Das Kollektiv der Porleyter

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1099)
PR1099.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: Die Kosmische Hanse
Titel: Das Kollektiv der Porleyter
Untertitel: Ihre Aura bedroht Terrania – ihre Verzweiflung ist grenzenlos
Autor: Kurt Mahr
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Alfred Kelsner (2 x)
Erstmals erschienen: 1982
Hauptpersonen: Atlan, Sühe Baator, Lafsater-Koro-Soth, Qumran-Fayed-Pogh, Wikora-Nono-Ors, Perry Rhodan
Handlungszeitraum: 426 NGZ
Handlungsort: Terrania
Risszeichnung: Schwingenschiff der Sawpanen
(Abbildung) von Manuel de Naharro
Computer: Zeit für eine nachdenkliche Pause
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 129

Handlung

Um sich von seiner Sehnsucht nach Gesil abzulenken, hat Atlan einen Krisenstab ins Leben gerufen, der sich um das Porleyter-Problem kümmern soll. Er beobachtet, wie sich die von den 2009 Porleytern gemeinsam gebildete Kardec-Aura auf einen Platz in Terranias Stadtteil Karakoto absenkt. Das unkontrolliert taumelnde und rotierende Gebilde richtet einige Schäden an, bevor es auf dem Platz zur Ruhe kommt und eine 20 Meter hohe Kuppel mit 80 Metern Durchmesser bildet. Unter anderem wird ein Hochhaus teilweise zerstört. Unter den Schaulustigen bricht Panik aus, doch Atlans Leute bekommen die Situation schnell unter Kontrolle und es sind keine Opfer zu beklagen. Angesichts des seltsamen Verhaltens der Kardec-Aura erhält Atlan den Eindruck, dass es bei den Porleytern zwei sich bekämpfende Gruppen gibt.

Ein merkwürdiger Mann, der sich als Sühe Baator vorstellt, war der einzige Bewohner des zerstörten Hauses. Atlan zieht ihn unter den Trümmern hervor. Der Arkonide kann sich nicht erklären, wie Baator das überlebt haben kann. Baator behauptet, er sei der Sohn eines berühmten Schamanen und könne den leidenden Porleytern helfen. Atlan duldet ihn in der Nähe, während er und seine Leute vergeblich versuchen, die Kardec-Aura zu knacken oder mit den Porleytern zu kommunizieren. Bei diesen scheint jetzt eine Phase der totalen Apathie eingetreten zu sein. Sie reagieren nicht und würden wahrscheinlich auch den Ring der Kosmokraten nicht wahrnehmen. Nachdem Perry Rhodan dies von Atlan erfahren hat, schickt er Fellmer Lloyd und Gucky zum Ort des Geschehens. Die Mutanten haben Helme dabei, mit denen sich die psionische Energie der Kardec-Aura abschirmen lässt. Lloyd wird auf Baator aufmerksam. Der Telepath meint, Baator sei kein Mutant, habe aber ein ausgeprägtes psionisches Potenzial, und er hält ihn für gefährlich. Lloyd möchte wissen, wie Baator den Porleytern zu helfen gedenkt. Der Mongole erklärt, er werde ihren Geist freisetzen, um ihnen die Wiedergeburt zu ermöglichen.

Ausgestattet mit einem der Helme geht Atlan auf die Aura zu. Er vernimmt einen von Lafsater-Koro-Soth stammenden mentalen Hilfeschrei sowie eine andere Stimme, die Lafsater-Koro-Soth als Verräter brandmarkt. Ein Sturm mentaler Energie bricht los. Atlan droht davon überwältigt zu werden. Gucky teleportiert ihn in Sicherheit. Hintergrund für dieses Ereignis ist ein Ringen zwischen den Porleytern Lafsater-Koro-Soth und Qumran-Fayed-Pogh. Letzterer glaubt, durch ihre Fehler hätten die Porleyter sich selbst die Existenzberechtigung entzogen und der einzige ehrenvolle Ausweg sei kollektiver Selbstmord. Der größte Teil der Porleyter teilt diese Ansicht. Lafsater-Koro-Soth, der mit Hilfe von Wikora-Nono-Ors inzwischen 400 Anhänger gewonnen hat, glaubt dagegen, sein Volk habe noch eine Zukunft und man könne die begangenen Fehler wieder gut machen, indem man den Rittern der Tiefe beistehe.

Sobald Atlan sich erholt hat, fliegt er mit einem Gleiter zurück nach Karakoto. Auf unbekannte Weise bringt Baator das in geringer Höhe fliegende Fahrzeug zum Absturz. Der Mongole kann Atlan nicht nur mental gegen die Telepathen abschirmen, sondern ihn auch zumindest teilweise unter seine geistige Kontrolle bringen. Atlan wird gezwungen, direkt zur Kardec-Aura zu fliegen. Baator hat mentalen Kontakt mit den Porleytern und versucht sie in den Tod zu treiben, wodurch er Qumran-Fayed-Pogh unbewusst unterstützt. Baator hat allerdings keine bösen Absichten, sondern handelt aus religiösem Eifer. Atlan erkennt, dass Baator versucht, die Porleyter dazu zu bewegen, die Aura zur Explosion zu bringen. Das wäre nicht nur das Ende der Porleyter, sondern auch das Todesurteil für unzählige Bewohner Karakotos. Atlan befreit sich aus Baators Bann und ruft Rhodan herbei. Jetzt ist der Zeitpunkt für den Einsatz des Ringes der Kosmokraten gekommen.

Innerhalb der Kardec-Aura kommt es zu Tumulten, als Baator mit voller Wucht zuschlägt. Qumran-Fayed-Pogh und seine Anhänger greifen zur Gewalt. Immer mehr Anhänger Lafsater-Koro-Soths werden handlungsunfähig gemacht. Lafsater-Koro-Soth meint, entscheidende Hilfe könne nur von außen kommen. Er verlässt die Aura und versucht Atlan mit hineinzunehmen, doch die tobenden psionischen Energien sind zu stark; Atlan bricht zusammen. Rhodan und Jen Salik kommen hinzu. Als Ritter der Tiefe sind sie unempfindlich für die Ausstrahlungen der Aura. Salik bringt Atlan rechtzeitig aus dem Einflussbereich der Aura hinaus, doch für Baator kommt jede Hilfe zu spät. Die aus der Aura herausströmenden Psi-Kräfte sind zu viel für seinen ohnehin schon überlasteten Verstand und er stirbt.

Der Ring der Kosmokraten erzeugt eine eigene Aura, die es Rhodan ermöglicht, in die Kardec-Aura einzudringen. Er ruft die Porleyter im Namen der Kosmokraten auf, den Kampf einzustellen. Rhodan behauptet, es sei der Wille der Kosmokraten, dass die Porleyter ihre Verzweiflung überwinden und sich ein neues Ziel an der Seite der Ritter der Tiefe suchen. Die Porleyter willigen ein, die Ritter als Berater bei der Befriedung von Seth-Apophis zu unterstützen. Sie wollen nicht auf Terra bleiben, wo sie zumindest jetzt ohnehin nicht willkommen sind, sondern nach Neu-Moragan-Pordh zurückkehren. Die Kardec-Aura wird deaktiviert. Als letzter Porleyter schaltet Qumran-Fayed-Pogh seinen Kardec-Schild ab. Lafsater-Koro-Soth erklärt, die Roboterbewusstseine der Schilde hätten den Ring der Kosmokraten gesehen und erkannt, dass ihre Aufgabe erfüllt sei. Deshalb seien sie abgestorben. Enttäuscht muss Rhodan die Hoffnung aufgeben, die Kardec-Schilde in das Arsenal der Kosmischen Hanse zu integrieren.

Damit ist die Porleyter-Krise beigelegt. Gesil bittet Rhodan zum wiederholten Male eindringlich darum, bei der Suche nach Quiupu zu helfen. Dieser halte sich sicherlich beim Srakenduurn in Norgan-Tur auf. Einige Tage nachdem die Porleyter das Solsystem verlassen haben, meldet sich die im Vorfeld des Frostrubins stationierte PRÄSIDENT. Tanwalzen meldet die Ankunft einer unglaublichen Anzahl von Raumschiffen.

Innenillustrationen