Raumnomaden

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich unter anderem mit den Clans der Raumnomaden. Für weitere Bedeutungen, siehe: Clan.

Die Raumnomaden sind ein auf dem Planeten Iprasa entstandener Verbund von Völkern, die in Clans organisiert durch die Milchstraße ziehen.

Gesellschaft

Die Raumnomaden besitzen eine matriarchalisch organisierte Clan-Struktur. (Traversan 4) Sie setzen sich vor allem aus Iprasa-Arkoniden, Stämmen der Taa-Insekten und einst auf Iprasa gestrandeten Gijahthrakos zusammen. (Traversan 6)

Die Kultur basiert auch auf der Nutzung der Potentiale des Dagors. So können sich Arkonidinnen zu den Feuerfrauen (satr.: Zhy-Famii) zusammenschließen und entwickeln zusammen enorme Psi-Fähigkeiten. (Traversan 4, Traversan 6)

Die Raumnomaden gelten als begnadete Händler und Raumfahrer und insbesondere die Gijahthrakos stellen zahlreiche hohe Offiziere der Arkonidischen Flotte. Alle Imperatoren waren in der Geschichte um die Gunst der Nomaden bemüht. (Blauband 14)

Habitate

Die Raumnomaden leben in Habitate, bei denen es sich um riesige, ausgehöhlte Asteroiden und Planetoiden handelt. So besitzt das Kharoon-Habitat-VI einen Durchmesser von 85 Kilometern. (Traversan 4)

Ursprünglich gab es nur 17 Habitate der Raumnomaden mit 500 Millionen Bewohnern. Bis 2047 stieg die Zahl jedoch auf 246 an, über die sich insgesamt vier Milliarden Bewohner verteilten. (Blauband 14)

Für den Sublichtbereich sind sie mit riesigen Impulstriebwerken ausgestattet. Transitionen führen die Raumnomaden mit Hilfe von Transitionstriebwerken durch, die allerdings für sich nicht in der Lage sind die gigantischen Habitate zu bewegen. Die Feuerfrauen laden dazu die Strukturfelder der Triebwerke mittels ihrer Parafähigkeiten paramechanisch auf und ermöglichen erst so den Sprung über Tausende von Lichtjahren. (Traversan 4, Traversan 6)

Kein Clanfremder darf das Habitat des jeweiligen Clans betreten, nur für den Imperator gilt eine Ausnahme. Obwohl die Raumnomaden ihre Habitate oft für geschäftliche Termine oder Fortbildung verlassen, entstanden um die Habitate eine Reihe wilde Legenden. So war die breite Öffentlichkeit über die Fähigkeiten der Feuerfrauen nur wenig bekannt. Manche wähnten gar, dass die Lebensenergien Versklavter abgezapft wurden. (Traversan 4)

Bekannte Habitate

Bekannte Clans

Bei der Namensvergabe wird durch den Namenzusatz, statt der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Familie oder Khasurn, die Zugehörigkeit zum Habitat hervorgehoben, zum Beispiel Khol Trayz. Echte Raumnomaden, deren Vorfahren seit Generationen in Habitaten lebten, können sich in der Regel kein Leben auf einem Planeten vorstellen.

Bekannte Raumnomaden

Geschichte

Die Clans der Nomaden entstanden während der Archaischen Perioden auf Iprasa. (Traversan 4)

Als um 3757 da Ark mit dem Abflauen der Hyperstürme die 5-D-Technik wieder zum Einsatz kam, entschlossen sich die Clans auf Asteroiden-Habitate umzusiedeln und so ihr Nomadentum auf die Milchstraße auszuweiten. Sie wurden in der Folge ein wichtiger Motor für die Wiederverbreitung der 5-D-Technik auf den bewohnten Planeten. (Traversan 6)

Die ersten Habitate verließen Iprasa etwa 900 Arkonjahre nach dem Ende der Archaischen Periode. Auf diesen ersten Habitaten nahmen die Raumnomaden auch zwei der drei Gijahportale von Iprasa mit, mit denen man auf den Wandelstern der Gijahthrakos gelangen konnte. Eines dieser Gijahportale verblieb auf einem der Habitate, das andere wurde nach Archetz gebracht, als der Planet zuerst von den Raumnomaden besiedelt wurde. Hier gerieten das Portal und sein Standort bald in Vergessenheit. (PR-Arkon 6, PR-Arkon 11)

Es kam zu Abspaltungen von patriarchalisch-gesinnten Arkoniden unter den Raumnomaden, die umherzogen, Handel betrieben und später als Mehandor (Springer) bekannt wurden. Auch die im Tai Ark'Tussan verbreiteten Weltraumzirkusse lassen sich auf die Raumnomaden zurückführen. (Traversan 4, Traversan 6)

Während der Herrschaft Orbanaschol III. hielten sich die Raumnomaden überwiegend in unbekannten Gebieten, fern von Arkon I, aber auch den Maahks, auf. (Traversan 4)

Irgendwann zwischen 1394 NGZ und 1400 NGZ entdeckte der Arkonide Kerlon da Orbanaschol auf dem ältesten Raumhabitat der Raumnomaden das dort zurückgelassene Gijahportal, mit dem er dann auf den Wandelstern der Gijahthrakos gelangte. (PR-Arkon 11)

Quellen