Ephytraner

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich unter anderem mit dem ephytranischen Lebensabschnitt Strobila. Für weitere Bedeutungen, siehe: Strobila (Begriffsklärung).

Die Ephytraner sind die intelligenten Bewohner des Planeten Strobila in der Galaxie Siom Som.

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Heft: PR 1289
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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Heft: PR 1289 – Innenillustration 1
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Ephytraner sind molluskenartige Wesen, die über insgesamt sechs Tentakel verfügen. Zwei dieser Tentakel dienen der Fortbewegung. Der schlauchförmige Oberkörper verjüngt sich am vorderen Ende. Dort befindet sich ein von Haarborsten umgebener Mund, unterhalb eines armdicken Muskelstrangs, auf dem ein Stielauge zu finden ist. Dieses faustgroße gelbe Auge hat eine schwarze, senkrecht stehende Pupille. An der Stelle, an der der Tentakel aus dem Körper herausragt, befindet sich ein Schlitz, mit dessen Hilfe der Ephytraner Laute von sich geben kann. Der kugelförmige Hinterleib, in dem sich das Gehirn befindet, läuft in einen Schweif aus, der von Haaren besetzt ist. (PR 1289)

Charakterisierung

Ausgewachsene Ephytraner essen, wann immer sie können. (PR 1289)

Entwicklung

Die Entwicklung von der Eiablage bis zum fertigen Ephytraner umfasst drei Lebensabschnitte: Strobila, Neura und schließlich Ephytraner. Die erwachsenen Ephytraner legen ihre Eier im Wasser der Lebensgrotten ab. Diese Gewässer entsprechen in ihrer Zusammensetzung einer Nährlösung, in der auch die Restsubstanzen verstorbener Ephytraner enthalten sind. Aus den Eiern schlüpfen die Strobila. (PR 1289)

Strobila

Diese erste Entwicklungsstufe im Leben eines Ephytraners nimmt gleich nach dem Schlüpfen die Nährstoffe des Wassers in den Lebensgrotten in starkem Umfang auf. Die nur im Wasser lebensfähigen Strobila wachsen schnell. Sie verlagern ihren Lebensraum von den Grotten ins offene Meer. Dort werden die Strobila von den Neura schon erwartet und zu einem Schwarm zusammengetrieben. Diese Phase, in der die Strobila von den Neura alles Wichtige fürs Leben lernen, dauert etwa zehn Jahre. Die Verständigung mit den Neura erfolgt mittels Ultraschall. Nach Ablauf der Entwicklung ist aus dem Strobila ein Neura geworden. (PR 1289)

Neura

Anfangs verstehen die Neura noch keine Sprache, sondern nur bestimmte Töne im Ultraschallbereich. Sie sind sehr wild und angriffslustig, um die von ihnen behüteten Strobilaschwärme vor den Gefahren des Ozeans zu beschützen. Ihre Körper verwandeln sich in diesem Lebensabschnitt weiter: Sie nehmen eines von drei Geschlechtern an und gewöhnen sich nach und nach an ein Leben an Land. Ihre Aggressivität kulminiert nach etwa acht Jahren in der Paarungszeit, die sie an Land zubringen, bis der Geschlechtstrieb verebbt. (PR 1289)

Wenn die Ephytraner Truppen in den Kampf schicken, bilden die amphibischen Neura den größten Anteil. (PR 1339)

Ephytraner

Die erwachsenen Ephytraner sind geschlechtslos und reine Landbewohner. Nach etwa achtzig Strobila-Jahren spüren sie innerlich das Ende ihres Lebens nahen und kehren an den Ort ihrer Geburt zurück. Sie legen ihre ein bis vier Eier, die sie während ihres ganzen Daseins in sich trugen, in den Lebensgrotten ab und betten sich in eine geschützte Nische, um zu sterben. Ihre Körper zerfallen, fließen ins Wasser und liefern so die Grundstoffe für die Ernährung der nächsten Strobila-Generation. (PR 1289)

Bekannte Ephytraner

Raumschiffe

Der Rumpf ihrer Raumschiffe ist aus zwei Halbkugeln zusammengesetzt, die seitlich angeordnet (mit der flachen Seite nach »unten«) und durch ein Mittelstück verbunden sind. Eine zusätzliche, am Bug angebrachte Kuppel enthält die Kommandozentrale, zwei Beiboote sind direkt an sie angekoppelt. Aus den beiden Halbkugeln ragt jeweils ein flacher Ausleger nach hinten, dort liegen die meisten technischen Anlagen. Da sich ihre Heimatsonne Ephytra in der Kalmenzone von Siom Som befindet, nutzen die Ephytraner ausschließlich Transitionstriebwerke. Im Jahre 430 NGZ verfügten sie über eine kleine Raumflotte von 25 eigenen Schiffen. (PR 1289, PR 1291 – Risszeichnung)

Sie werden als Schwalbenschwanzschiffe bezeichnet. (PR 1316)

Bekannte Raumschiffe

Risszeichnung

Geschichte

In den Datenbanken des Ewigen Kriegers Ijarkor gab es keine Aufzeichnungen über die Ephytraner. Vermutlich traten sie erst nach der Errichtung der Großen Kalmenzone in das Raumfahrtzeitalter ein. (PR 1339)

Aufgrund der hohen Strahlungsintensität ihrer Sonne Ephytra im fünfdimensionalen Bereich, die die Somer und die Gorim-Jäger von Strobila fernhielt, konnten sie sich ungestört vom Kriegerkult entwickeln. (PR 1289)

Durch den Kontakt mit den Weltraumnomaden, etwa ab dem 10. Jahrhundert, gelangten viele Ephytraner nach Cursaafhar und eigneten sich umfangreiches Wissen an. Im Gegensatz zu den anderen Weltraumnomaden genügte es ihnen nicht, die Wracks wieder flugfähig zu machen. Sie bauten eigene Raumschiffe. Durch ihre Initiative wurden sie bald zu den Anführern der Weltraumnomaden. (PR 1289)

Im Oktober 446 NGZ nahmen die Ephytraner auf Strobila gut zwei Millionen aus Cursaafhar evakuierte Weltraumnomaden auf, die sich vor der heranrückenden Flotte Ijarkors in Sicherheit brachten. Die Invasion des Planeten durch seine Gardisten scheiterte. Ijarkor musste seine Niederlage eingestehen. (PR 1339)

Quellen