Sühe Baator

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Sühe Baator war ein Mann mit eigenartigen Fähigkeiten.

PR1099.jpg
Heft: PR 1099
© Pabel-Moewig Verlag KG

Erscheinungsbild

Der Mongole war klein und schmächtig gebaut. Er hatte sonnengebräunte Haut, knochige Hände, einen kahlen Schädel und dunkle Augen. (PR 1099)

Charakterisierung

Baator bezeichnete sich selbst als »Sohn« des Schamanen Törübolod, des großen Wikipedia-logo.pngKhagan aller Mongolen und Anführer des Stammes der Wikipedia-logo.pngChakhar, den die Bewohner von Wikipedia-logo.pngKara Khoto noch zwanzig Jahre nach seinem Tod wie einen Halbgott verehrt hätten. Er glaubte die Kraft des Schamanen zu besitzen. Fellmer Lloyd meinte, Baator sei kein Mutant, habe aber ein ausgeprägtes psionisches Potenzial. (PR 1099)

Geschichte

Anfang 426 NGZ senkten sich 2009 in eine gemeinsame Kardec-Aura gehüllte Porleyter auf den Platz der Mongolischen Kaiser in Terrania ab. Im Inneren der Aura tobte ein Kampf zwischen den Anhängern Lafsater-Koro-Soths und Qumran-Fayed-Poghs. Während ersterer meinte, sein Volk könne die jüngst begangenen Missetaten an der Seite der Ritter der Tiefe wieder gutmachen, propagierte letzterer den kollektiven Selbstmord als einzigen Ausweg. Die taumelnde Aura streifte das Hochhaus, in dem Baator wohnte. Das Gebäude stürzte teilweise ein. Atlan, der mit einem Einsatzteam vor Ort war, zog Baator unter den Trümmern hervor. Er wunderte sich darüber, dass der Mann den Einsturz überlebt hatte. Baator behauptete, er könne den Porleytern helfen. Atlan glaubte nicht daran, duldete den Mann aber in der Nähe. Fellmer Lloyd sondierte Baator telepathisch und fragte ihn, wie er den Porleytern zu helfen gedenke. Baator erklärte, er werde ihren Geist freisetzen, um ihnen die Wiedergeburt zu ermöglichen. (PR 1099)

Auf unbekannte Weise brachte Baator einen Gleiter zum Absturz, mit dem Atlan unterwegs war. Er zwang den Arkoniden zumindest teilweise unter seine mentale Kontrolle, um sich gemeinsam mit ihm der Aura nähern zu können. Baator bekam mentalen Kontakt mit den Porleytern und versuchte sie in den Tod zu treiben, wodurch er Qumran-Fayed-Pogh unbewusst unterstützte. Baator hatte keine bösen Absichten, sondern handelte aus religiösem Eifer. Er versuchte die Porleyter dazu zu bewegen, die Aura zur Explosion zu bringen. Das wäre nicht nur das Ende der Porleyter, sondern auch das Todesurteil für unzählige Bewohner Terranias gewesen. (PR 1099)

Innerhalb der Aura kam es zu Tumulten, als Baator mit voller Wucht zuschlug. Qumran-Fayed-Pogh und seine Anhänger griffen nun zur Gewalt. Immer mehr Anhänger Lafsater-Koro-Soths wurden handlungsunfähig gemacht. Lafsater-Koro-Soth meinte, Hilfe könne nur von außen kommen. Er verließ die Aura und versuchte Atlan mit hineinzunehmen. Aus der von Lafsater-Koro-Soth geschaffenen Öffnung in der Aura strömte ein Sturm von Psi-Kräften ins Freie. Dadurch wurde Baators bereits überanstrengter Geist vollends überlastet. Er starb nach vorläufiger Diagnose an einem Gehirnschlag. (PR 1099)

Quelle

PR 1099