Masquin

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Masquin war ein Tefroder aus der Galaxie Andromeda, der dem Gelben Meister diente.

Erscheinungsbild

Er war untersetzt, fast dicklich gebaut. Masquin war nicht ganz 1,60 Meter groß. Er trug einen auffälligen Anzug, der aus Flicken zusammengesetzt war, und ein Kapuzenhemd. (Andromeda 5)

Charakterisierung

Da Masquin seinen Geruchssinn verloren hatte, gehörte er zur sozial benachteiligten Gruppe der Rofter. Er trug einen echsenartigen Symbionten mit Namen Tikil, der es ihm ermöglichte, die Emotionen intelligenter Wesen wahrzunehmen. (Andromeda 5)

Für eine kurze Zeit hatte er ein Verhältnis mit dem Tefroder Pekdal. (Andromeda 5)

Geschichte

1297 NGZ verlor Masquin bei einem Unfall mit einem defekten Straßenreinigungsroboter den linken Arm, das linke Bein und den Geruchssinn. Aus Geldmangel erhielt er keine nachgezüchteten Klon-Gliedmaßen, sondern einfache robotische Prothesen, die äußerlich allerdings nur durch dünne Narben an Schulter und Hüfte auffielen. (Andromeda 5)

1312 NGZ arbeitete Masquin als Hadur in der Rohrbahnstation Voteney-Nord in Vircho. (Andromeda 5)

Nach der Eroberung Tefrods durch Truppen des Gelben Meisters im Jahr 1312 NGZ betätigte Masquin sich als Schleuser, der Flüchtlingen das letzte Hab und Gut abnahm und sie als Gegenleistung zu angeblich sicheren Kolonialwelten brachte. Dabei verliebte er sich in die Flüchtlingsfrau Amheret. Als Vircho von Kastuns vernichtet wurde, überlebten Masquin und Amherets Flüchtlingsgruppe nur knapp. (Andromeda 5)

Masquin war einer von vielen Tefrodern, die auf die Propaganda ansprachen, die von den Truppen des Gelben Meisters in allen Medien verbreitet wurde. Er begab sich zu einer Statue des Gelben Meisters, wo er seine Kleidung ablegen musste, bevor er die Statue betreten durfte. Im Inneren fand er sich in einer Art Zwischenwelt wieder, wo er einem Faii begegnete. Der Faii führte ihn in einen Raum, wo er den schlafenden Meister erblickte. Nach diesem Erlebnis wollte er nur noch eines: Ebenfalls dem Gelben Meister dienen. Er ließ sogar Tikil zurück, um künftig Arenakämpfe für den Gelben Meister zu bestreiten. Bei diesen Kämpfen tötete er mehrere Kontrahenten und stand schließlich sogar Perry Rhodan gegenüber. (Andromeda 5)

Masquin war aufgrund seiner Robotglieder im Vorteil, doch da erschien der aus der KHOME TAZ abgesprungene Takegath in der Arena und verletzte Masquin schwer. Takegath wollte persönlich gegen Rhodan antreten und schleuderte Masquin zur Seite. Dann wendete sich der Nimvuaner Perry Rhodan zu. Masquin wachte, von Schmerzen gepeinigt, wieder auf. Er bemerkte, dass grelle Blitze entlang des Energieschirms zuckten, der den Kampfplatz umschloss. Durch eine Strukturlücke gelang es Tikil zu Masquin zu gelangen und ihm die Schmerzen für kurze Zeit zu nehmen. Der Hadur stolperte auf Takegath zu und riss mit seinem Robotarm den mechanischen Arm des Gy Enäi aus seiner Verankerung. Dies führte zu einer drastischen Abnahme der Leistungsfähigkeit des Cyborgs. Takegath malträtierte Masquin mit wuchtigen Fußtritten. Takegath wollte auch Tikil zertreten, konnte die Absicht aber nicht mehr ausführen. Rhodan stieß ihm das Schwert von hinten in den Brustkorb, streifte das Herz und trennte Organe und Blutgefäße. Takegath fasste nach seinem eigenen Messer und stieß es sich selbst in die Brust. (Andromeda 5)

Nach Takegaths Ende und der Vernichtung der KHOME TAZ durch eine Flotte der Maahks konnte Masquin aus der Arena fliehen. Er traf sich mit Amheret und wollte mit ihr zusammen bleiben. (Andromeda 5)

Quelle

Andromeda 5