefähr zwei- bis dreitägigen Abstecher zu den Berserkern Kelschostras, im Taamberg-Massiv. Danach reisten sie in die FESTUNG zurück. Geschätzte Dauer dieses Unterfangens: vermutlich nur ein bis zwei Wochen.
  • Es bleibt ungeklärt, wieso Thalias Maske von Jarsynthia beeinflusst werden konnte, und warum das von Copasallior nicht ebenfalls aufgehoben wurde. Schließlich hat der Weltenmagier die Einflussnahme eindeutig erkannt.
  • Die Reiseroute Koratzos ist falsch. Der Crallion befindet sich westlich der Tronx-Kette, das Tal der Käfer, in dem Parlzassel lebt, sehr weit im Osten. Demnach müsste Koratzo zuerst durch das Eistal und die Dunklen Täler bis ins Tal der Käfer stets nach Osten gegangen sein, obwohl er nach Westen wollte. In der beschriebenen Zeit hätte er das zu Fuß auch gar nicht geschafft.
  • Die Innenillustration wurde mit der von Band 358 vertauscht. Von der Handlung her gehört VONTHARA eindeutig dorthin, während die Darstellung des falschen Odins hier richtig aufgehoben gewesen wäre.

Innenillustration