Sperrgebiet Hyperraum

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1091)
PR1091.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: Die Kosmische Hanse
Titel: Sperrgebiet Hyperraum
Untertitel: Ein Porleyter übt Vergeltung – das Ende der Raumfahrt droht
Autor: H. G. Ewers
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Alfred Kelsner (2 x)
Erstmals erschienen: 1982
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Kitsaiman, Pratt Montmanor, Clifton Callamon, Lafsater-Koro-Soth
Handlungszeitraum: Anfang bis Mitte Dezember 425 NGZ
Handlungsort: Milchstraße
Risszeichnung: Kastenschiff der Mascinoten
(Abbildung) von Oliver Johanndrees
Computer: Strategie des Wahnsinns?
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Seit zwei Monaten bewegen sich Kitsaiman, seine Tigerbande und der Roboter Sultan über das Transmitternetz kreuz und quer durch die Milchstraße. Sie haben 197 getarnte Stationen auf Asteroiden, unbewohnten sowie bewohnten Planeten überall in der Galaxis entdeckt und kartiert. Am 4. Dezember 425 NGZ befinden sie sich auf einer namenlosen Welt ohne Leben, die von weitläufigen schwarzweiß marmorierten Gebieten geprägt wird, auf denen sich verschiedene geometrische Gebilde erheben. Kitsaiman und seine Begleiter gehen davon aus, dass sie es mit den Hinterlassenschaften einer überlegenen Kultur zu tun haben, die vor Äonen untergegangen ist, und dass die Bewusstseinsinhalte der verschwundenen Intelligenzwesen in die ausgedehnten kybernetischen Strukturen integriert wurden, die in der Planetenkruste zu finden sind. Der hiesige Transmitter stammt nicht von den Erbauern des ursprünglichen Netzes, bei denen es sich möglicherweise um Akonen gehandelt hat. Es ist eine Art Fangtransmitter. Bei der Erkundung des Planeten kommt es zu einer Wechselwirkung zwischen Kitsaimans Spoodie und den kybernetischen Anlagen. Der Symbiont löst sich aus Kitsaimans Kopfhaut und zerfällt. Dennoch behält Kitsaiman seine besonderen Fähigkeiten. Die Gruppe kehrt am 6. Dezember mit einem Zwischenstopp auf einem Asteroiden im Orionnebel, dessen Transmitter einen Knotenpunkt im Netz darstellt, nach Terra zurück.

Perry Rhodan trifft sich in Terrania mit den Eltern der Jungen Tiger und verspricht ihnen, intensiv nach deren Verbleib suchen zu lassen. Anschließend konferiert er mit Pratt Montmanor, dem Präsidenten des GAVÖK-Forums, über die neuesten Zumutungen der Porleyter. Sie haben verlangt, dass die Flotten aller galaktischen Völker zu einem Angriff auf die Hilfsvölker von Seth-Apophis zusammengezogen werden. Lafsater-Koro-Soth wird hinzugerufen. Montmanor erklärt, dass er den GAVÖK-Mitgliedsvölkern keine Befehle erteilen kann und dass diese sich wahrscheinlich sogar gegen die überzogenen Forderungen der Porleyter wehren werden. Daraufhin veranlasst Lafsater-Koro-Soth, dass sich seine Artgenossen zu den GAVÖK-Hauptwelten begeben, um deren Bewohnern klar zu machen, wozu sie mittels ihrer Kardec-Schilde in der Lage sind. Nach diesen Machtdemonstrationen entsenden die Milchstraßenvölker eine gemischte Flotte, die sich unweit des Eugaul-Systems sammelt. Es sind 735 Einheiten der Plophoser unter Salur Hedewine, der Akonen unter Moyra von Solten, der Blues unter Ügyiüf Szüpöliyr, der Ertruser unter Hondur Liffa, der Springer unter Eztlaf, der Überschweren unter Tontar, der Oxtorner unter Juval Danor, der Siganesen unter Vitali Sargos und der Antis unter Loortan. Die Kommandeure entwickeln einen Plan, mit dem sie die beiden Porleyter überlisten können, die die Flotte überwachen, so dass sich fast alle Schiffe absetzen können.

Rhodan erfährt, dass die Untersuchung des von ihm auf Khrat geborgenen Handschuhs noch keine Ergebnisse gezeitigt hat. Außerdem wird eine Expedition zum Frostrubin vorbereitet. Die Supervirenträgerin Korona Selchynn berichtet, dass die Dargheten Sagus-Rhet und Kerma-Jo, die von Untergrundkämpfern in Wikipedia-logo.pngYumen versteckt gehalten werden, schwer erkrankt sind. Ihr Zustand wird darauf zurückgeführt, dass sie mit Kardec-Auren in Berührung gekommen sind. Da ihr geistiger und körperlicher Verfall mit den im Untergrund verfügbaren Mitteln nicht aufgehalten werden kann, veranlasst Rhodan ihre Verlegung nach Tahun. Zu diesem Zweck trifft er sich insgeheim mit Clifton Callamon, der den Transport überwachen soll. Selchynn und ihre ebenfalls mit Superviren ausgestatteten Gefährten von Lokvorth befürchten, dass ihre Symbionten von Seth-Apophis beeinflusst werden könnten. Die Entfernung der Superviren wird in die Wege geleitet.

Als Lafsater-Koro-Soth von der Flucht der GAVÖK-Flotte erfährt, aktiviert er zur Strafe eine porleytische Waffe, die NATHAN unter Zwang für ihn auf Luna konstruiert hat: Den Partiellen Hyperraum-Struktur-Deformator, kurz Hyperraumdestruktor. Dieses Gerät verformt die Struktur des Hyperraums, so dass alle durch eine Grigoroff-Schicht oder andere Hüllfelder geschützten Objekte während des Überlichtfluges abgestoßen werden. Metagravtriebwerke sind somit im betroffenen Bereich nicht mehr verwendbar. Auch der Distanzlose Schritt mit Laires Auge ist nicht mehr möglich. Transmitter, Transitionstriebwerke und Hyperfunk sind nicht betroffen. Der Hyperraumdestruktor sollte einen Wirkungsradius von 25.000 Lichtjahren haben, doch als der Notruf des in der Kleinen Magellanschen Wolke eingesetzten Schweren Holks INAUGURATION im HQ-Hanse eingeht, wird klar, dass die Reichweite des Hyperraumdestruktors zehnmal größer ist als von Lafsater-Koro-Soth beabsichtigt.

Rhodan ahnt, dass NATHAN den Bau des Hyperraumdestruktors aufgrund einer von ihm selbst aktivierten Sicherheitsschaltung sabotiert hat, wenn auch auf für die Galaktiker sehr ungünstige Weise. Auch Lafsater-Koro-Soth geht von Sabotage aus und zerstört den Hyperraumdestruktor. Die Verformung des Hyperraums ist allerdings selbsterhaltend und wird mindestens sieben Tage lang andauern – sofern NATHAN nicht auch für eine Verzehnfachung der Wirkungsdauer gesorgt hat. Der damit verbundene Ausfall des interstellaren Handles wäre eine milchstraßenweite Katastrophe. Die Wirkung des Hyperraumdestruktors sollte sich Lafsater-Koro-Soth zufolge mit einem Deformationsfeldneutralisator aufheben lassen, der auf Grundlage der Konstruktionsdaten des Hyperraumdestruktors hergestellt werden könnte, aber NATHAN hat das Datenband, auf dem die Konstruktionsdaten gespeichert sind, bereits gelöscht.

Währenddessen versucht Kitsaiman vergeblich, in die SOL zu gelangen. Gesil spricht ihn an und bringt ihn wunschgemäß ins HQ-Hanse. Er will Rhodan über das Transmitternetz informieren. Damit könnten die schlimmsten Auswirkungen des Hyperraumdestruktors abgemildert werden. Kitsaiman gerät in Gefahr, denn Lafsater-Koro-Soth ist zugegen und will ihn fassen. Mit ihren unerklärlichen Fähigkeiten ermöglicht Gesil dem »Herrn der Tiger« die Flucht ins Versteck seiner Anhänger. Er gibt die Karte des Transmitternetzes an Jillan Taoming und die Jungen Tiger weiter. Sie werden ins HQ-Hanse vorgelassen; Lafsater-Koro-Soth betrachtet sie nicht als Feinde. Die Porleyter und alle Milchstraßenvölker sollen Kopien der Karte erhalten. Im Gegenzug garantiert Lafsater-Koro-Soth den Mitgliedern der Tigerbande freien Abzug. Alaska Saedelaere erhält den Auftrag, das Transmitternetz zu erforschen. Man hofft, dass noch weitaus mehr Stationen aktiviert werden können.

Innenillustrationen