Umlyr

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Der Kärnsizer Umlyr war ein einstiger Widerstandskämpfer gegen den Dunklen Oheim.

Geschichte

Einst war Umlyr ein Widerstandskämpfer, der sich mit der grausamen Situation in der Schwarzen Galaxis nicht abzufinden bereit war. Durch nicht näher bekannte Umstände wurde er gefangen genommen, verhört und als durch und durch positiv eingestuft, weshalb man ihn auf das Weltenfragment Luckirph brachte.

Hier wurde er einer langsamen Gehirnwäsche unterzogen, die ihn glauben lassen sollte, dass der Dunkle Oheim längst tot und durch ein friedliebendes Wesen ersetzt worden war, das seine Unterstützung benötigte. Denn dessen Macht stand noch auf tönernen Füßen und die Reviere wurden noch immer von Neffen beherrscht, die durch und durch böse waren. Aber diese Prozedur griff bei ihm nur schlecht, weshalb er im Jahre 2650 einer kleinen Gruppe Unbeeinflusster angehörte, während er nach außen hin vorgab, von der gemeinsamen Sache überzeugt worden zu sein. Der heimliche Anführer dieser Gruppe war der Ehlo Creah, und Umlyr war sein einziger Kontaktmann zu den anderen Mitgliedern. In seinem orgelpfeifenähnlichen Haus war er auch durch Bespitzelungen durch den Hausgeist geschützt, da ein mitgebrachter Yntaier diesen bannen konnte.

Eines Tages nahm er Kontakt mit Atlan und Razamon auf, die er zu sich ins Yntaier-Haus führte. Hier vereinbarten sie ein geheimes Treffen im Navalynn, einem Haus, das sich am Grunde eines kleinen Sees befand und nur durch eine Taucherbeehl zu erreichen war. Gemeinsam mit Irda, Nelom, Runar und Rudogg schmiedeten sie den Plan, einen Gersa-Predogg zu verhören, um die Wahrheit über die Situation auf Luckirph herauszufinden. Während Letzterer nicht an der Umsetzung teilnahm, schalteten die anderen sechs Yndorm in einem günstigen Moment aus. Das war nicht schwer, denn der Kybernetiker Runar kannte die Schwachstelle dieser speziellen Roboterart. Irda und Nelom rissen Yndorm zuerst Arme und Beine ab, dann entfernten sie mit ihren kräftigen Pranken die Brustplatte, sodass der Zapfenergiewandler frei zugänglich war. Ohne diesen erlosch das künstliche Bewusstsein eines Gersa-Predoggs nach 20 Stunden, und bei dieser Aussicht war Yndorm bereit, die Wahrheit zu sagen. Er berichtete, dass es eine Lüge sei, dass der Dunkle Oheim tot und durch ein positives Wesen ersetzt worden war. Die Ansammlung positiver Wesen auf Luckirph war notwendig für die Erhaltung des Bösen, und einzig und allein darum waren sie alle hierher gebracht worden. Der Torso Yndorms verging in einer Stichflamme, als Atlan nach dem Erscheinungsbild und dem Aufenthaltsort des Dunklen Oheims fragte.

Auf dem Weg zurück in ihre Unterkünfte wurden sie von Bleichen Alven paralysiert und in ein Haus gebracht. Als sie wieder erwachten, betraten einige Alven das Haus; ihr Anführer Dillion behauptete, sie anfänglich für Saboteure gehalten zu haben, aber die Beweise sprächen dagegen. Er ließ die Überreste Yndorms sowie einen Kybermag heranschaffen und verhörte die Positronik des zerstörten Roboters. Dabei kam heraus, dass Yndorm ein Verräter gewesen war, der aufgrund einer alten Geheimprogrammierung falsche Auskünfte über den Dunklen Oheim gegeben hatte. Irda und auch Nelom glaubten diese Lügengeschichte und trennten sich von den anderen, die zumindest verwirrt waren.

Danach suchte Umlyr Creah auf, um die Erkenntnisse mit ihm zu besprechen. Aber drei Gorben lauerten ihnen auf und wollten sie mit ihren Lichtstrahlmessern töten. Nur das rechtzeitige Erscheinen Atlans und Razamons konnte das verhindern, und Umlyr entsorgte deren Leichen und Waffen hinter dem Haus des Ehlos. Danach drangen sie durch einen Geheimgang in die Behausung des Gersa-Predoggs Dathorym ein und konnten Teile eines Gesprächs belauschen, das dieser mit Zephyn, einem anderen Gersa-Predogg führte. Daher waren sie bereit, als ein Fest gegeben wurde, um zwei Bewohner Luckirphs, Szygorn und Kuntrach, zu verabschieden. Deren Ausbildung war angeblich abgeschlossen, und sie sollten die Stelle zweier getöteter Neffen übernehmen. Während sich Atlan und Razamon im Innern des Gleiters versteckten, mit dem die Uktabaren in die SEDHYR-IT gebracht wurden, hielt sich Umlyr an den Außenkufen fest und wurde bei der Landung fast zerquetscht, da sein Gürtel daran hängen geblieben war. Dennoch gelangte er unentdeckt in das Beiboot und half seinen beiden Gefährten. Er betäubte die Uktabaren mit Blasrohrgeschossen, brach aber danach zusammen. Razamon brachte ihn knapp vor dem Start aus dem Raumschiff; Umlyr war zuversichtlich, es unbemerkt in die Stadt zu schaffen, wo sich ein Vertrauter um seine Verletzungen kümmern würde.

Quelle

Atlan 476