Fylln

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Die Wüste Fylln ist eine der größten Landschaften von Pthor.

Lage

Sie befindet sich im nördlichen Teil des Weltenfragments und erstreckt sich über circa ein Sechstel der Fläche Pthors. Nördlich der Wüste befindet sich nur noch die Eisküste (bzw. nach dem Abtauen deren Eises wieder die Zyklopenküste), im Osten geht sie im Bereich des Xamyhr in den Dämmerwald über; dahinter befindet sich die Dunkle Region mit der Teufelsfurche. Im Südosten geht die Wüste in eine Steppe über, in der das Wache Auge, etwas weiter südlich davon die Region der Unergründlichen Seen und das Taamberg-Massiv liegt. Der Süden ist vom Regenfluss begrenzt bzw. der Senke der verlorenen Seelen, die sich dazwischen erstreckt. Im Südwesten befindet sich der Dämmersee sowie ein schmales Übergangsgebiet zum Blutdschungel, in dem auch die Feste Grool liegt. Der Westen wird von der Küste der Stille begrenzt; im äußersten Nordwesten befindet sich die Stadt Moondrag.

Landschaftsbild

Die Wüste Fylln ist über weite Teile eine Sandwüste, die zwei Besonderheiten aufweist.

Zum einen gibt es darin straßenähnliche glatte Flächen, die auch - wie von einer Fräse eingeschnitten - mitten durch die Sanddünen verlaufen. Die Wände dieser abgeschnittenen Dünen sind fast senkrecht. Werden sie mit den Lähmstrahlen einer Waggu getroffen, stürzen sie binnen weniger Atemzüge in sich zusammen und bedecken diese Pseudo-Straßen. Der Ursprung der straßenähnlichen Bahnen ist in den Dorgonen zu suchen, die sie durch Ausscheidung komprimierten Sandes geschaffen haben.

Zum zweiten haben die Dünen ein unerklärliches Bewegungsverhalten. Sie können sich bei aufkommendem Wind mit mehreren Kilometern pro Stunde Geschwindigkeit bewegen, was rein physikalisch nicht mehr erklärbar ist. Die Ursache dafür ist unbekannt. Vor den Oasen enden die Sanddünen teilweise abrupt, so als würden sie daran gehindert, sich in diese Wüsteninseln zu erstrecken.

Im Norden Moondrags und der Eisküste dominiert hingegen die Felswüste.

Spezielle Orte innerhalb der Wüste

In der Fylln gab es 27 bekannte Oasen, von denen folgende namentlich erwähnt wurden:

Außerdem befand sich hier die Kartaperator-Baustelle, die auf einer Fläche von etwa zehn Quadratkilometern errichtet wurde. Sie befand sich circa 30 km nördlich von Teimabor und beherbergte etwa 1500 Technos. Nach der Zerstörung des Kartaperators wurde die Baustelle aufgegeben. (Atlan 315)

Lebewesen

Da die Wüste Fylln relativ lebensfeindlich ist, gibt es nur wenige Lebewesen darin. So findet man als ständige Bewohner nur eine Gruppe ausgestoßener Kuroden, die ursprünglich in Goltabuur wohnten, nach der Austrocknung dieser Oase jedoch in eine andere, namentlich nicht bekannte, flüchteten. Dann gibt es noch einige Dutzend Technos, die aufgrund irgendwelcher Verfehlungen ausgestoßen wurden und nun als Parias ihr Dasein fristen. Sie leben von Übefällen auf Reisende, Karawanen und angrenzende Gebiete.

In den Oasen gibt es diverses Kleinwild, und unter der Wüstenoberfläche leben die lange Zeit als ausgestorben geltenden Dorgonen. Seit ein Dorgone die Kartaperator-Baustelle angegriffen hat und nur mit Mühe getötet werden konnte, hat sich dieses Gerücht in Schall und Rauch aufgelöst. Obwohl sie in freier Wildbahn nicht mehr vorkommen, ist die Fylln auch der angestammte Lebensraum der Dadare.

Quellen

Atlan 311, Atlan 314, Atlan 315, Atlan 317, Atlan 389