Waylon Javier

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit der Person. Für das Raumschiff, siehe: WAYLON JAVIER (Raumschiff).

Der Terraner Waylon Javier war langjähriger Kommandant der BASIS und anerkannter Hyperphysiker, Astronom und Astrogator. Er war der Vater von Oliver Javier. (PR 1033)

Erscheinungsbild

Er war kräftig gebaut. Sein Schädel war haarlos, das Gesicht breit und die Nase schmal. (PR 1033) Er besaß ein kräftiges Gebiss. Seine Zähne waren leicht angegilbt. (PR 1372, S. 13)

Besonders auffällig waren seine so genannten Wikipedia-logo.pngKirlian-Hände, von denen ein Leuchten ausging und mit denen er durch Berührung Personen zu beruhigen vermochte. (PR 1033)

Zu seinen Lieblingskleidungsstücken zählten ein verwaschener grauer und vielfach geflickter Kittel, der bis knapp über die Knie reichte, abgewetzte Cordhosen, alte Stiefel sowie ein schmuddeliger schwarzer Rollkragenpullover (PR 1033), der im Jahre 447 NGZ bereits als legendär galt und über dessen Alter im Umfeld Javiers wilde Mutmaßungen verbreitet wurden. (PR 1372, S. 13)

Charakterisierung

Bei der Steuerung von Maschinen legte er eine besondere Sensibilität an den Tag. Seine Leistungen als Pilot waren mit denen eines Emotionauten vergleichbar, obwohl er keinerlei Parafähigkeiten besaß. (PR 1033)

Javier war ein humorvoller Mensch, der nicht viel von Drill und Disziplin hielt. Daher trug er keine Uniform. Er bezeichnete seine Mannschaft liebevoll als »Trümmerhaufen«. Die BASIS war für ihn zugleich Lebensaufgabe und Hobby. Er liebte das Raumschiff, er kannte es in- und auswendig. (PR 1033)

Er sprach nie über die Mutter seines Sohnes. (PR 1033)

Harte Entscheidungen lagen ihm nicht. (PR 1087)

Geschichte

Frühe Jahre

Waylon Javier wurde 373/374 NGZ geboren. (PR 1324)

Ungefähr 30 Jahre vor 424 NGZ hatte Waylon Javier einen Unfall, über den er mit niemandem sprach. Seitdem hatte er die Kirlian-Hände. (PR 1033) Es war lediglich bekannt, dass es sich um einen Laborunfall gehandelt hatte. (PR 1088)

Er war im Jahre 424 NGZ der Kommandant der BASIS und fungierte manchmal auch als Pilot. (PR 1033) Diese Funktion hatte er bis zur Dezentralisierung des Raumschiffes 448 NGZ inne. (PR-TB 326)

Die Endlose Armada

Am 10. März 426 NGZ startete die Galaktische Flotte unter dem Kommando von Perry Rhodan aus dem Solsystem. Die BASIS hatte wieder eine Doppelspitze: Waylon Javier als Kommandant und Roi Danton als Oberbefehlshaber. Ziel war der Standort des Frostrubins, um den Anker der Porleyter zu lösen. Am 15. März erreichten die Galaktiker das Gebiet des Frostrubins und trafen auf eine gigantische Flotte, die selbst mit den besten Ortungsgeräten nicht komplett erfasst werden konnte: die Endlose Armada. (PR 1100)

   ... todo: mind. PR 1104, PR 1107, PR 1108, PR 1109, PR 1110, PR 1111, PR 1119, PR 1120, PR 1121, PR 1142, PR 1146 ...

Am 9. Januar 427 NGZ beschlossen Javier, Atlan, Jen Salik und Perry Rhodan, von nun an verstärkt nach dem Armadaherzen zu suchen. Aus diesem Grund startete Atlan mit der SOL, während Salik und Rhodan vermehrt auf die Reaktionen der Superintelligenz Seth-Apophis achten wollten. (PR 1147)

Nachdem einige Weiße Raben die Koordinaten der Armadachronik bekanntgaben, brach Javier am 10. Januar mit der BASIS auf. Sie erreichten den Planeten Spinnwebe, hier sollte die Armadachronik verborgen sein. Javier steuerte die BASIS in den Wikipedia-logo.pngSonnenorbit, während Rhodan mit einem Einsatztrupp landete. Als das Team auf die BASIS zurückkehrte, wurde die Armadachronik von einem Raumschiff der Armadaschlepper abtransportiert. Die BASIS zog sich nach BASIS-ONE zurück. (PR 1148)

Ende Februar wurde der Stützpunkt BASIS-ONE geräumt und Waylon Javier begab sich mit der BASIS und der gesamten Galaktischen Flotte auf den Weg zum Loolandre. Während des Fluges wurden Aktivitäten von den Hilfsvölkern Seth-Apophis' beobachtet. Einige Zeit später griff Seth-Apophis direkt an und sandte einen psionischen Jetstrahl. Diese Beeinflussung machte tausende Galaktikern zu ihren Agenten, so auch Waylon Javier. (PR 1160) Nachdem Seth-Apophis den Kontakt zu ihrem Bewusstseinskollektiv verloren hatte, wurde Javier von ihrem Einfluss befreit. (PR 1161)

Am 23. März 427 NGZ befand sich Waylon Javier mit der BASIS unmittelbar vor dem Loolandre, als er von Sato Ambush über Verschiebungen der Realität informiert wurde. Javier hielt den Pararealisten für einen Scharlatan, leitete seine Wahrnehmung aber an Rhodan weiter. Kurze Zeit später erreichte die BASIS eine Barriere im All. Javier, wie fast alle anderen Galaktiker, erkrankte an dem Epikur-Syndrom und konnte erst durch das Eingreifen von Sato Ambush davon befreit werden. Die Barriere verschwand und die Galaktische Flotte konnte die Pforte des Loolandre passieren. (PR 1169)

Am 18. Mai erreichte die BASIS das Loolandre und Javier startete die Operation Winzling. Ziel sollte es sein, mehr Informationen zum Loolandre zu sammeln. Am 27. Mai kam es zu einem Angriff der Silbernen. Sie lösten einen Psi-Schlag aus und sämtliche Galaktiker fielen in eine tiefe Bewusstlosigkeit. Nachor von dem Loolandre konnte die Silbernen entmachten und im Anschluss brach Javier mit der BASIS und der Endlosen Armada zur heimatlichen Milchstraße auf. Diese wurde am 1. Dezember erreicht. (PR 1188, PR 1197, PR 1199, PR 1201)

Chronofossilien

   ... todo: mind. PR 1223, PR 1271, PR 1272 ...

Der Große Bruder

Um das Jahr 434 NGZ schlug Sotho Tyg Ian (Stygian) der LFT vor, die BASIS auf den Enerpsi-Antrieb umzurüsten. Das scheinheilige Angebot war an die Bedingung geknüpft, den Metagrav zu demontieren und außerdem eine Mannschaft aus Kodextreuen an Bord zu nehmen. Daher entschieden der Kommandant Waylon Javier und der von Stygian gesuchte Sicherheitschef der Kosmischen Hanse, Galbraith Deighton, das Trägerschiff dem Zugriff des Sothos zu entziehen. Die BASIS verschwand scheinbar aus der Mächtigkeitsballung von ES, doch in Wirklichkeit wurde die BASIS in den Dienst der GOI gestellt und versah als Großer Bruder eine wichtige Funktion für den Widerstand gegen Stygian. In der gesamten Milchstraße wurden führende Wissenschaftler und Ingenieure angeworben und auf der BASIS in der Form eines fliegenden Wikipedia-logo.pngThink Tanks eingesetzt, um die technische Entwicklung voranzutreiben. Der Große Bruder und dessen jeweiliger Aufenthalt waren zu dieser Zeit das größte Geheimnis der GOI. (PR 1324)

Ende Mai 446 NGZ begann ein großangelegtes Programm für die Erforschung des Stygischen Netzes. Hunderte von automatischen Raumsonden schwärmten von der BASIS aus, um mit den neu entwickelten Psi-Tastern die Stygstränge zu vermessen und gleichzeitig die bisher weitgehend unbekannten Standorte der Feresh Tovaar zu ermitteln, mit denen die Jägerbrigade des Sothos das Netz kontrollierte. Das Tabernakel von Holt, das sich in der Hamiller-Tube eingenistet hatte, fertigte für Waylon Javier aus den Rückmeldungen der Raumsonden eine Karte des Stygischen Netzes mit den Positionen der Raumforts. (PR 1324, PR 1325)

Am 15. Juni startete das Unternehmen Möbius, bei dem insgesamt 6921 Raumschiffe der GOI eine 50.000 Raumschiffe starke Flotte des Ewigen Kriegers Pelyfor fast ohne Waffengewalt eroberten. Die BASIS hielt sich die ganze Zeit im Hintergrund. (PR 1325)

Ende Dezember 446 NGZ gehörte Waylon Javier zum Krisenstab der Aktion GALAKTISCHER WINTER, bei der die BASIS erstmals wieder offiziell in Erscheinung trat. Als Vergeltung für die in den letzten Monaten erlittenen Niederlagen drohte Stygian, die gesamte Milchstraße in eine Materiesenke zu verwandeln. Zur Vorbereitung einer militärischen Aktion gegen die Raumstation UDHURU, in der sich der Sotho verschanzt hatte, zog das Galaktikum starke Flotten im Milchstraßenzentrum zusammen. Die BASIS wurde nahe dem Dengejaa Uveso positioniert. Von hier aus leitete der Krisenstab die Maßnahmen. Der Militäreinsatz wurde letztlich obsolet, da Stalker Stygian bei der finalen Auseinandersetzung auf UDHURU besiegte und die Nakken die drohende Apokalypse abwendeten. (PR 1346, PR 1347)

Waylon Javier starb in den Wirren der Dunklen Jahrhunderte nach der Dezentralisierung der BASIS durch die Hamiller-Tube.

Ehrungen

Die WAYLON JAVIER wurde nach ihm benannt. (PR 2009)

Quellen