Tirque

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Tirque war ein humanoider Bewohner des Planeten Yamolquoht.

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Atlan 350
© Pabel-Moewig Verlag KG
A350Illu.jpg
Atlan 350 - Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG

Erscheinungsbild

Er war etwa zwei Meter groß und klapperdürr – er schien nur aus Haut und Knochen zu bestehen. Der ansonsten völlig menschenähnliche Yamolquohter war stets in Leder gekleidet und trug einen ebenfalls aus Leder bestehenden überdimensionierten Hut, dessen Durchmesser weit über einen Meter betrug. Die Arme und Beine wurden von der Lederrüstung nicht bedeckt. Seine Fersen waren durchbohrt vom Verschlussriegel mächtiger Sporen, was ihm aber keinen Schmerz zufügte. Ein rostiges Schwert rundete das Erscheinungsbild des »Ritters von der traurigen Gestalt« ab. Er ritt auf dem gezähmten Sandwurm Zaquetel. (Atlan 350)

Charakterisierung

Tirque war geistig zurückgeblieben und grenzenlos naiv. Er sah sich als Kämpfer für Zucht und Ordnung, der andauernd das Böse bekämpfen musste. Dabei nahm er gar nicht wahr, dass sich alle anderen bloß auf seine Kosten amüsierten und er bei ihnen Narrenfreiheit hatte. (Atlan 350) So unternahm er zum Beispiel ernsthafte Versuche, mit seinem rostigen Schwert Raumschiffe kleinzuhacken.

Geschichte

Schon seit längerer Zeit kämpfte Tirque als Wikipedia-logo.pngDon Quijote Yamolquohts gegen das Böse an. Eines Tages gelangte er in eine Oase – allerdings zu Fuß, sein Sandwurm streikte wenige Kilometer außerhalb. Dort sah er die Bewohner bei einer Schlägerei, die durch übermäßigen Weinkonsum ausgelöst worden war. Seine Erkenntnis war naheliegend: Alle Weinvorräte mussten beseitigt werden. Und so kippte man den Inhalt der Fässer in einen alten Brunnen. Selbstverständlich war darin ein Gefäß versteckt, das den Wein wieder auffing. Als Tirque fort war, wurde er wieder in die Fässer zurückgefüllt, und alles ging weiter wie davor. (Atlan 350)

Auf dem Rückweg zu seinem Sandwurm begegnete er einem verkrüppelten Zwerg, der sich Lebo Axton nannte und ihn auf seiner Reise begleitete. Das nächste Ziel war die Oase Simquerz, wo Sklaven hochmoderne Waffen produzierten. Der Anführer der Waffenproduzenten schwor umgehend, sich zu bessern, und lud die beiden zu einem Festmahl ein. Nachts sabotierte S. M. Kennon den Zentralcomputer der Verbrecher und überzeugte den noch schlaf- und alkoholtrunkenen Tirque, dass dieser allein diese Zerstörung angerichtet hätte. Ohne dass der Verdacht auf sie fiel, konnten sie Simquerz verlassen. (Atlan 350)

Das nächste Ziel war die Oase Querzkont, wo die produzierten Waffen mit Hilfe einer Handvoll Raumschiffe an benachbarte Völker verkauft wurden und man obendrein noch Konflikte unter ihnen anzettelte. Tirque versuchte eine zeitlang vergeblich, die Raumschiffe mit seinem Schwert zum Zerplatzen zu bringen. Auch hier half Kennon weiter: In der Nacht ließ er sich von Tirques Sandwurm im Maul ins Innere eines ummauerten Bereiches bringen. Dort sabotierte der USO-Spezialist einen zentralen Wartungsrobot, löste dabei aber Alarm aus. Während Kennons/Axtons Projektionskörper in einen hyperenergetischen Dimensionskorridor gerissen wurde, blieb Tirque im Inneren des Gemäuers zurück. (Atlan 351)

Sein weiteres Schicksal ist unbekannt.

Quellen

Atlan 350, Atlan 351