LE-pünktlich (Planetenroman)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Planetenroman. Für die Werftplattform, siehe: LE-pünktlich.
Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 354)
PR-TB-354.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Titel: LE-pünktlich
Untertitel: Vom Untergang der letzten Strukturläufer
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Erstmals erschienen: September 1992
Handlungszeitraum: 1600
Handlungsort: Andromeda
Bezug: PR 250

Handlung

Die Werftplattform LE-pünktlich ist in Andromeda auf dem Weg zu einem Treffen aller Paddler. Es soll um einen Großauftrag der Tefroder zur Modernisierung von deren Raumflotte gehen. Durch einen Antriebsausfall wird sich die Plattform jedoch um mehrere Tage verspäten.

Daraufhin wird der Chefwissenschaftler Okganp als Verantwortlicher vom Reparichter Akkax vor Gericht gestellt. Okganp verteidigt sich, er habe ein Hyperkom-Gespräch mit seiner Verlobten geführt, doch wird er wegen Pflichtverletzung schwer bestraft: Er erhält ein Eheverbot und verliert seinen Posten, da das Raumschiff durch das unpünktliche Eintreffen seine Ehre verloren hat.

An Bord befinden sich mit Ausnahme von Paynana, Ehefrau des Kommandanten Lepon, nur Männer, da alle Frauen und Kinder zu einem Fest an Bord einzelner ausgewählter Plattformen gegangen sind. Paynana leidet an einer Krankheit, die sich durch vorübergehenden Wahnsinn äußert. Der Erzähler des Berichts, Fjidtront, ist an Bord für die Verpflegung verantwortlich.

Fjidtront und der MdI-Psychologe Dogant unterhalten sich während der Reise. Dogant ist misstrauisch, ob die Tefroder wirklich einen Großauftrag vergeben wollen. Er hat ein ungutes Gefühl. Tatsächlich, als die Plattform mit zehn Tagen Verspätung den Sammelpunkt erreicht, findet sie ein riesiges Trümmerfeld vor. Alle Paddlerplattformen wurden vernichtet.

Suchtrupps, die die Wracks in Augenschein nehmen, entdecken auch in deren Inneren nur Tote. Die tefrodische Flotte hat alle Paddler getötet. Von den Frauen und Kindern der Besatzung fehlt aber jede Spur auf den Wracks der Plattformen, wo sie sich eigentlich befinden sollten. An Bord breitet sich Verzweiflung aus. Tagelang wird das Trümmerfeld durchsucht. Es gibt erste Selbstmorde. Auch Fjidtront unternimmt einen Selbstmordversuch, als das Wrack der FG-einsatzbereit, auf der seine Familie war, gefunden wird. Das Volk der Paddler scheint am Ende seines Weges zu stehen.

Da Selbstmordversuche verboten sind, begibt sich Fjidtront mit zahlreichen anderen Paddlern zum Reparichter. Er erlebt mit, wie Okganp um Änderung seines Urteils bittet, denn schließlich habe sein Fehler jetzt gerade das Überleben der Paddler der LE-pünktlich ermöglicht. Lepon spricht sich dafür aus, doch der Reparichter bleibt hart. Erste Fälle von Selbstmordversuchen werden ebenfalls sehr streng bestraft. Da lehnt sich Fjidtront auf und verlässt einfach den Saal.

In den nächsten Tagen flüchtet er sich in die Arbeit. Die LE-pünktlich wird umgebaut, damit sie im Aussehen an ein Wrack erinnert, was ihr prompt hilft, als tefrodische Kampfraumer erscheinen und das Trümmerfeld durchfliegen. Da kommt die Meldung, dass man auf dem Wrack der OS-selbstlos Spuren von Überlebenden gefunden habe. Fjidtront nimmt ebenfalls an der viertägigen Suche teil, während sich Lepon als entschlussschwach erweist.

Plötzlich finden die Paddler einen circa zwei Meter großen Humanoiden mit türkisfarbenen Augen, der sich Komlearn nennt und meint, er wäre der einzige Überlebende, und sie sollten schnell abfliegen. Er wird zur LE-pünktlich in die Zentrale gebracht und schildert, dass er gesehen habe, wie die Beauftragten der Meister der Insel alle Frauen und Kinder in die Sonne stürzen ließen, so dass keine Hoffnung mehr besteht. Er meint aber, fähige Genetiker könnten das Erbmaterial der erkrankten Paynana verwenden, um neue Paddler zu zeugen, und bietet seine Hilfe an.

Komlearn übernimmt fast sofort die Führung auf der Plattform. Er schlägt vor, circa 90 Prozent des Schiffes abzusprengen, um beweglicher und unauffälliger zu werden. Es gibt Proteste unter den Paddlern, insbesondere Akkax ist dagegen, doch in einer öffentlichen Diskussion kann sich Komlearn durchsetzen, wobei ihm hilft, dass erneut in der Nähe tefrodische Schlachtschiffe auftauchen, die einzelne Wracks beschießen.

Die LE-pünktlich fliegt durch Andromeda und folgt grob einem von Komlearn vorgeschlagenen Kurs. Dieser hat außerdem durchgesetzt, dass Okganp quasi rehabilitiert wurde. An einem der folgenden Tage bringt Fjidtront der kranken Paynana das Essen, da wird er von hinten niedergeschlagen. Als er erwacht, ist Paynana verschwunden. Wenig später läuft ein Film im Bord-Interkom, auf dem zu sehen ist, wie zwei Vermummte die Entführung begehen.

Kurz darauf wird eine Sabotage im Versorgungssystem bemerkt. Auf dem Rückweg findet Fjidtront Paynanas Leiche, ihr wurde die Kehle durchgeschnitten. Er gerät unter Mordverdacht, wird aber schnell freigesprochen. Die Leiche wird konserviert.

Schließlich erreicht die LE-pünktlich einen erdähnlichen Planeten, auf dem starke energetische Aktivitäten geortet werden. Fjidtront, Dogant, der Kommandantenstellvertreter Tarantk und ein weiterer Paddler namens Ucosol landen mit einem Beiboot. Sie begegnen einem grotesken Ungeheuer, das Ucosol tötet, bevor Tarantk es erschießen kann. Dann erkunden sie dank ihrer Strukturläuferfähigkeit eine Station, in der sie weitere Monster, aber auch einige Tefroder entdecken. Sie hören ein Gespräch mit, dem zufolge die Tefroder einen Molekularverzerrer als Abwehrwaffe gegen Strukturläufer entwickelt haben. Tatsächlich fällt Tarantk diesem zum Opfer, bleibt halb im Boden stecken und stirbt.

Fjidtront fragt sich, welche Absichten Komlearn verfolgt, und ob er sie nicht sogar absichtlich hierher geführt hat. Die beiden Paddler kehren zum Beiboot zurück, doch wurde dieses zerstört. Sie beratschlagen und gehen wieder zur Station. Dort stellen sie Kontakt mit den Tefrodern her. Der Anführer nennt sich Herkeinz und erzählt, dass es sich um eine private Genforschungsstation handelt, in der man die Absicht hat, Wesen ohne Aggressionen zu züchten, und hierzu Aggressionen erforscht. Als die Paddler ihre Probleme schildern, bieten die Genforscher ihre Unterstützung an, falls der Preis stimmt. Ein Funkspruch an Lepon wird abgesendet und ein Vertrag ausgehandelt.

Die LE-pünktlich geht in einen Wikipedia-logo.pngOrbit um die Welt Genfoedur. Detailgespräche über die Leistungen der Forscher an die Paddler beginnen. Fjidtront ist immer noch misstrauisch gegenüber Komlearn. Er redet mit Okganp, der seine Bedenken teilt. Dann erkunden Fjidtront und Dogant noch einmal den Planeten. Sie sehen zahlreiche gentechnisch erzeugte Monster, die sich bekämpfen, und vermuten, dass die Tefroder gezielt Kampfkreaturen züchten.

Beide brechen in die Tefroderbasis ein und zapfen eine Positronik an. Tatsächlich finden sie Beweise, dass die Tefroder mit Kampfwesen handeln. Dann entdecken sie ein Raumschiff, gehen an Bord und funken ihre Erkenntnisse zur LE-pünktlich. Komlearn gesteht, dass er von Genfoedur stammt und sich an seinen Erzeugern rächen wollte, aber wirklich die Absicht hatte, erst den Paddlern zu helfen.

Fjidtront und Dogant dringen wieder heimlich in die Basis ein und finden zahlreiche Paddler, die betäubt auf OP-Tischen liegen. Sie befreien einige, doch diese reagieren aggressiv und greifen an. Da kommt Herkeinz dazu und befiehlt den von ihm manipulierten Paddlern, die beiden Eindringlinge zu töten. Sie fliehen mit dem gefundenen Raumschiff zur LE-pünktlich, um die anderen zu warnen.

Als sie aussteigen und Lepon sie erwartet, stürmt plötzlich einer der beeinflussten Paddler aus dem Schiff und tötet Lepon, bevor er erschossen wird. Da überschlagen sich die Ereignisse. Komlearn bekräftigt noch einmal, dass er den Paddlern wirklich helfen wollte. Okganp, der ebenfalls anwesend ist, beweist, dass Akkax der Mörder von Paynana ist. Er stellt sich als religiöser Fanatiker und Frauenhasser heraus. Aber es kommt noch schlimmer: Akkax hat die Plattform sabotiert, und diese beginnt, auf den Planeten zu stürzen.

Fjidtront und die anderen versuchen, den Rest der Crew zu warnen, doch ihre Kameraden erkennen die Gefahr zunächst nicht. Als doch erste versuchen, sich zu retten, müssen sie erkennen, dass auch alle Beiboote sabotiert wurden. Komlearn und Fjidtront schaffen es, sich mit dem tefrodischen Kleinraumer zu retten. Alle anderen sterben, als die LE-pünktlich auf Genfoedur stürzt. Sie löst dabei eine Flammenhölle aus, die auch die tefrodische Basis und alles andere Leben auf der Oberfläche vernichtet.

Auf der Flucht stellen Fjidtront und Komlearn fest, dass Akkax sich an Bord geschlichen hat und auch sie töten will. Es kommt zum Duell der Strukturläufer, bei dem es Fjidtront gelingt, Akkax ins Vakuum zu drängen. Dieser stirbt. Komlearn und Fjidtront fliegen davon, aber das Volk der Paddler ist ausgerottet. Fjidtront wird auf Anregung von Komlearn seine Geschichte aufschreiben.

Personenregister

Okganp Chefwissenschaftler der LE-pünktlich
Akkax Der Reparichter verfolgt eigene Pläne
Paynana Die vermutlich letzte Paddler-Frau
Lepon Kommandant der LE-pünktlich
Fjidtront Der letzte Paddler der LE-pünktlich
Dogant MdI-Psychologe auf der LE-pünktlich
Komlearn Ein gentechnisch erzeugtes Wesen
Tarantk Stellvertreter des Kommandanten
Ucosol Ein Paddler
Herkeinz Anführer einer Gruppe von Tefrodern