Etehak Gouthy

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Etehak Gouthy war der Oberbefehlshaber der Geheimpolizei, der Blauen Garde auf Plophos. Er war der Freund Iratio Hondros, hatte trotzdem eine Giftspritze bekommen und benötigte dadurch monatlich eine Gegeninjektion. (PR 184, S. 19)

Erscheinungsbild

Er war als Plophoser dem Aussehen nach ein Terraner. (PR 184)

Charakterisierung

Gouthy war ein intelligenter Mensch, der ein Könner im Geheimdienst war. Er war der Meinung, wenn ihm etwas passiere, würde sich die Blaue Garde gegen Iratio Hondro stellen. (PR 184, S. 19)

Nachdem er aus der Gefangenschaft der Terraner entlassen wurde, war ihm erst klar, dass er ein wenig von der Luft geschnuppert hatte, wie freie Männer sie atmen. Die Zeit bei den Terranern und deren faire Behandlung ihm gegenüber hatten mächtigen Eindruck hinterlassen. (PR 184, S. 60)

Geschichte

Im November 2328 enttarnte und die Blaue Garde den Anführer eines auf Plophos aktiven Spionageringes. Polizeichef Arthur Konstantin sowie dessen engste Mitarbeiter Kato Jennsen und Iko Kainnen gerieten in den Fokus der Ermittlungen. Die Blaue Garde nahm Kainnen gefangen und hielt sie in einem Gebäude fest, das zur Falle für Konstantin und Jennsen werden sollte. Als die beiden ihre Kameradin zu befreien versuchten, wurde das Gebäude mit Granatwerfern beschossen. Konstantin, Jennsen und Kainnen – Agenten der Galaktischen Abwehr – kamen ums Leben, konnten aber zuvor noch Informationen über Perry Rhodans Entführung durch die Plophoser per Hyperfunk absetzen. (PR 182 E)

Nach dem Tod der gegnerischen Agenten erhielt Gouthy vom Obmann Iratio Hondro den Auftrag, den Psychophysiker Ernest Neems zu beseitigen. Neems war die einzige Person, die wusste, dass Hondro im Besitz eines Teckos war. Dieses telepathisch begabte Wesen hatte eine wichtige Rolle in der Enttarnung der Agenten gespielt. Seine Existenz sollte geheim bleiben. (PR 182 E)

Mitte November hatte es Etehak Gouthy mit terranischen Mutanten zu tun, die mit einer Gazelle unter dem Vorwand einer »handelstechnischen Mission« auf dem Raumhafen von Capital-City gelandet waren. Drei der Mutanten, Ras Tschubai, John Marshall und Tako Kakuta, kamen zu einer Audienz des Obmannes und wurden dann festgesetzt, da sie ihre Begabungen nicht einsetzen konnten. Im ganzen Palast waren Antis verteilt eingesetzt. (PR 184, S. 21–35)

Die drei Mutanten konnten dann später mit der Hilfe von Gucky auf das Dach des Palastes flüchten. Gouthy verfolgte sie mit vier Antis, wurde aber durch Homunk festgenommen, indem dieser die Antis ausschaltete. Die Gazelle kehrte zur THORA zurück, wo Gouthy von Gucky so lange geärgert und gequält wurde, bis dieser verriet, dass Rhodan auf dem Planeten Greendoor festgehalten wurde. (PR 184, S. 43–50)

Der Plophoser war dabei, als sich die THORA nach Greendoor aufmachte. Während der ganzen Zeit war er sehr gesprächig, denn er wusste, dass er in der Nähe der Mutanten keine Möglichkeit hatte, etwas zu verheimlichen. Über Greendoor mussten die Terraner aber feststellen, dass Perry Rhodan und seine Begleiter nicht mehr auf dem Planeten waren. Gouthy wurde eröffnet, dass er nun nach Plophos zurückgebracht werde. Damit war er absolut nicht einverstanden, denn er befürchtete, dass Hondro ihm seine Gegeninjektion verweigern würde. Von den Terranern erhoffte er sich Hilfe. Da griff Gucky in seine Tasche und übergab ihm drei Ampullen mit Gegengift. Die hatte er Trat Teltak abgenommen, als er sich bei ihm über den Verbleib Perry Rhodans erkundigte. Damit sah die Welt schon wieder besser aus. Später, als Gouthy dem Obmann gegenüber saß, sprachen sie über Perry Rhodan und seinen Tod in zwei Wochen. Zu Gouthy meinte der Obmann, dass er sich um seine Gegeninjektion keine Sorgen zu machen brauche. Und Gouthy meinte, dass er das auch nicht tun würde. (PR 184, S. 50–60)

Quellen

PR 182, PR 184