Schattenkullja

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Die Schattenkullja war die Herrin von Teimabor auf dem Weltenfragment Pthor.

A314 1.JPG
Atlan 314
© Pabel-Moewig Verlag KG

Erscheinungsbild

Kaum jemand hatte die Schattenkullja je zu Gesicht bekommen, daher war ihr Aussehen lange Zeit unbekannt. Sie wurde meist nur in rätselhaften Erscheinungen sichtbar (verschwommene Energiebälle) oder blieb gänzlich unsichtbar, wenn sie mit anderen Lebewesen sprach. Manchmal trat sie auch als von Flammen umgebene Frau unbestimmten Alters auf; eine Erscheinung, die man innerhalb der seltsamen Energiebälle ausmachen konnte. (Atlan 314)

Die wahre Gestalt der Schattenkullja war jedoch monströs. Einst mag sie eine normale Frau gewesen sein, doch durch einen Unfall mit der Siarta war sie absolut unproportioniert und verformt. Einige ihrer Organe lagen sogar an der Körperoberfläche, so dass ihr Anblick bei den meisten Lebewesen große Abscheu und Entsetzen hervorrief. (Atlan 314)

In regelmäßigen Abständen hatte sie Anfälle, in denen sie vor Schmerzen halb gelähmt und damit wehrlos war. Sie benötigte anschließend mehrere Stunden, um sich von diesen Anfällen zu erholen. (Atlan 314)

Geschichte

Die Schattenkullja war der Legende nach bereits über viele Jahrhunderte die Herrin über die Oase Teimabor in der Wüste Fylln. Dort hielt sie sich zahlreiche intelligente Lebewesen als Gefangene (zum Beispiel den Berserker Zollor, einige Technos und andere Pthorer) in großen Glaskugeln. Scheinbar ernährte sie sich von der Lebensenergie ihrer Gefangenen, was eine mögliche Erklärung für die (tatsächliche oder angedichtete) Langlebigkeit darstellt. (Atlan 314)

Im Jahre 2648 kamen Atlan, Razamon, Fenrir und ein Stormock nach Teimabor. Die Schattenkullja nahm sie nicht gefangen, weil sie erkannte, dass sie in Atlan einen willkommenen Helfer gefunden haben könnte. Denn zu dieser Zeit ließen die Herren der FESTUNG unweit von Teimabor den Kartaperator bauen. Die Schattenkullja fürchtete, dass Teimabor zerstört werden könnte, sobald der Kartaperator seine Tätigkeit aufnahm. Um ihn zu vernichten, übergab sie Atlan die Siarta, eine Waffe, die ihr Ziel durch mehrdimensionale Energien verformte. Aller Wahrscheinlichkeit nach war sie einst selbst ebenfalls Opfer dieser Waffe geworden. (Atlan 314)

Aufgrund einer Forderung Razamons musste sie ihre Gefangenen freilassen, jedoch konnten diese mit ihrer für sie unbekannten Freiheit nichts anfangen. Lediglich Zollor »ging seinen Weg«; er erhängte sich am Ast eines Baumes. Kurz darauf bekam die Schattenkullja einen Anfall, und während die Gefangenen mit Hilfe der hypnotischen Klänge der Panflöte des spontan aufgetauchten Sindro wieder in ihre Zellen zurückgebracht wurden, machten sich Atlan, Fenrir und Razamon auf die Suche nach ihr. Sie fanden sie, töteten sie aus Mitleid jedoch nicht. Sie nahmen nur eine Karte der Wüste sowie ein paar Phiolen mit, die gegen Razamons Berserkerwut halfen, und gingen zur Kartaperatorbaustelle. (Atlan 314)

Die Schattenkullja hatte sich noch nicht ganz von ihrem Anfall erholt, als eine Gruppe ausgestoßener Technos unter Gurnych Teimabor angriffen. Dabei wurde die Schattenkullja von Frantok mit einem Energiestrahler erschossen. Ob damit ihr Leben tatsächlich bereits verwirkt war, ist nicht ganz sicher, denn einige Stunden später setzte sich ein Energieball (als der sie sich früher immer wieder gezeigt hatte) auf Gurnych fest, hüllte ihn und zwei weitere Technos ein, und löste sich und sie auf. Danach verschwand die Oase binnen kürzester Zeit; nicht einmal die Brunnen blieben übrig. (Atlan 314)

Quelle

Atlan 314