B-Hormon

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Das B-Hormon (Kurzform von Baby-Hormon) ist ein Stoffwechselprodukt neugeborener Blues.

Diese Bezeichnungen gehen auf Lemy Danger zurück. (PR 173 E) Die Blues selbst nennen die Substanz Tlynosy. (PR 2708)

Beschreibung

Die Harnstoffe neugeborener Blues-Kinder sind mit Drüsensekreten angereichert. Es handelt sich um eine dünnflüssige Substanz von honiggelber Farbe. (PR 173 E) Die Neugeborenen scheiden das Tlynosy bis zu ihrem zehnten Lebenstag aus. Bei Erwachsenen bildet sich das Tlynosy nur im Körper der Mütter kurz vor der Geburt. (PR 2708 E)

Das B-Hormon strahlt entweder selbst im fünfdimensionalen Hodronenbereich oder es regt Wikipedia-logo.pngWasserstoffsuperoxyd, dem es als Katalysator zugesetzt wird, zur Abstrahlung von Psi-Impulsen an. (PR 173 E)

Anwendungsgebiete

Molkex-Bearbeitung

Die Gataser bearbeiteten Molkex mit durch B-Hormon stabilisiertem Wasserstoffsuperperoxyd. Die Konzentration des H2O2 durfte 85 Prozent nicht übersteigen. Bei korrektem Mischungsverhältnis entstand eine intensiv blaue, dickflüssige und ätzend riechende Substanz, mit der das Molkex berieselt wurde. Das Molkex wurde daraufhin geschmeidig und konnte zu Panzerungen für Raumschiffe und Kampfanzüge weiterverarbeitet werden. War das H2O2 zu hoch dosiert, explodierte das Molkex und es entstanden Fladen, die mit extrem hoher Geschwindigkeit davonflogen. Lemy Danger bezeichnete dies als Drive-Effekt. (PR 173 E)

Anti-Molkex-Bomben

Die Terraner stellten fest, dass eine Mischung aus hundertprozentigem Wasserstoffsuperoxyd und B-Hormon als Waffe gegen das Molkex eingesetzt werden konnte. (PR 173 E)

Auch die Anti-Molkex-Bomben des Vereinten Imperiums beruhten auf der Verwendung von durch B-Hormon stabilisiertem Wasserstoffsuperperoxyd. Dadurch waren die Imperiumsschiffe in der Lage, den ausgehärteten Molkexpanzer der Bluesschiffe zu zerstören.

Das Molkex wurde dabei zum Drive-Effekt angeregt und bewegte sich dann als Neo-Molkex mit hoher Beschleunigung in Richtung des galaktischen Zentrums, verschwand aber nach kürzester Zeit im Hyperraum.

Herstellung

Das Vereinte Imperium war auf die synthetische Herstellung von B-Hormon angewiesen. Allerdings war das synthetische B-Hormon kein Hodronenstrahler. Deshalb musste es zusätzlich noch durch einen Hypertron hyperenergetisch aufgeladen werden. Wichtig war dabei die Eichung der Hypertrone.

Allerdings blieb trotzdem die hyperenergetische Aufladung des synthetischen B-Hormons nur kurze Zeit stabil. Daher wurde das B-Hormon in den Anti-Molkex-Bomben erst vor dem Einsatz der Bomben durch eingebaute siganesische Mikrohypertrone hyperphysikalisch aktiviert. (PR 175)

Geschichte

Die Gataser gewannen B-Hormon in großen Mengen, indem sie die Vermehrung ihres Volkes staatlich förderten (was auch zu Überbevölkerung und zur Notwendigkeit der Erschließung immer neuer Kolonialwelten führte) und die Neugeborenen in riesigen Brutstationen im Block der Fünften Wachsamkeit auf Gatas unterbrachten. Dort wurden den Kleinkindern Kanülen in den Leib gestochen, durch die die mit B-Hormon versetzten Ausscheidungsprodukte abgezapft wurden. Die Flüssigkeit wurde in speziellen Behältern gesammelt. (PR 173 E)

Auf der Suche nach einer Waffe gegen die unzerstörbare Molkexpanzerung der Raumschiffe der Blues stießen die Terraner im Oktober 2327 auf das B-Hormon. Auch der Drive-Effekt wurde ihnen bekannt. Die USO-Spezialisten Lemy Danger und Melbar Kasom stahlen sechs 15-Liter-Behälter mit B-Hormon aus einer »Kinderklinik« auf dem Hauptplaneten der Blues. Der erste Test einer aus B-Hormon und hochkonzentriertem H2O2 bestehenden Substanz an einem gepanzerten Gleiter auf Gatas verlief erfolgreich. (PR 173 E)

Nach dem erfolgreichen Transport zurück in das Vereinte Imperium wurde parallel auf Arkon III, Terra und Aralon nach einer synthetischen Herstellung des B-Hormons geforscht. Die entscheidende Idee kam schließlich im Jahr 2328 von Tyll Leyden, der auf Aralon stationiert war. Ihm war es zu verdanken, dass auf der Erde mit seiner Hilfe zum ersten Mal voll funktionsfähiges B-Hormon synthetisiert werden konnte.

Kurz darauf wurde die gesamte B-Hormon-Forschung nach Aralon verlagert, weil die Blues dachten, sie hätten Aralon vernichtet. Dabei war ihnen aber ein Fehler unterlaufen, da sie durch das Vertauschen von Koordinaten nur eine seit Jahrtausenden unbewohnte Welt zerstört hatten. Nach diesem ersten Erfolg stellte sich aber heraus, dass das synthetische B-Hormon nicht stabil war, sondern nach etwa 48 Stunden zerfiel. Trotz dieses Nebeneffekts wurde es in einer Schlacht gegen die Blues bei Arkon III eingesetzt, was zu einem Sieg Perry Rhodans führte.

Dabei stellte sich heraus, dass das modifizierte B-Hormon keineswegs 48 Stunden stabil war, sondern die Stabilität unterschiedlich war. Daraufhin bauten die Siganesen eine Miniaturausgabe eines Hypertrons mit integriertem Konzentrierer. Damit war man in der Lage, das B-Hormon erst dann zu modifizieren, wenn man beabsichtigte, es einzusetzen.

Mit Hilfe dieser Neuerung gelang es Perry Rhodan und Atlan, fast alle Schiffe der Blues des Schutzes ihres Molkex-Panzers zu berauben. Außerdem wurde durch einen Einsatz des Mutantenkorps der gesamte Molkexvorrat der Gataser zu Neo-Molkex. Nach diesem Ereignis kam es zu einem Friedensvertrag zwischen den Blues und dem Vereinigten Imperium.

Im Jahr 1344 NGZ fanden Wissenschaftler der Blues heraus, dass B-Hormon zur Stabilisierung von Hyperkristallen genutzt werden konnte.

Quellen

PR 173, PR 174, PR 175, PR 176, PR 177, PR 2325, PR 2708