Taran Nesser

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Taran Nesser war ein terranischer Parawissenschaftler.

Erscheinungsbild

Durch seine breiten Schultern und den Stiernacken sah er eher wie das Paradebeispiel eines Athleten aus als wie ein Wissenschaftler. (PR 2808)

Charakterisierung

Nesser war von unbändiger wissenschaftlicher Neugierde erfüllt und hatte die Fähigkeit außerhalb der üblichen Bahnen zu denken. (PR 2808)

Geschichte

Ein verbotenes Experiment

Er war von 1464 NGZ bis 1468 NGZ mit Anna Patoman verheiratet, die er während seines Studiums in Terrania kennengelernt hatte. Später erhielt Nesser einen Lehrauftrag als Parawissenschaftler an der Waringer-Akademie, wo er auch im Juli des Jahres 1468 NGZ noch beschäftigt war. (PR 2808)

Am Abend des 14. Juni hielt er sich mit seinem Kollegen Orest Athapilly in seinem Labor in der Akademie auf, als ein Anruf einging, dass Nessers Frau auf dem Weg in das Labor war, um Nesser zum verabredeten gemeinsamen Abendessen im Restaurant Marco Polo der Stahlorchidee abzuholen. Der Anruf ging an Athapilly, da Nesser seinen eigenen Status auf »keine Störung« gestellt hatte. Er bat Athapilly, seine Frau vor dem Labor abzufangen und ihr zu sagen, dass er mit einem wichtigen Experiment beschäftigt sei, das auf keinen Fall unterbrochen werden dürfe. Er entschuldigte sich gleichzeitig auch dafür, die Verabredung vergessen zu haben. (PR 2808)

Patoman ließ sich jedoch nicht abspeisen und bestand auf Einlass in das Labor. Nesser gab dem schließlich nach. Auf diese Weise erfuhr sie von dem Experiment, mit dem ihr Mann zuletzt so beschäftigt gewesen war, nämlich er Erschaffung eines genetisch modifizierten Klons von Sato Ambush, dessen genetisches Material er sich von einem im Kosmohistorischen Museum von Terrania ausgestellten Wikipedia-logo.pngKimono des Pararealisten beschafft hatte. Das zur Erschaffung des Klons notwendige Spermium stammte von ihm selbst und einer vorgeblich gespendeten Eizelle. Aufgrund des ethischen Grenzbereichs des Versuchs wurde dem Parawissenschaftler Athapilly als Zeuge zur Seite gestellt. Der Fötus war zu diesem Zeitpunkt etwa dreißig Zentimeter groß und hatte bereits den für Ambush charakteristischen übergroßen, fast kugelrunden Kopf. Nesser hoffte, durch die Verwendung von Ambushs Genmaterial einen Menschen zu erschaffen, der im Bereich der Pararealistik ähnlich begabt sein würde wie das Original. (PR 2808)

Patoman war von den Handlungen ihres Mannes entsetzt und äußerte sogleich den Verdacht, dass die Eizelle nicht gespendet worden war, sondern von ihr selbst stammte. Nach kurzem Drängen gab Nesser dies auch zu. Seine Frau war so schockiert, dass sie das Labor fluchtartig verließ. Sie löste die Beziehung zu ihm auf und versuchte bei den Verantwortlichen der Akademie zu erreichen, dass Nesser sein Experiment nicht weiterführen durfte. Ihre Intervention und Nessers Verstoß gegen die Institutsvorschriften bewirkten letztendlich, dass dieser von der Waringer-Akademie entlassen wurde. Patoman selbst kehrte für mehrere Jahre auf ihren Heimatplaneten Alburi zurück. (PR 2808)

Taran Nesser und sein kurz zuvor geborener Sohn Troy wurden am 5. September 1469 NGZ zusammen mit Terra und dem restlichen Solsystem in die Anomalie entführt. (PR 2600)

Erst am 26. August 1503 NGZ kehrte das Solsystem an seinen angestammten Platz in der Milchstraße zurück, allerdings mit einer Verspätung von gut 33 Jahren, denn für die Bewohner war es immer noch das Jahr 1470 NGZ. (PR 2700)

Die Jenzeitigen Lande

Der Parawissenschaftler hatte sich nach dem Ausscheiden aus der Waringer-Akademie mit Gelegenheitsjobs über Wasser gehalten und widmete sich hauptsächlich der Ausbildung Troys. Erst um das Jahr 1515 NGZ bekam er wieder Angebote, bei wissenschaftlichen Projekten mitzuarbeiten. Im Januar 1518 NGZ wurde er in das Team von Armand Sentaire, Professor für Temporalphysik an der Waringer-Akademie, berufen, um an der Erforschung des von der ATLANC verursachten Zeitrisses mitzuarbeiten. Allerdings waren dabei weniger seine eigenen Fähigkeiten, als vielmehr die von Troy gefragt. Die Verantwortlichen erhofften sich, mit Hilfe der Gabe des Jungen neue Erkenntnisse über das Phänomen zu gewinnen. (PR 2808)

Das Wissenschaftsteam war dabei Nessers Exfrau, Oberst Anna Patoman unterstellt. Sie war Kommandantin der Tiuphorenwacht, die den Auftrag hatte, die drei in die Milchstraße eingedrungenen tiuphorischen Sterngewerke aufzuspüren. Patoman hatte Nesser seine Taten nicht verziehen, arbeitete aber trotzdem unvoreingenommen mit den Wissenschaftlern zusammen. Am 16. Januar 1518 NGZ kam es zu Troy Nessers erstem offiziellen Einsatz am Zeitriss. Sein Wechsel in eine Pararealität lieferte die Gewissheit, dass der Zeitriss – zumindest an dieser Stelle – nur von der Vergangenheit in Richtung Zukunft durchquert werden konnte. (PR 2808)

Vier Tage später kam es zum Wiedersehen zwischen Taran Nesser und Patoman im Rahmen einer Konferenzschaltung mit mehreren anderen Wissenschaftlern. Der Parawissenschaftler schilderte bei dem Gespräch die Eindrücke und Erkenntnisse seines Sohnes, die dieser während seines Aufenthaltes in der Pararealität gewonnen hatte. Er prägte dabei für die Perforationspassage das Bild einer Quelle, aus der Wasser sprudelt und die alles was versucht in sie einzudringen, wieder herausspült. (PR 2808)

Rund zwei Monate darauf wurden Taran, Troy und einige weitere Wissenschaftler Zeugen einer Raumschlacht zwischen der Tiuphorenwacht und den Sterngewerken im Pharyxsystem. Sie sollten dabei möglichst viele Daten über die fremden Raumschiffe sammeln und bekamen einen in relativer Sicherheit liegenden Beobachtungspunkt zugewiesen. Taran Nesser widersetzte sich dem strikten Befehl Patomans, unter keinen Umständen näher an das Kampfgebiet heran zu fliegen, da Troy auf der angewiesenen Position zu weit von den Sterngewerken entfernt war, um mittels der Pararealistik genauere Informationen zu ermitteln. Während der Kämpfe wurden mehrere Schiffe beider Seiten beschädigt oder vernichtet. Unter den zerstörten Einheiten war auch die PRUITENTIU, eines der Sterngewerke. (PR 2808)

Durch Tarans Manöver konnte Troy die Theorie bestätigen, dass der PRUITENTIU unter anderem eine Wechselwirkung zwischen ihrem Sextadim-Banner und einer vom Planeten Vaar gestohlenen Ordischen Stele zum Verhängnis geworden war. Trotzdem ließ Patoman ihren ehemaligen Ehepartner nach der Schlacht wegen Verstoßes gegen ihren Befehl und eigenmächtiger Einmischung in eine militärische Operation unter Arrest stellen. Zusammen mit den übrigen Wissenschaftlern wurde er nach Untersuchung der Trümmer der PRUITENTIU nach Terra zurückbeordert. (PR 2808)

Quelle

PR 2808