Jok-3

Aus Perrypedia
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Google translator: Translation from German to English.
Google translator: Překlad z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertaling van het Duits naar het Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduction de l'allemand vers le français.
Google translator: Tradução do alemão para o português.

Jok-3 war ein Roboter der Auslassstadt J-O-K auf dem Planeten 3-SEOMOD-17.

Aussehen

Er hatte einen ungefähr einen Meter großen eiförmigen Körper, an dem drei Räder befestigt waren. Diese Räder waren so klein, dass sie kaum zu erkennen waren. Im oberen Drittel befanden sich sieben lange Tentakel, die Jok-3 meist ringförmig um den Körper geschlungen trug. Dazwischen waren mehrere Linsen und Mikrofone sowie ein Lautsprecher eingebaut. (Atlan 393)

Charakterisierung

Er war mit einer Gefühlskomponente ausgestattet, die ihm das Empfinden beinahe aller Emotionen ermöglichte. Er war ein fanatischer Anhänger der von Jok-01 entwickelten Lehre, dass nur robotisches Leben vollkommen und das organische Leben ein Missgriff der Schöpfung war. Wie alle Angehörigen der Roboterzivilisation von 3-SEOMOD-17 war er völlig verrückt. Er wusste jedoch die noch größere Verrücktheit seiner beiden Vorgesetzten Jok-1 und Jok-2 geschickt auszunutzen, um seine eigenen Interessen durchzusetzen. Dabei verstieß er gegen so manche Vorschriften. Eigentlich konnte er als das wahre Oberhaupt aller Joks bezeichnet werden und wäre es ihm nicht zu mühevoll gewesen, sich andauernd mit den Oberhäuptern der anderen Städte herumzustreiten, hätte er für seine beiden Vorgesetzten längst »bedauerliche Unfälle« arrangiert. (Atlan 393)

Geschichte

Gelegentlich benutzte Jok-3 die Orteranlagen, deren Reichweite über seine Mikrogalaxie hinausgingen – was strengstens verboten war. Dabei bemerkte er eines Tages in mehreren Lichtjahren Entfernung die WOLTERBOOT im Sog der Schwarzen Galaxis und nahm mit dem Raumschiff Kontakt auf. Er fand heraus, dass sich ebenfalls Roboter darin aufhielten sowie ein organisches Leben. Da es das Bestreben aller Roboter des Planeten war, zu beweisen, dass sie organischem Leben überlegen waren, befreite er die WOLTERBOOT. Dazu musste er beinahe die Hälfte aller Energievorräte der 17 Auslassstädte verwenden, was bei vielen Robotern Missmut erregte. (Atlan 393)

Mit einem dem Sog entgegengerichteten Gravitationsstrom lotste Jok-3 die Fremden nach 3-SEOMOD-17, wo die WOLTERBOOT auf einem Platz vor J-O-K landete. Dort waren gerade Jok-1 und Jok-2 damit beschäftigt, am Bau einer »Jok-01-Gedächtnisstatue« zu tüfteln. Das Raumschiff zerstörte bei der Landung die Statue und die beiden obersten Joks konnten sich nur durch ein Riesenkatapult in Sicherheit bringen. Er entsandte ein Willkommenskommando, das die Fremden (Herr Bediennark, seine drei Robotdiener sowie Sator Synk) begrüßte. Sator Synk wurde nach J-O-K eingeladen, wo ihm Jok-542 und Jok-1087 als Führer zugewiesen wurden. In Wahrheit prüften sie aber auf Jok-3s Geheiß die physische und psychische Belastbarkeit des Orxeyaners. Als die Testserie zu Jok-3s Zufriedenheit abgeschlossen worden war, ordnete er die Sezierung an. Während Sator Synk auf einem OP-Tisch gefesselt war, näherten sich ihm die Sezierroboter mit eindeutigen Absichten. Dabei setzte die Unphase ein, während der alle Roboter mit Gefühlskomponente in einen schlafähnlichen Zustand versanken. (Atlan 393)

Als die Unphase zu Ende war, war von Sator Synk nichts mehr zu sehen. Wie sich später herausstellte, hatten ihn die Urdiener befreit, weshalb Jok-3 sofort einen Suchtrupp nach ihm schickte. Aber auch Tobarstien, Viedenkork und Heiswell, die fremden Roboter, waren auf der Suche nach dem organischen Wesen und es entbrannte ein heftiger Kampf, dem ein großer Teil J-O-Ks zum Opfer fiel. Die Fremden konnten mit Hilfe der Urdiener ihr Raumschiff erreichen, aber Jok-3 ließ es noch vor dem Start mit Energiegeschützen beschießen. Nach kurzer Zeit hatte er Erfolg und die WOLTERBOOT wurde zerstört. (Atlan 393)

Als dieser Kampf vorbei war, erkannten Jok-1 und Jok-2 allmählich, dass Jok-3 »sein eigenes Süppchen kochte« und seine Vorgesetzten dauernd hinterging. Daher bestraften sie den Möchtegern-Herrscher: Jok-1 benutzte ihn als Grundmaterial für ein neues Denkmal von Jok-01. Jok-3 wurde dabei derart mit Kunststoff bedeckt, dass er sich aus eigener Kraft niemals würde daraus befreien können. Um zu vermeiden, dass Jok-3 um Hilfe rufen könnte, wurden ihm auch alle Antennen abmontiert. (Atlan 393)

Quelle

Atlan 393