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Die LANCET war ein privates Forschungsschiff, unterwegs im Auftrag der AISSA BHUGOL – GALAKTISCHE KONTAKTE Inc.
Technische Details
Sie war ein entfernt walzenförmiges Raumschiff, das zur Spitze hin konisch zulief. Die LANCET war 180 Meter lang, hatte einen Heckdurchmesser von 46 Metern und einen Bugdurchmesser von 32 Metern vor dem abgerundeten Konus der Bugspitze. Sie hatte breite Heckflossen und stand auf vier wuchtigen Stützbeinen mit Auflagetellern. (PR-TB 26)
Der Kommandostand der LANCET hatte die Form einer unsymmetrischen Halbkugel. Vor den Kontrollbänken wölbte sich die Wand nach außen und wurde von einem einzigen riesigen Bildschirm eingenommen. Links befand sich das Hauptschott, rechts bog sich die Schaltwand der Bordpositronik leicht nach innen. (PR-TB 26) Außerdem verfügte die LANCET über einen separaten Maschinenleitstand.
Im Heckbereich befand sich der Ausrüstungssektor mit Vorräten und Ausrüstung.
Als Überlichtantrieb diente ein Lineartriebwerk. Die wirtschaftlichste Geschwindigkeit lag beim 500.000-fachen der Lichtgeschwindigkeit.
- Anmerkung: Das Alter des Raumers wird mit 120 Jahren angegeben. Er muss anfangs mit einem Transitionstriebwerk ausgestattet gewesen sein.
Das Schiff besaß dreifach gestaffelte Energieschutzschirme und war mit zwei Strahlwaffen versehen.
Als Bordfahrzeuge wurden Schildkröten und ein leichter Shift mitgeführt.
Die Bordpositronik trug den Namen Ngai, benannt nach dem Gott aller
Massaikrieger. (PR-TB 26)
Bekannte Besatzungsmitglieder
- Aissa Bhugol – Kommandant (PR-TB 26)
- François Petit – 1. Offizier (PR-TB 26)
- Anna Katerina Pastuchaja – Exo-Biologin (PR-TB 26)
- Samuel Peck – Kyberno-Mathematiker (PR-TB 26)
- Benjamin Tinskin – genannt »Ben«, ein Roboter (PR-TB 26)
Geschichte
Die LANCET wurde 1994 nach dem Vorbild der GANYMED gebaut. Im Jahr 2114 waren noch sechs Raumschiffe dieser Baureihe in Dienst.
- Anmerkung: Im Roman wird das Alter des Raumers mit 120 Jahren angeben, da dieser in 2114 spielt, ergibt sich das Baujahr 1994.
Bei einem Forschungsflug von der Erde in Richtung Perseus-Arm im Monat Juni 2114 geriet die LANCET in das sechsdimensionale Energiefeld eines Wesens aus einem übergeordneten Kontinuum, des Suchers, und wurde mit zehnmillionenfacher Lichtgeschwindigkeit aus der Milchstraße entführt. Das bedeutete, dass nach 36 Stunden Flug die LANCET so weit von der Milchstraße entfernt sein werde, dass eine Rückkehr aus eigener Kraft unmöglich wäre. (PR-TB 26)
Das Raumschiff flog den entdeckten Planeten an. Da löste Ben Tinskin Alarm aus: Es war ein Fremder an Bord gelangt. Kurz darauf wurde festgestellt, dass in der Kombüse eine größere Menge Konservendosen verschwunden war. Wenig später begegnete Anna Katerina Pastuchaja einem Gnom, der sich als Wurghs Androind bezeichnete und sie mit einer Waffe bedrohte. Der Gnom verlangte in Interkosmo und verlangte, dass die Terraner sofort die Blockade der Andro-Lenkimpulse beendeten. Außerdem wollte er Pastuchaja als Partnerin. Sie griff den Gnom wie rasend an, und dieser löste sich in Nichts auf. Kurze Zeit später kam aus der Kombüse die Meldung, dass die fehlenden Vorräte zurück waren. (PR-TB 26)
Die LANCET-Crew kombinierte, dass auch die Planetenbewohner nichts mit der Raumblase zu tun hatten, in der sie eingeschlossen waren – sonst hätten sie kaum verlangt, die Blockade ihrer Lenkimpulse zu beenden. Die LANCET landete. Die Besatzung erfuht, dass der Planet Thuta vor geraumer Zeit von unbekannten Kräften aus seiner Bahn gerissen worden war. (PR-TB 26)
Die LANCET startete wieder, um die Ursache der Manipulation zu ermitteln. Ein Versuch, in den Linearflug zu gehen, scheiterte. Nach drei Tagen verließen die LANCET und Thuta die Milchstraße und näherten sich schließlich einer anderen Galaxie, die sie ebenfalls durchquerten. Kurz darauf wurde eine riesige Raumstadt in der Blase geortet. Die LANCET flog die Stadt an, wurde aber beschossen und musste abdrehen. Sie landete erneut auf Thuta. (PR-TB 26)
Der Androind von Wurgh konnte in der Raumstadt mit dem Wesen Rool Kontakt aufnehmen. Dieses war im Besitz eines Therapie-Projektors, der vielleicht als Rettungsmöglichkeit für die Gefangenen der Raumblase verwendet werden konnte. Wurgh ging an Bord der LANCET und flog in die Raumstadt. Unterwegs wurde ein Methanplanet geortet. Wurgh gelang es, Kontakt mit dem Sucher aufzunehmen, der bereit war, die Gefangenen wieder freizulassen. (PR-TB 26)
Das nächste Ziel der LANCET war die Methanwelt, da Rool dringend Nahrung in Form von
Methan benötigte. Während des Anfluges wurde das Schiff mit einer Ultraschallwaffe angegriffen, konnte aber von Ben Tiskin gerettet werden. Das Schiff flog wieder nach Thuta. Dort erzeugte der Roboter mit Hilfe des Androind-Projektors von sich auf der Methanwelt einen Androind, und konnte Kontakt mit den UUM herstellen. Diese lieferten über einen »Linearkanal« Methan zu Rool. (PR-TB 26)
Der Sucher erklärte sich bereit, die Terraner wieder in ihre Heimat zurückzubringen. Der Rückflug sollte etwa 30 Tage dauern. (PR-TB 26)
Quellen