Materiesenke

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Eine Materiesenke ist laut Zwiebelschalenmodell die nächste Entwicklungsstufe einer negativen Superintelligenz.

Übersicht

Eine Materiesenke ist ein Gegenpol zu einer Materiequelle.

Die einzige den Terranern bekannte Materiesenke ist Jarmithara, die im Jahre 3587 ansatzweise erkundet wurde. (PR 966, PR 967)

Diese besteht aus einem kompletten Nichts, wobei dieses Nichts ebenfalls nicht wirklich definiert werden kann. Es gibt kein Oben, kein Unten, keine Materie im eigentlichen Sinne, kein Licht, keine Dunkelheit; Temperatur und Druckverhältnisse sind unbestimmbar. Terraner brauchen trotzdem einen Raumanzug, sonst sterben sie. (PR 966)

Jede Art von Materie »fällt«, sobald sie in die Materiesenke geraten ist; wohin ist unklar. Es scheint jedoch so, dass alles Materielle tiefer in die Senke gezogen wird. (PR 967)

Anmerkung: Ganz anders dagegen die Beschreibung in PR 2267. Dort heißt es, Materiesenken seien optisch nicht von Materiequellen unterscheidbar. Rein optisch sähen sie aus wie graue Schleier, in denen Lichteruptionen auftauchen, wobei sich ihre Erscheinung sowohl im Detail wie im Gesamteindruck permanent ändere.

Entstehung

Der Kosmokratenroboter Laire bezeichnete Materiesenken als »erloschene Materiequellen«. (PR 965)

Später stellte sich heraus, dass Materiesenken grundsätzlich aus negativen Superintelligenzen entstehen. (Atlan 481, S. 43)

Anmerkung: Laires Aussage deckt sich mit dem in PR 868 beschriebenen Hilferuf von ES, Zitat: »Nun stürze ich in diese erloschene ...«; Jarmithara wäre dann eine Ausnahme.

Bedeutung

Laut dem Dorksteigerschen Konversionstheorem sammeln die Chaotarchen die Eiris einer sterbenden negativen Superintelligenz. Denkbar ist, dass die zu einer Materiesenke werdende Superintelligenz nur in dieser Form den Transfer ihrer Eiris erst überhaupt möglich macht. Somit wären die Materiesenken »Tore«, durch die das »Absaugen« der Eiris erfolgt. Als Grundsubstanz wird Eiris danach in einem wohl hochkomplexen Prozess zu Nekrophore umgewandelt. (PR 2981, S. 53–54)

Weiterentwicklung

Aus einer Materiesenke kann sich ein Chaotarch entwickeln.

Die Kosmokratin Vishna ist entgegen der üblichen Entwicklungsgeschichte aus einem Zwischending aus Materiequelle und Materiesenke entstanden. (PR 1172)

Bekannte Materiesenken

Geschichte

Die Terraner erfuhren von der Existenz von Materiesenken erstmals im Jahre 3587 durch den Kosmokratenroboter Laire. (PR 965)

Im September dieses Jahres wurde Perry Rhodan von dem Mächtigen Kemoauc in die Materiesenke Jarmithara entführt. Kemoauc war dort bis kurz zuvor selbst gefangen gewesen. Die Superintelligenz ES und das Doppelkonzept Ellert/Ashdon waren ebenfalls hier gefangen. (PR 935, PR 966) Alle wurden wenig später von Laire befreit und aus der Materiesenke herausgeholt. (PR 967)

Im Jahre 446 NGZ drohte Sotho Tyg Ian (Stygian) nach mehreren verheerenden Niederlagen an, die gesamte Milchstraße in eine Materiesenke zu verwandeln. Die »Zündung« des Dengejaa Uveso – vermutlich mittels der Energiepotentiale des Stygischen Netzes und der Faust des Kriegers – würde den langsamen, aber irreversiblen Kollaps einleiten. Die dabei entstehende psionische Schockwelle würde binnen Stunden oder Tagen alles intelligente Leben auslöschen. Alle Sterne würden nach und nach in das zentrale Black Hole stürzen, und am Ende des Prozesses würde nach Hunderttausenden von Jahren eine Materiesenke entstehen. Der Plan scheiterte jedoch, da Stygian von seinem alten Rivalen Stalker getötet wurde und die Nakken die drohende kosmische Katastrophe vereitelten. (PR 1346, PR 1347)

   ... todo: KOSH ...

Mit der Aufstellung des Dorksteigerschen Konversionstheorems wurde im Juni 1552 NGZ ein Modell der gegenseitigen Abhängigkeit der Eiris und der Nekrophore verfügbar. Somit wurde erstmals der Versuch unternommen, die Bedeutung der Materiesenken für die Hohen Mächte zu erklären. (PR 2981, S. 53–55)

Quellen