Leticrons Säule (Roman)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Heftroman. Für das Denkmal, siehe: Leticrons Säule.
Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2838)
PR2838.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Innenillustration
Zyklus: Die Jenzeitigen Lande
Titel: Leticrons Säule
Untertitel: Das Rätsel der dys-chronen Drift – ein ungewöhnliches Team auf dem Archivplaneten
Autor: Leo Lukas
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenillustrator: Swen Papenbrock (1 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 8. Januar 2016
Hauptpersonen: Aichatou Zakara, Eluontarar Gabink, Indrè Capablanca-Argyris, Lordadmiral Monkey, Niemandgram Toposhyn
Handlungszeitraum: 15. bis 19. Mai 1518 NGZ
Glossar: Epsaler / Leticron / Schrödingers Katze
Besonderes:

Leseprobe der PR-Miniserie Arkon,
Band 1: »Der Impuls«

Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Handlung

Die ONTIOCH ANAHEIM fliegt im Auftrag der Ordischen Stelen nach Kaldik. Auf der Archivwelt der Galkiden sollen die Olympier nach weiteren Hinweisen auf die dys-chrone Drift suchen. LFT-Resident Arun Joschannan ist hiermit einverstanden, denn die Stelen zeigen Auflösungserscheinungen, und wenn die dys-chrone Drift dafür verantwortlich ist, dann empfiehlt es sich, mehr über dieses Phänomen zu erfahren. Vielleicht lässt es sich gegen das Atopische Tribunal einsetzen.

Nachdem Argyrisa Indrè Capablanca Monkey klar gemacht hat, dass sie das Kommando über die Operation nicht an ihn abgeben wird, kann mit der Erkundung begonnen werden. Es gibt einen Gürtel aus unzähligen Planetentrümmern in dem System und auf Kaldik sind zahlreiche wie glasiert wirkende Flächen zu sehen. Offensichtlich wurde die Welt vor sehr langer Zeit – vermutlich vor 20 Millionen Jahren – verheert. Von welchem Volk die auf Kaldik lebenden humanoiden Galkiden abstammen, ist nicht bekannt, denn alles, was mit der Vergangenheit zu tun hat, ist für sie hianthy: tabu. Alle 256 Jahre werden sämtliche Aufzeichnungen und sogar persönliche Erinnerungen im Hythridd-Ritual gelöscht. Die Galkiden glauben, diesen Neustart ihrer Zivilisation immer wieder durchführen zu müssen, um eine Katastrophe zu verhindern, die als Kaythcyrn bezeichnet wird. Einzelne Galkiden wie Eluontarar Gabink beschäftigen sich dennoch mit den zahlreichen Artefakten, die man auf Kaldik finden kann. Dazu gehören zwei merkwürdige Statuen in der Nähe einer der glasierten Flächen, die als Rufer der AllEinsamen bekannt sind und nicht aus der Nähe betrachtet werden können, weil sie einen verwirrenden Einfluss ausstrahlen. Außerdem stehen dort Leticrons Säule (ein von Überschweren wie dem Exsöldner Motatyn bewachtes Ehrenzeichen für ihren Volkshelden, den Corun of Paricza), sowie zwei Ordische Stelen.

Leicht genervt von den Eskapaden ihres Hofnarren Niemandgram Toposhyn, der keine Gelegenheit auslässt, um dem stoischen USO-Chef mit allerlei Gemeinheiten zuzusetzen, sowie von Telo Buurnam, dem Sicherheitschef der ONTIOCH ANAHEIM, der bei der Chronotheoretikern Aichatou Zakara zu landen versucht, aber auf Granit beißt, bezieht die Kaiserin in einem Gasthaus Quartier, dessen Inhaber sich mit der Bitte an Eluontarar Gabink wendet, die Neuankömmlinge umherzuführen. Zakara zerbricht sich den Kopf über merkwürdige Phänomene, die auf dem Planeten beobachtet werden können. Schließlich fällt der Groschen. Aufgeregt teilt die Targia der Kaiserin mit, dass diese Phänomene sowie die »Spukerscheinungen« in der ehemaligen galkidischen Botschaft in Terrania (Perry Rhodans jetzige Wohnung) nichts anderes als kontra-kausale Raumzeitplastiken sind. Niemand hat das bisher ernst genommen, aber für Zakara steht fest, dass das bekannte vierdimensionale Kontinuum ganz allmählich von einer anderen, neuen Realität verdrängt wird. Die von schwarzen Lohen durchzogenen Stelen von Kaldik bestätigen das. Kaldik ist ein Brennpunkt der dys-chronen Drift. Koordinaten für einen zweiten Brennpunkt werden übermittelt, dann lösen sich die Stelen auf – sie dys-realisieren sich. Im selben Moment öffnen sich die Münder der Rufer der AllEinsamen. Sie rufen »Brich auf dorthin«.

Toposhyn behauptet, Monkey sei ein Jaj-Gestaltwandler. Buurnam glaubt ihm, aber Zakara bleibt selbst dann noch skeptisch, als der Narr in Monkeys Zimmer eindringt und dort Glasfrost findet.

Die Kaiserin konnte mit den Stelen sprechen und sich Leticrons Säule nähern, weil es Monkey (der eine Ganzkörpermaske trägt) inzwischen gelungen ist, Motatyn in einem Wettstreit zu besiegen. Ftempar hatte Kontakt mit Leticrons Säule. In deren PEW-Metall ist ein Fragment eines Echos der Erinnerungen des Überschweren gespeichert. Dessen Erinnerungen zufolge hat Leticron Nos Gaimor getötet und nicht getötet, sondern gerettet. Gaimor ist im Jahre 3466 gestorben und nicht gestorben. Diese Widersprüche sind weitere Beweise für das verderbliche Wirken der dys-chronen Drift.

Die ONTIOCH ANAHEIM hat ein neues Ziel: Die von den Stelen übermittelten Koordinaten bezeichnen den Standort Medusas.

Innenillustration