Xia-Qü-K'yon

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Xia-Qü-K'yon war im Jahre 445 NGZ ein kartanischer Insasse des Gefängnisses auf Topelaz. Hier war er nur unter seinem Rufnamen Siakon bekannt. (PR 1303)

Erscheinungsbild

Xia-Qü-K'yon war ein Katzenähnlicher mit einem samtbraunen Fell. Von seiner Stirn aus zog sich ein silberner Haarstreifen über den Kopf bis in den Nacken. Er war schlank und etwa 1,93 Meter groß. Auffallend waren seine grün-goldenen Augen mit senkrechten Pupillenschlitzen und die langen, rotgoldenen Schnurrhaare. Seine Bewegungen waren fließend und elegant. (PR 1303)

Anmerkung: In PR 1303, Kap. 2 wird er fälschlich als »hominid« bezeichnet. Siehe dazu Autorenfehler: Allgemeine Fehler.

Er trug immer eine hochgeschlossene, saubere weiße Kombination. (PR 1303)

Charakterisierung

Die Feuchtigkeit und der Regen auf Topelaz waren ihm zuwider. (PR 1303)

Im Laufe seiner Gefangenschaft kam er zu der Ansicht, ein Fluchtversuch sei sinnlos. (PR 1303)

Er sprach Sothalk mit einem leichten Akzent. (PR 1303)

Geschichte

Xia-Qü-K'yon entstammte dem Haus K'yon und damit einer der sieben Großen Familien in der Galaxie Ardustaar. Mit dem UMBALI-Schiff POOKA erreichte er die Mächtigkeitsballung Estartu. Ziel der Reise war der Planet Hubei, auf dem eine kartanische Kolonie existierte. Er kam aber nie dort an, sondern wurde gefangen genommen und in das Gefängnis auf Topelaz eingeliefert. (PR 1303)

Er stand unter Spionageverdacht und wurde unter Einfluss eines Ophaler-Chors verhört. Dank der OJA-Droge konnte er das Geheimnis seiner Herkunft bewahren. Aus unbekannten Gründen sorgte der Namenlose – ein Nakk, der im Yihan-Tor arbeitete – für eine Reihe von Vergünstigungen. Unter anderem manipulierte er die Überwachungsinstrumente so, dass sich Siakon relativ frei bewegen konnte. Als Kommunikationspfad dienten Nachrichtenkapseln, die er heimlich über Ufelads Geräte an das Yihan-Tor übermittelte. Die Kommunikation verlief einseitig: Siakon formulierte seine Wünsche, der Nakk erfüllte sie. Ein persönliches Treffen aber verwehrte er. Mit der Zeit stufte ihn der Kodexwahrer Ufelad als halbwegs vertrauenswürdig ein. Ab und an durfte er als Gleiterpilot einspringen, wenn Colab krankheitsbedingt ausfiel. Niemand bemerkte, dass Siakon nachhalf, indem er dem Piloten ein pflanzliches Mittel verabreichte. Auch, dass er Ufelad ein Ordertap stahl, fiel nicht auf. Siakon sah es als seine Aufgabe an, alle verfügbaren Informationen auf dem Ordertap aufzuzeichnen und diese Daten den Großen Müttern oder den Artgenossen auf Hubei zukommen zu lassen. (PR 1303)

Anmerkung: Die Motivation des Nakken, Siakon zu helfen, wurde später aufgeklärt. Bei den in PR 1336, Kap. 9 und PR 1349, Kap. 6 geschilderten Begegnungen zwischen Nakken und Kartanin entstand jeweils eine starke Affinität aufgrund der gemeinsamen Vergangenheit der beiden Völker – sie stammten aus Tarkan.

Als im November 445 NGZ Eirene und Perry Rhodan im Gefängnis ankamen, ahnte Siakon, sie könnten Gorims sein. Ihnen gegenüber gab er sich als ein Lao-Sinh aus. Er bat den Namenlosen, den beiden zur Flucht zu verhelfen. Siakon blieb im Gefängnis, aber der Distelfrosch Parpatar schloss sich ihnen an. Siakon war überrascht von den Fähigkeiten der drei Flüchtigen, die es anscheinend spielend fertig brachten, Ufelads intensiver Suchaktion zu entgehen. Wieder durfte er für den kranken Gleiterpiloten Colab einspringen. Am Ende wurden die Suchtrupps fündig. Als Siakon sich gerade entschloss, einzugreifen und den Kodexwahrer mit dem Gleiter zu überfahren, opferte sich Parpatar: Er sprang Ufelad an und setzte bei dem Aufprall auf dessen Kopf seine gesamte gespeicherte Säure frei. Binnen Sekunden zersetzte sich sowohl sein eigener Körper als auch der von Ufelad. Nur kurz darauf wurden Perry Rhodan und Eirene von einem Raumschiff gerettet und verließen den Planeten. (PR 1303)

Ein neuer Somer übernahm die Gefängnisleitung. Siakon musste vorerst auf alle Privilegien verzichten. (PR 1303)

Quelle

PR 1303