Pforte des Loolandre

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1169)
PR1169.jpg
© Perry Rhodan KG, Rastatt
Zyklus: Die Endlose Armada
Titel: Pforte des Loolandre
Untertitel: Menschen am Rand der Wirklichkeit – und im Bann des Epikur-Syndroms
Autor: Kurt Mahr
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Alfred Kelsner (2 x)
Erstmals erschienen: 1984
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Chmekyr, Nachor von dem Loolandre, Waylon Javier, Sato Ambush, Rank Flotho
Handlungszeitraum: Frühjahr 427 NGZ
Handlungsort: M 82
Lexikon: Blickschaltung, Daipad, Knickdeck, Proximität, Videosysteme
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 140

Handlung

Einige Tage nach dem Ende von Seth-Apophis: Die Galaktische Flotte kreuzt wieder durch die Galaxie M 82, begleitet von der Flotte der Kranen. Gemäß den Berechnungen der Hamiller-Tube nähert man sich dem Standort des Loolandre, einer Armadaeinheit, die der Armadaprinz Nachor von dem Loolandre für besonders bedeutend hält – obwohl er sonst keinerlei Erinnerungen daran besitzt. In der Kommandozentrale der BASIS meldet sich der Pararealist Sato Ambush und warnt vor einer Verschiebung der Wirklichkeit. Waylon Javier hält den Mann für einen Kauz, andere Wissenschaftler halten ihn für einen Scharlatan. Perry Rhodan hört sich Ambushs Behauptungen zumindest an.

Gesil ist die nächste Person, die Unheil aufziehen spürt. Es ist nur ein Gefühl von ihr, aber Rhodan legt viel Wert auf die Emotionen seiner Frau. Wenig später meldet sich Rank Flotho, Kommandant des THEBEN-Schiffes EL-AMARNA. An Bord ist es zu rätselhaften Materialauflösungen gekommen.

Die Hamiller-Tube rät Rhodan, Sato Ambushs Theorien ernst zu nehmen. Seine pararealistische Mathematik lasse sich durchaus mit der konventionellen Kosmologie in Einklang bringen. Die von ihm vorausberechnete Realitätsverschiebung habe demnach mit einem hochfrequenten hyperenergetischen Einfluss zu tun, also mit der Psi-Kraft.

Kurze Zeit später orten die Einheiten der Galaktischen Flotte eine energetische Barriere im All. Der Armadaprinz weiß nichts damit anzufangen. Mit sich selbst unzufrieden, bietet er Rhodan an, einen SubC-Scan seines Unterbewusstseins durchzuführen. Da wird an verschiedenen Stellen an Bord ein Fremder gesehen. Es ist ein metergroßes Wesen mit einem faltigen Gesicht und zwei großen blauen Augen. Die Hamiller-Tube hält ihn für einen Pförtner. Während Suchtrupps ausschwärmen, um das Wesen aufzuspüren, führt Rhodan eine Unterredung mit Sato Ambush. Der Pararealist ist zu demselben Schluss gelangt wie die Tube. Da steht ihnen unvermittelt der Fremde gegenüber, der sich als Chmekyr, der Pförtner, vorstellt. Rhodan führt den Besucher zu Nachor – der sich plötzlich wieder an die vier Pforten erinnert, die auf dem Weg zum Loolandre liegen. Zu jeder Pforte gehöre ein Kodespruch, um sie zu öffnen, aber an diese erinnere er sich nicht. Chmekyr verweigert daher den Weiterflug. Als Rhodan ihn prooziert, droht er den Galaktikern Unheil an und verschwindet. Für Gucky und Fellmer Lloyd ist er telepathisch nicht erreichbar.

Der Pförtner taucht gleichzeitig auf allen Einheiten der Galaktischen Flotte auf. Es muss mit der verschobenen Realität zusammenhängen, und auf allen Raumschiffen kommt es jetzt zu den Materialauflösungen. Gleichzeitig zeigen die meisten Besatzungsmitglieder ein unnatürliches Fress- und Saufverhalten. Davon sind schließlich alle betroffen, die keine Armadaflamme tragen. Davon ausgenommen sind Rhodan und Ambush, der das ganze Phänomen als Epikur-Syndrom bezeichnet.

Auf den galaktischen Schiffen kommt es zu großen Fressorgien, wobei es jedoch zu keinen entsprechenden Vorbereitungen kommt. Diese unterliegen der verschobenen Wirklichkeit. Nach einiger Zeit sucht Chmekyr, sichtlich amüsiert, Rhodan auf und fragt, ob er bereit sei, sein Ansinnen, die Pforte zu durchfliegen, aufzugeben. Doch der Pararealist vertreibt den Pförtner mit dem Hinweis auf das Zhakra.

Fest auf Fest läuft ab, und der Terraner begreift, dass die Nahrungssynthese im Zusammenhang mit den Materialauflösungen stehen muss. Die Galaktiker fressen quasi ihre eigenen Schiffe auf. Die größte Orgie findet dann Außenbords der BASIS statt, wo normalerweise die 2500 Meter durchmessende Trägereinheit parkt. Dort lässt es Ambush zu einem Eklat kommen, indem er eine Schlägerei um das Essen provoziert. Das fressende Volk kommt durch diesen Schock zur Vernunft – und die verschobenen Wirklichkeiten machen der Realität Platz. Chmekyr ist begeistert, und Nachor erinnert sich plötzlich an den ersten Kodespruch:

Gier und Sattheit stehen der Einsicht im Wege!

Die Pforte öffnet sich, und die Galaktische Flotte fliegt mit Unterlicht weiter. Erwartungsgemäß steht die Flotte am 2. April vor der zweiten Barriere bzw. Pforte.

Innenillustrationen