Der steinerne Bote

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1098)
PR1098.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: Die Kosmische Hanse
Titel: Der steinerne Bote
Untertitel: Mit der BASIS im Vorfeld des Frostrubins
Autor: Kurt Mahr
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Alfred Kelsner (2 x)
Erstmals erschienen: 1982
Hauptpersonen: Julian Tifflor, Reginald Bull, Icho Tolot, Perry Rhodan, Waylon Javier, Tedr Kosmas
Handlungszeitraum: Februar 426 NGZ
Handlungsort: Solsystem, Frostrubin
Computer: Raumschiffkollisionen
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 129

Handlung

Nach tagelanger Untätigkeit der Porleyter erhebt sich die Kardec-Aura am 15. Februar 426 NGZ von der lunaren Oberfläche und driftet Richtung Terra. Reginald Bull gibt umgehend Hanse-Alarm, Julian Tifflor koordiniert das Vorgehen der LFT mit ihm. Die Kardec-Aura geht in einen 220-Kilometer-Wikipedia-logo.pngOrbit um Terra. Die Porleyter scheinen sich in Trance zu befinden. Von der Aura geht eine Strahlung aus, die zu schweren Beeinträchtigungen auf Terra sowie zu seltsamen Reaktionen bei den Terranern führt. Immer mehr Personen gründen Organisationen, die die Porleyter unterstützen wollen oder deren Interessen verfolgen. Manche Menschen halten sich sogar selbst für Porleyter. Gucky und Fellmer Lloyd können die Gedanken der Porleyter nicht genau lesen. Sie espern jedoch, dass die Porleyter verzweifelt sind. Die einstigen Beauftragten der Kosmokraten glauben, sie seien irregeleitet worden und hätten versagt. Gucky meint, dass die Porleyter den kollektiven Selbstmord planen.

Währenddessen werden in der BASIS, die noch im Vorfeld des Frostrubins unterwegs ist, Informationen ausgewertet, die Icho Tolot in den letzten Monaten gewonnen hat. Lethos-Terakdschan entwickelt eine Theorie, der zufolge der Frostrubin nur der vierdimensionale Abdruck eines fünfdimensionalen Phänomens ist. Außerdem wird deutlich, dass die Strahlungscharakteristika verschiedener vermeintlicher Supernovae, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten in der Geschichte (unter anderem vor 2,2 Millionen Jahren in Andromeda) beobachtet worden sind, mit denen übereinstimmen, zu denen es bei der Verankerung des Frostrubins gekommen ist. Neben der Bremsmaterie, die von den Hilfsvölkern der Superintelligenz Seth-Apophis hergestellt wird, gibt es im Trümmerfeld rund um den Frostrubin auch Brocken anderen Ursprungs. Lethos-Terakdschan geht davon aus, dass es sich um Überreste einer Zwerggalaxie handelt, der die Porleyter kurz vor der Umwandlung in ein schwarzes Loch sämtliche Rotationsenergie entzogen haben, um sie dem Frostrubin zuzuführen und diesen somit zu verankern. Der Anker soll nun offensichtlich durch die Umwandlung der Rotationsenergie in Bremsmaterie gelöst werden. Tolot erklärt, dass es bei der Herstellung von Bremsmaterie zu einem Lawineneffekt kommt. Je größer die Konzentration dieser Substanz an einem Ort ist, desto leichter lässt sich neue erzeugen und es ist sogar denkbar, dass sich das Rotierende Nichts von selbst entladen wird, sobald die Ansammlung von Bremsmaterie groß genug ist.

Die BASIS wird von über 150 Raumern der Gerjoks und Sawpanen angegriffen. Das Trägerschiff ist gerade dabei, alle Beiboote einzuschleusen, die zur Erkundung des Rotierenden Nichts entsandt worden sind, und kann sich deshalb nicht einfach absetzen. Außerdem wird der Schwere Kreuzer NARDU vermisst. Kommandant Tedr Kosmas ist für seine Alleingänge bekannt und hat sich mit seinem Schiff weiter als befohlen von der BASIS entfernt. Er kehrt etwas verspätet zum Mutterschiff zurück, hat aber wertvolle Mitbringsel an Bord: Ein Trümmerstück, das als »Steinerner Bote« bezeichnet wird und bei dem es sich weder um Bremsmaterie noch um Reste der »eingefrorenen« Zwerggalaxie handelt, sowie den Gerjok Gerrnuk, der die NARDU kapern wollte, dabei aber selbst in Gefangenschaft geraten ist. Gerrnuk ist Oberbefehlshaber aller Gerjoks im Bereich des Frostrubins. Perry Rhodan verhandelt mit ihm und erreicht einen Waffenstillstand, verschweigt allerdings, dass er die Lichtung des Ankers des Frostrubins verhindern will.

Zu diesem Zweck kommt das Selphyr-Fataro-Gerät zum Einsatz. Die Hilfsvölker von Seth-Apophis werden gewarnt. Sie ziehen sich nach einer eindrucksvollen Demonstration der mächtigsten Waffe der BASIS zurück. Anschließend zerstört die BASIS alle Ansammlungen von Bremsmaterie bis auf eine. Gerrnuk veranlasst, dass die BASIS in ein Feld gehüllt wird, welches dem Trägerschiff die Energie entzieht. Gleichzeitig greifen zahlreiche Kampfschiffe an. Die Hamiller-Tube leitet eine Metagravetappe ein, so dass die BASIS entkommt und den Heimflug ins Solsystem antreten kann. Unterwegs wird die von Tanwalzen kommandierte PRÄSIDENT ausgeschleust. Sie soll in der Nähe des Frostrubins bleiben und die dortigen Vorgänge beobachten. Eine Funkrelaiskette wird aufgebaut. Kosmas meldet, dass der Steinerne Bote dasselbe Impulsmuster aufweist wie die von der Galaxie M 82 ausgehende hyperenergetische Strahlung. Der Brocken stammt also vermutlich von dort. Man spekuliert, diese Strahlung sei mit der Siegelaura identisch, die als Erkennungssignal für alle Beauftragten von Seth-Apophis dient.

Kurz nach der Ankunft der BASIS im Solsystem senkt sich die Kardec-Aura auf Terrania ab.

Innenillustrationen