Wolke im All

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1087)
PR1087.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: Die Kosmische Hanse
Titel: Wolke im All
Untertitel: Alarm in der BASIS – die Staubmenschen schlagen zu
Autor: Marianne Sydow
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Alfred Kelsner (2 x)
Erstmals erschienen: 1982
Hauptpersonen: Waylon Javier, Oliver, Les Zeron, Mehldau Sarko, Janine Hare, Henry Horth, Moribunth
Handlungszeitraum: Oktober 425 NGZ
Handlungsort: Norgan-Tur
Risszeichnung: GANGLION – Raumer der Phygos
(Abbildung) von Oliver Scholl
Computer: Was für ein Staat ist das eigentlich – die LFT?
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 129

Handlung

Nach rund fünf Monaten ergebnisloser Suche nach Spuren der Porleyter und der Ritter der Tiefe in der Galaxie Norgan-Tur möchte der größte Teil der Besatzung der BASIS nur noch in die heimatliche Milchstraße zurückkehren, zumal Perry Rhodan sein Versprechen, mittels Distanzlosem Schritt zur BASIS zu kommen und nach dem Rechten zu sehen, nicht wahr gemacht hat. In der Nacht zum 11. Oktober 425 NGZ haben viele Besatzungsmitglieder, darunter auch der Kommandant Waylon Javier, beunruhigende Träume von einer bedrohlichen Wolke im All. Am nächsten Morgen erhält Javier die Meldung, dass das Objekt seiner Träume wirklich existiert. Es handelt sich um ein 70 Lichtjahre vom Zentrum Norgan-Turs befindliches stationäres Objekt mit 2,5 Lichtjahren Durchmesser. Javier ordnet die Untersuchung des Objekts an, doch zuvor gilt es, sich um ein aus Richtung der Wolke kommendes Raumschiff unbekannter Bauweise zu kümmern, welches direkt auf die BASIS zutreibt. Das Schiff strahlt psionische Impulse ab.

Eine Space-Jet mit den Terranern Henry Horth und Janine Hare sowie dem Halbakonen Moribunth an Bord nähert sich dem fremden Schiff. Hare wurde ausgewählt, weil sie auf psionische Impulse leichter anspricht als die meisten anderen Besatzungsmitglieder der BASIS. Sie soll Alarm schlagen, falls die von dem fremden Schiff abgestrahlten Impulse eine schädliche Wirkung haben. Diese Vorsichtsmaßnahme erweist sich als wirkungslos. Die drei jungen Leute unterliegen einem Einfluss, der ihren Willen lähmt und sie dazu bringt, das fremde Schiff befehlswidrig zu betreten. Dessen Besatzung ist tot und es finden sich Hinweise darauf, dass sich das Schiff zu nahe an die Wolke im All herangewagt hat. Das Schiff löst sich auf, bis nur noch Gasschwaden übrig sind. Hare, Horth und Moribunth kehren zur BASIS zurück. Horth und Moribunth behaupten, die Wolke im All enthalte ein wichtiges Geheimnis, das von den Fremden gelüftet worden sei. Hare, die einen Schock erlitten hat und erst nach längerer Zeit wieder zu sich kommt, erklärt dagegen, sie habe in dem Fremdschiff erfahren, dass die Wolke im All sehr gefährlich sei.

In der Zwischenzeit wurde beobachtet, dass zweimal etwas in der Wolke materialisiert ist und dass Raumschiffe, die die Wolke passieren, von schnell wachsenden Ausstülpungen verfolgt werden, diesen aber ausweichen können. Eines dieser Schiffe funkt die BASIS an. Die Wolke wird als Srakenduurn bezeichnet und angeblich verbietet ein sehr altes Gesetz, dass man sich diesem Ort nähert. Andere Fremdwesen bitten an Bord der BASIS kommen zu dürfen. Sie teilen mit, dass sich alles, was sich der Wolke nähert, zu Staub zerfällt. Der Name »Srakenduurn« wird analysiert. Er entstammt der Sprache der Mächtigen und bedeutet soviel wie »Sammelplatz«. Trotz aller Warnungen setzt die BASIS den Flug Richtung Srakenduurn fort. Plötzlich zeigen Ortunganlagen und andere Instrumente widersprüchliche Daten an. Verschiedene Bordeinrichtungen spielen verrückt. Es wird klar, dass die BASIS von einem Ausläufer Srakenduurns berührt worden ist. Das gesamte Schiff ist von goldenem Staub umhüllt, der sich anschickt, Außenhülle und Innenwände zu durchdringen.

Die BASIS geht auf Abstand zur Wolke, doch es ist bereits zu spät. Der Staub sickert in das Schiff ein und setzt sich überall fest. Er wird offenbar von Intelligenzwesen angezogen. Ungefähr 250 Personen, darunter Horth, Moribunth und Hare, wirken wie Magneten auf den leuchtenden Staub und werden völlig umschlossen. Der Staub lässt sich nicht mehr entfernen. Nur bei Hare ist die Umhüllung nicht von Dauer. Alle anderen Betroffenen legen die Arbeit nieder, sind nicht mehr ansprechbar und ziehen sich zunächst zurück. Später fordern die Staubmenschen, die BASIS müsse in Srakenduurn einfliegen. Dort warte ihre Erfüllung. Ansonsten drohe ihnen der Tod. Man geht davon aus, dass letzteres zutrifft und dass die Betroffenen nach einer gewissen Zeit zu Staub zerfallen werden. In dieser Situation meldet sich Tengri Lethos bei der BASIS. Er will im Dom Kesdschan abgeholt werden. Angeblich wird er dringend auf Terra gebraucht.

Die Staubmenschen versuchen die Steuerung der BASIS zu übernehmen. Da sie Wände durchdringen können und auch von Energieschirmen nicht aufzuhalten sind, wird die Lage kritisch. Die nicht betroffene Besatzung verlässt die BASIS mit den Beibooten. Der Kurs des Mutterschiffs wird so programmiert, dass es kurz vor Srakenduurn stoppt. Man hofft, die Wolke werde den Staub anziehen und das Schiff sowie die Staubmenschen davon befreien. Die Staubmenschen versuchen vergeblich, die Hamiller-Tube zum Weiterflug zu überreden. Schließlich verlassen sie die BASIS mit Beibooten und fliegen in Srakenduurn ein. Sie kehren nicht zurück.

Innenillustrationen