FENERIKS Atem

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Der Begriff FENERIKS Atem bezeichnet sowohl die an der Barriere zwischen FENERIKs Schalenwelten auftretende sechsdimensionale Strahlung, als auch eine durch diese Strahlung bei den Kejis ausgelöste Krankheit. (PR 3166)

Allgemeines

Sechsdimensionale Strahlung

An der Barriere zwischen den Schalenwelten im Chaoporter FENERIK tritt eine für einige Völker gefährliche sechsdimensionale Strahlung auf. Diese Strahlung oder einer ihrer Nebeneffekte manifestiert sich in Form von energetischen Entladungen, die als am Himmel der jeweiligen Schalenwelt kriechende Blitze sichtbar sind. Die Kejis bezeichnen die Barriere als Himmelshürde und die dort sichtbaren Blitze als Himmelshürdenblitze; in den Außenbezirken werden die Blitze auch als Kriechblitze bezeichnet. (PR 3166) Die Navakan sind in der Lage, aus den sechsdimensionalen Vorgängen an der Barriere ihrer Schalenwelt die Droge Saphna zu gewinnen, die aus den trägen Individuen ihres Volkes gefürchtete Krieger macht. (PR 3122) Gerüchte über die Herstellung dieser Droge sind auch bei den Kejis im Umlauf. (PR 3166)

Krankheit

Durch den auf der Schalenwelt der Kejis nahezu ständig fallenden warmen Regen gelangt die Strahlung in die Körper jener Kejis, die sich dem Regen aussetzen. Durch die Strahlung entsteht im Körper eines Kejis ein gefährliches Residuum, das mitunter ebenfalls als FENERIKS Atem bezeichnet wird. Mehrere zehntausend Zyklen vor dem Jahr 2071 NGZ fügte die Genetische Behörde dem Genom der Kejis eine Kombination von Genen hinzu, welche die Kejis befähigt, das Residuum abzubauen bzw. auszuscheiden. Diese Gene werden jedoch erst wirksam, wenn im Alter von etwa 19 bis 25 Zyklen die Hormonproduktion beginnt und sich dadurch der Genetische Schild aufbaut. (PR 3166)

Die Kinder der Kejis können das Residuum noch nicht abbauen oder ausscheiden und werden daher in der Zentralstadt möglichst vor dem Regen geschützt, sodass etwa die Hälfte der Kinder nie an FENERIKS Atem erkrankt. In den Außenbezirken werden die Kinder jedoch zur Feldarbeit eingesetzt, wodurch sie ständig dem Regen ausgesetzt sind, und sich das Residuum in ihren Körpern anreichert, bis sie erkranken. Die ebenfalls als FENERIKS Atem bezeichnete Krankheit äußert sich durch einen roten Ausschlag neben den Augen und hohes Fieber. Unbehandelt führt die Krankheit zum Tod durch spontane explosive Verbrennung des Kindes. Da Absorbiererinnen sehr selten sind, ist die Kindersterblichkeit in den Außenbezirken sehr hoch, selbst in der Zentralstadt ist die Kindersterblichkeit ein Problem. (PR 3166)

FENERIKS Atem kann nur durch eine Absorbiererin mittels ihrer Paragabe geheilt werden. Da sich der Körper eines Kejis an das Residuum »klammert«, muss sie das Kind zunächst in starke emotionale Erregung versetzen, wobei Angst - bis hin zur Todesangst - die wirksamste Emotion ist. Dadurch kann das Kind das Residuum »loslassen«, worauf es von der Absorbiererin in ihren Körper aufgenommen wird. Der Ausschlag und das Fieber des Kindes klingen danach innerhalb weniger Stunden ab. Die Absorbiererin muss nach der Absorption das nun als Leihgabe bezeichnete Residuum ihrerseits loswerden, indem sie es in einem Willensakt, bei dem sie nicht die Kontrolle verlieren darf, zunächst loslässt und anschließend in Form eines Schwalls aus schwarzen Flocken erbricht. Wenn einer Absorbiererin dies nicht gelingt, erkrankt sie selbst innerhalb weniger Minuten oder Stunden bis hin zur explosiven inneren Verbrennung, bei der zunächst Flammen aus aufbrechenden Wunden hervorschießen, und sie anschließend innerhalb weniger Sekunden zu einem Häufchen Asche verbrennt. (PR 3166)

Makel

Manche erwachsene Kejis haben einen Gendefekt, der als Makel bezeichnet wird, wodurch sie das Residuum nicht abbauen oder ausscheiden können. Da Absorbiererinnen nicht in der Lage sind, einem erwachsenen Keji zu helfen, führt die Anreicherung des Residuums im Körper eines mit dem Makel behafteten Kejis unweigerlich zur Erkrankung, die in den meisten Fällen mit dem Tod des Kejis und in seltenen Fällen mit dem Erwachen einer Paragabe endet. (PR 3166)

Geschichte

Zu einem unbekannten Zeitpunkt vor dem Jahr 2071 NGZ wurde die Absorbiererin Apehei zu einem erkrankten Kind in den Außenbezirken gerufen, dessen Eltern geistig zurückgeblieben waren, und die kaum verstanden, was vor sich ging. Sie musste das Kind in Todesangst versetzen, um die für die Absorption nötige Panikreaktion hervorzurufen. Da das Kind bereits eine ungewöhnlich große Menge des Residuums in sich hatte, schaffte Apehi es nicht mehr bis nach Hause, sondern erbrach das Residuum stattdessen am Weg zu ihrem Gleiter, den sie über dem Dach des Wohnblocks schwebend geparkt hatte. (PR 3166)

Quelle

PR 3166