Woolsar

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Der Eripäer Woolsar war der engste Freund der Familie des Lichtfürsten Nurcrahn und gleichzeitig Anführer der Streiter des Lichts.

Charakterisierung

Er war machthungrig und rassistisch, konnte dies jedoch geschickt verbergen. Er erschlich sich das Vertrauen Nurcrahns, und bis zu seinem Tod schöpfte niemand Verdacht, dass er eigentlich gegen den Lichtfürsten intrigierte.

Geschichte

Im Jahre 2642 überbrachte er Nurcrahn die traurige Nachricht, dass sein vor wenigen Tagen von ihm verstoßener Schwiegersohn tot in seinem Muuke aufgefunden worden war. Farthor war eines der ersten Opfer einer mysteriösen Todesserie, die sich ab dieser Zeit auf Zaardenfoort ereignete.

Etwa um diese Zeit muss er damit begonnen haben, eine Geheimorganisation namens »Streiter des Lichts« zu gründen. Schon damals war er einer der sechs Berater des Lichtfürsten und engster Vertrauter der Familie. Dieses Vertrauen und seinen Informationsvorsprung nutzte er geschickt aus, um seine Organisation stärker werden zu lassen, was durch die ungeklärte Todesserie noch verstärkt wurde. Schließlich gab es die ersten Übergriffe auf Nicht-Eripäer, und Woolsar half tatkräftig selbst dabei mit, als um 2644 der Ubilane Talato-Cors von aufgebrachten Eripäern beinahe erschlagen wurde.

2649 hatte seine Organisation bereits starke Bedeutung erhalten, denn die Bevölkerung Zaardenfoorts war stark verunsichert, ja fast schon in Panik wegen der noch immer ungelösten Todesserie. Talato-Cors berichtete Nurcrahn zwar von den Vorfällen von vor fünf Jahren und Woolsars Beteiligung, doch der Lichtfürst schenkte seinem Gast keinen Glauben. Um den unliebsamen Zeugen loszuwerden, ließ er Talato-Cors entführen und folterte ihn zu Tode. Dabei erfuhr er das Geheimnis der Familie Nurcrahn: ihr siebenjährige Sohn Tirsoth war mit drei Augen geboren worden. Das war zu dieser Zeit ein Schwerverbrechen, Dreiäugige mussten sofort den Behörden übergeben werden, die sie sogleich öffentlich hinrichteten.

Diese Information verwendete Woolsar bei der nächsten Regierungssitzung auf Aarl gegen Nurcrahn und erreichte damit zweierlei: die Verhaftung des Lichtfürsten nebst seiner Familie und seine Ernennung zum interimistischen Lichtfürsten. Vordergründig um das Wohle seines Volkes bemüht, verstärkte er insgeheim die Aktivitäten seiner Untergrundorganisation. Doch Gurankor, der Eripäer, erfuhr davon und ließ Woolsars Notizen kopieren und konnte damit einen koordinierten Vernichtungsschlag gegen Nicht-Eripäer verhindern. Nicht nur das, die Angreifer wurden gefangen genommen und die Streiter des Lichts dadurch empfindlich geschwächt.

Nun setzte Woolsar alles auf eine Karte: er ließ einen Gleiter entführen, in dem sich Pona, Razamon und Balduur befanden, und die Insassen in ein leer stehendes Muuke bringen. Nachdem Razamon und Balduur entkommen waren, wollte er Pona töten, aber die Enkelin Nurcrahns konnte ihn überrumpeln und entkommen. Nun fanden seine drei ehemaligen Gefangenen heraus, wer die rätselhafte Todesserie verursacht hatte, denn das Muuke, in dem Woolsar noch eingeschlossen war, zog sich zusammen und erstickte den Verbrecher.

Quellen

Atlan 381, Atlan 382