Hyperkomradioteleskop

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Das Hyperkomradioteleskop (scherzhaft: Kaffeesieb) war eine terranische Station zur Weitstreckenerforschung von Sternen.

Übersicht

Die eigentliche Station bestand aus einer 200 Meter durchmessenden Kommandokugel, an der das eigentliche Teleskop angeflanscht worden war. Diese fünf Kilometer durchmessende Antennenkonstruktion ähnelte einem Radioteleskop auf der Erde. Die Kugel diente als Wohnraum, Messplatz und Aggregatraum für die gesamte Anlage und war ursprünglich die Kugelzelle eines Schweren Kreuzers. Mittels ihrer Impulstriebwerke ließ sich die komplette Anlage drehen und mit relativ kleinen Geschwindigkeiten auch manövrieren. Relativistische Geschwindigkeiten konnten nicht erreicht werden, da es nicht gelungen war, die Masse der Außenantenne gegen Beharrungskräfte abzuschirmen.

Die eigentliche Messung, welche die Anlage durchführte, basierte auf dem Funkechoprinzip und machte sich die teilweisen Rückstreuung von gesendeten Hyperfunksignalen durch das Gravitationsfeld einer Sonne zu Nutze. Befand sich ein Stern einmal im Fokus, ließen sich anhand seines Spektrums Aussagen über seine Entfernung, Masse, Größe und eventuelle Trabanten machen. Außerdem konnten anhand einer Analyse im sichtbaren Spektrum Daten zu seiner Spektralklasse und zu seinem Alter gemacht werden. Die Genauigkeit dieses Messverfahrens nahm mit zunehmender Entfernung und Sternendichte ab. So war es wahrscheinlich unmöglich, Sterne innerhalb des galaktischen Zentrums genau auszumachen. Möglich war dagegen die Untersuchung von Sternen, die selbst mehrere zehntausend Lichtjahre weit im galaktischen Leerraum lagen.

In einem ehemaligen Kraftwerkssaal war die Zentrale untergebracht worden, die trotz einiger Umbauten an den Systemen und Energieanlagen des ehemaligen Raumschiffes immer noch bewaffnet war.

Besatzung

Die Besatzung des Teleskops bestand hauptsächlich aus Wissenschaftlern und einer kleinen militärischen Truppe. Bekannte Besatzungsmitglieder waren:

Geschichte

Das Teleskop wurde im Jahre 1998 eingeweiht. Seitdem diente es Astronomen der Langstreckenbeobachtung.

Im Jahre 2104 ließ der arkonidische Imperator Gonozal VIII. das Teleskop im Zuge der Speckmoos-Krise mittels großer Flottentender in den Leerraum 5000 Lichtjahre vor M 13 bringen. Er war fasziniert von dieser praxisorientierten Anwendung der Hyperfunktechnologie, insbesondere aufgrund der Tatsache, dass die Wissenschaftler seines Volkes niemals an die Anwendung dieses Verfahrens gedacht hatten.

Das Teleskop wurde für die Verifizierung der Koordinaten des Heimatsystems des Speckmoos aussäenden Saatschiffes genutzt. Die ermittelte Senderichtung eines Notrufes des Saatschiffes an seine Erbauer diente dabei als Anhaltspunkt. Nach zwei Wochen konnte ein System entdeckt werden, welches aufgrund seiner exponierten Lage außerhalb der Milchstraße den Namen Outside erhielt.

Quelle

PR 120