Bastion der Mächtigen

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 393)
A393 1.JPG
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: König von Atlantis
Titel: Bastion der Mächtigen
Untertitel: Auf dem Planeten der verrückten Roboter
Autor: Horst Hoffmann
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Tais Teng (1 x)
Erstmals erschienen: 1979
Hauptpersonen: Atlan, Sator Synk, Herr Bediennark, Viedenkork, Heiswell, Tobarstien, Jok-3
Handlungszeitraum: Januar 2650
Handlungsort: Pthor (Wolterhaven), 3-SEOMOD-17
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Da sich Pthor weiterhin mit unveränderbarem Kurs auf die Schwarze Galaxis zubewegt, ist Atlan auf der dringenden Suche nach Informationen über ihr unfreiwilliges Ziel. Er sieht die größten Chancen in Wolterhaven und begibt sich dorthin. Er wird vom Robotbürger Duuklak empfangen, der ihm verrät, dass nach jedem Aufbruch aus der Schwarzen Galaxis alle Datenspeicher um ebendiese Informationen erleichtert worden waren. Die einzig brauchbare Information, die er dem König von Atlantis anbieten kann, ist die Existenz von mehreren Bastionen in den der Schwarzen Galaxis vorgelagerten Mikrogalaxien. Eine davon soll das »Archiv des Schreckens« genannt werden und entsprechend viele Daten über ihr Ziel gesammelt haben.

Atlan ist nicht bereit, mit der GOL'DHOR dorthin zu reisen, aber das ist auch nicht notwendig. In Wolterhaven gibt es nämlich auch ein Raumschiff, die WOLTERBOOT. Dieses Kleinraumschiff hat zwar nur eine Reichweite von 5,71 Lichtjahren, kann aber durch einen Projektor zu einem fast beliebig weit entfernten Ziel abgestrahlt (und zur geeigneten Zeit wieder zurückgeholt) werden. Atlan selbst hat auf Pthor zu viel zu tun, also schickt er nach Sator Synk aus. Nachdem der Orxeyaner eingetroffen ist, führen sie Duuklaks Diener Brickel und Gwolen in den Hangar. Aber auch Herr Bediennark und seine drei Diener Heiswell, Tobarstien und Viedenkork müssen an Bord, andernfalls verweigern sich die Robotbürger der Zusammenarbeit. Synk hasst zwar Roboter, muss aber notgedrungen zustimmen.

Nachdem sie abgestrahlt wurden, wird die WOLTERBOOT von einem starken Sog erfasst. Erst als sich ein entgegengesetzt wirkender Sog bildet, kann Bediennark sie daraus befreien. Es gibt nur ein einziges Sonnensystem, das sie erreichen können, und dort gibt es auch robotisches Leben. Ein gewisser Jok-3 nimmt Verbindung zu Bediennark auf und lotst das Raumschiff auf den Planeten Wolterziel, wie ihn der Robotbürger getauft hat.

In Wirklichkeit heißt dieser 3-SEOMOD-17 und ist eine Bastion, die von Wesen aus der Schwarzen Galaxis errichtet wurde. Von diesen Wesen fehlt längst jede Spur, und im Laufe vieler Jahrtausende sind die sich selbst überlassenen Roboter langsam in einen Zustand geraten, der irgendwo zwischen Schizophrenie und Wahnsinn liegt. Sie versuchen den gesamten Planeten nach ihren Vorstellungen umzugestalten, nur haben sie keine klaren Vorstellungen davon. Des Weiteren sind sie bestrebt, ihre Überlegenheit gegenüber organischem Leben zu beweisen, wo immer es geht. So legen sie Gärten und Wälder aus Kunststoff an, begreifen aber nicht, dass hier Gießen und Düngen keinen Wachstumsprozess bewirken können. Sie kommunizieren auch fast ausnahmslos akustisch, weil eine Verständigung per Funk für sie dekadent ist.

Als Jok-3 bemerkt hat, dass sich ein organisches Lebewesen auf der WOLTERBOOT befand, hatte er eingegriffen. Seine Absichten sind jedoch nicht freundschaftlicher Natur, was er zunächst jedoch verbirgt. So wird Sator Synk eingeladen, die Auslassstadt J-O-K zu besuchen. In der Hoffnung, dort Informationen über die Schwarze Galaxis zu finden, nimmt er an. Doch der Spaziergang durch die Stadt ist nichts weiter als ein Test seiner physischen und psychischen Belastbarkeit. Als alle Tests zur Zufriedenheit Jok-3s abgeschlossen sind, lässt er den Orxeyaner von einem hohen Turm stoßen, damit er Todesangst verspürt. Einen Meter vor dem Boden wird er wieder aufgefangen, und nun ist die Testserie zu Ende. Es fehlt nur noch, ihn zu sezieren.

Während ein Roboter eines seiner Beine mit einer Säge abtrennen will, bricht die Unphase ein, bei der alle Roboter deaktiviert, und die Auslassstädte im Boden versenkt werden. Aber es gibt auch Roboter ohne Gefühlskomponente, die Urdiener, die nicht davon betroffen sind, und im Untergrund leben. Sie befreien Sator Synk und versuchen, ihn aus der Auslassstadt hinauszubringen. Aber auch Herr Bediennark ist inzwischen nicht untätig geblieben. Er hat längst erkannt, wie verrückt die Roboter sind, und schickt seine drei Robotdiener aus, um Synk zu helfen. Bevor sie ihn erreichen können, ist die Unphase wieder zu Ende, und Jok-3 befiehlt einem Robotkommando, die Eindringlinge zu vernichten und Synk in den Sezierraum zurückzubringen.

Viedenkork, Tobarstien und Heiswell wären der Übermacht des Gegners natürlich rasch erlegen, daher schlagen sie sie mit ihrer eigenen Verrücktheit. Es beginnt ein Kampf, bei dem keine Waffen gegen andere Roboter eingesetzt werden dürfen, sehr wohl aber gegen Gegenstände in ihrer Nähe. Und so zerstören die Roboter einen beträchtlichen Teil von J-O-K, während die Urdiener Synk aus der Auslassstadt bringen können. Außerdem übermitteln sie Herrn Bediennark die Koordinaten für das Archiv des Schreckens.

Die drei Robotdiener und der Orxeyaner erreichen die WOLTERBOOT knapp vor ihren Verfolgern, können aber wegen des Einsatzes schwerer Waffen nicht starten. Bald steht fest, dass das Kleinraumschiff in wenigen Augenblicken zerstört werden wird. Zum Glück gibt es noch eine Abstrahlvorrichtung nach Pthor, aber sie kann nur eine einzige Person befördern, und das ist Sator Synk. Der würde lieber den Heldentod sterben, aber die Robotdiener überrumpeln ihn. Viedenkork steckt ihm noch einen Datenspeicher zu, worauf sich alle hier gewonnenen Informationen befinden, dann wird er abgestrahlt und findet sich im Hangar Duuklaks wieder. Er erstattet Atlan Bericht, dann kann er sich endlich von seiner Reise erholen, die ihn an den Rand seiner psychischen Belastbarkeit gebracht hat.

Anmerkungen

  • Es ist unbekannt, welchem Volk die Erbauer der Bastion (und damit die Herren der Roboterzivilisation) angehörten.
  • Der beschriebene Sog Richtung Schwarze Galaxis wurde bisher immer nur innerhalb des Dimensionskorridors erwähnt. Sollte die Abweichung in diesem Roman kein Autorenfehler sein, lassen sich zwei Spekulationen anstellen: Entweder liegt die gesamte Mikrogalaxie (und eventuell sogar die Schwarze Galaxis) ebenfalls im Dimensionskorridor oder der Sog wirkt auch im Normalraum. Bei letzterem müssten aber auch normale Himmelskörper wie die Sonnen und Planeten dieser Mikrogalaxie angezogen werden.

Innenillustration