Nekrophore

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Massenvernichtungsmittel der Chaotarchen. Für den Heftroman, siehe: Nekrophoren (Roman).

Nekrophoren sind das effektivste Massenvernichtungsmittel, das den Chaotarchen bekannt ist. Sie können nur in einer Negasphäre hergestellt werden.

PR2610.jpg
Heft: PR 2610
© Pabel-Moewig Verlag KG

Übersicht

Nekrophore

Als Nekrophoren werden die Behälter bezeichnet, in denen die Nukleotide Pest gelagert wird. Die Fässer sind 15 m lang und haben einen Durchmesser von acht Metern. Die Wandung hat durchgehend eine Dicke von 0,5 m. Auf den planen Deckflächen sind hunderte von Kreisen abgebildet, die aus kleinen roten Punkten bestehen und sich gegenseitig durchdringen. Dieses Muster löst bei jedem Intelligenzwesen, ungeachtet des geistigen Profils, die Assoziation der Teilchenbewegung in einem Gas aus.

Biozide

Der Inhalt der Nekrophore besteht aus mehreren Billionen Koagulaten. Diese wiederum sind Ballungen von etwa 40 Milliarden Bioziden. Diese Biozide sind mit Worten nur schwer zu beschreiben: Manchmal werden sie als anti-psionische Wirkungsquanten beschrieben, ihr Auftreten als das antipsionischer Wirbelfelder, womit aber nur ihr störender und zerstörender Charakter Berücksichtigung findet. Als sicher gilt nur, dass diese Biozid-Anti-Psi-Quanten mit dem Nega-Psi verwandt sind, welches benutzt werden kann, um positive psionische Energie zu vernichten.

Entstehung

Laut dem Dorksteigerschen Konversionstheorem sammeln die die Chaotarchen die Eiris einer sterbenden negativen Superintelligenz. Denkbar ist, dass die zu einer Materiesenke werdende Superintelligenz nur in dieser Form den Transfer ihrer Eiris erst überhaupt möglich macht. Somit wären die Materiequellen und -senken Tore, durch die das Absaugen der Eiris erfolgt. Als Grundsubstanz wird Eiris danach in einem wohl hochkomplexen Prozess zu Nekrophore umgewandelt. (PR 2981, S. 53–54)

Wirkungsweise

Trifft ein solches Biozid auf ein Lebewesen, so wird dessen Vitalenergie binnen weniger Sekunden verbrannt. Der Körper reagiert darauf mit einer spontanen tödlichen Mutation sämtlicher Körperzellen und Organe. Mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 1:1.000.000.000 überlebt ein Betroffener die ersten Stunden der Mutation. Von diesen Überlebenden kann man etwa jeden hundertsten am Leben erhalten. Wenn es gelingt, sind diese hässlichen, gepeinigten, deprimierten Kreaturen biologisch unsterblich.

Durchschnittlich in einer von etwa 5000 entvölkerten Galaxien wird eine Dunkle Geburt geboren. Diese muss von einem Chaotarchen persönlich geborgen werden und stellt einen wichtigen Diener des Chaos dar.

Immunität

Die einzigen bekannten Lebewesen, die einen Biozid-Angriff unbeschadet überleben können, sind die Instinktheiler vom Volk der Druiden aus Dommrath.

Verwendung

PR2610Illu.jpg
Albtraumlandschaft mit
Nekrophore in der LEUCHTKRAFT

Heft: PR 2610 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG

Die Nukleotide Pest wird von Chaotendern aus eingesetzt. Dazu dringt ein Spezialraumschiff in das Kosmonukleotid der Zielgalaxie ein, sucht sich ein passendes Psiq und öffnet dort die Nekrophore. Die Koagulate verteilen sich daraufhin entlang der galaktischen Gravitationslinien, bis sie auf große Mengen Leben stoßen. Dann spalten sich die Biozide auf und suchen sich jedes ein eigenes Ziel. Ein direkter Einsatz einer Nekrophore im Normalraum, also ohne den Umweg über ein Kosmonukleotid, ist ebenfalls möglich. Der eigentliche Wirkvorgang ist dabei aber identisch.

Auch die Terminale Kolonne TRAITOR scheint Zugriff auf Nekrophore zu haben. Ein derartiger Behälter wurde an Bord des verwaisten Quell-Klippers Ruumaytron entdeckt – der Behälter war allerdings leer.

Auch in der LEUCHTKRAFT wurde ein Nekrophore-Behälter in den Privatgemächern Samburi Yuras gefunden. (PR 2610)

Geschichte

Die Galaxie Dommrath wurde in unregelmäßigen Abständen zwischen 2,8 Mio. v. Chr. und 1303 NGZ von der Seuche heimgesucht. (PR 2093, PR 2095, PR 2389)

Quellen

PR 2057, PR 2093, PR 2095, PR 2381, PR 2610, PR 2981