Die Ferrol-Dolche

Aus Perrypedia
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Google translator: Translation from German to English.
Google translator: Překlad z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertaling van het Duits naar het Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduction de l'allemand vers le français.
Google translator: Tradução do alemão para o português.

342 | 343 | 344 | 345 | 346 | 347 | 348 | 349 | 350

Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 346)
PR-TB-346.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
PR-TB-H-031-32.jpg
© Zaubermond Verlag

Titel: Die Ferrol-Dolche
Untertitel: Beutesuche in der Wüste – die Rätselstrecke wird entdeckt
Autor: Robert Feldhoff
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Dirk Schulz (Zaubermond-Ausgabe)
Erstmals erschienen: Januar 1992
Handlungszeitraum: 3446
Handlungsort: Ferrol
Bezug: PR 14PR 17 (Galaktisches Rätsel)
Zusätzliche Formate: in PR-Kompakt 4 enthalten; Zaubermond Planeten­roman 31/32 (Printausgabe und E-Book)

Handlung

Auf Ferrol im Wega-System lebt im 35. Jahrhundert nahe der Stadt Kerranna der Terraner Misley als Schrott­sammler zusammen mit seiner Partnerin Carliutta. Er schlachtet Trümmer aus, die nach der Verdummung durch den Schwarm zurückgeblieben sind, und verkauft diese. Allerdings investiert er einen Großteil des Geldes in Tequilo, einen örtlichen Alkohol. Carlitta arbeitet im Geheimen an einem eigenen Projekt, sie baut ein »Multiplanmobil«. In Geldnot verschuldet sich Misley hoch bei dem Ferronen Princ Ewiard, den er aber stets »Prince Edward« nennt.

Da macht er in der Bekesch-Wüste mehrere große Funde. Hier hatte die Solare Flotte ein Versorgungsdepot angelegt, das während der Schwarmkrise durch einen Fehler dezentralisiert wurde, so dass überall in der Wüste wertvolle Ausrüstungsgegenstände zu finden sind. Misleys neueste Entdeckung ist aber eigenartig: Er stößt auf einen Felsen mit einer Materieprojektion, die einen Eingang verbirgt. Neugierig erkundet er die dahinter liegenden Räume und hört seltsame Stimmen, die in gedanklich zu rufen scheinen. Schließlich erreicht er einen Raum, in dem ein uralter Käfigtransmitter ferronischer Bauart steht. Eine telepathische Stimme meint, er habe einen »Seitenarm der Rätselstrecke« betreten. Dann entdeckt Misley zwei auffallend schön gefertigte Dolche auf einer Säule und erkennt, dass diese Dolche mit ihm telepathisch kommunizieren. Sie nennen sich Cerveitis und Samat und fordern ihn auf, sie mitzunehmen.

Misley markiert die Felsnadel, dann kehrt er auf seinen Schrottplatz zurück. Er experimentiert mit den Dolchen und erkennt, dass sie sich telepathisch lenken lassen und extrem scharf sind. Sie durchtrennen sogar Raumschiffspanzerplatten. Carliutta überrascht Misley und erfährt so ebenfalls von seiner Entdeckung.

Am nächsten Tag erscheint Princ Ewiard und fordert die Dolche, da Misley bei der Darlehensvereinbarung ihm alle wertvollen Funde versprochen habe. Misley weigert sich, und Ewiard verlässt zunächst das Gelände, stößt aber Drohungen aus. Schon bald kehrt er mit sechs Hochleistungsgleitern zurück. Misley schießt einen der Gleiter mit einer Strahlwaffe ab, aber die Übermacht ist zu groß, und die anderen landen. Carliutta gerät in Lebensgefahr, als ein Ferrone mit einem Strahler auf sie schießen will. Verzweifelt setzt Misley die Dolche ein. Diese schweben durch die Luft und töten den Angreifer. Misley ist aber nicht bereit, weitere Lebewesen zu töten. Er will lieber mit Carliutta fliehen. Ewiard stellt beide, aber Misley zerschneidet dessen Waffe mithilfe eines der Dolche, und beide entkommen mit dem Multiplanmobil.

Die Gleiter nehmen die Verfolgung auf, aber ein Schutzschirm wehrt die Angriffe zunächst ab. Als größere Kaliber abgefeuert werden, muss Carliutta landen. Beide sind in der Nähe der Felsnadel, bei der Misley die Dolche gefunden hatte. Carliutta und Misley nehmen den Transmitter und hören eine Stimme, die sie auf einem »Seitenarm« auf dem Weg zum Ewigen Leben begrüßt und vor Regen warnt. Beide verlassen den Transmitter in einer Höhle und gehen nach draußen, wo sie eine vollkommen veränderte Umgebung erwartet. Statt der Wüste stehen sie in einem dichten Wald mit riesigen Bäumen.

Sie sind aber der Sonne und der Schwerkraft nach noch auf Ferrol. Schließlich erkennt Misley, dass sie sich in der Vergangenheit befinden müssen, denn er sieht die gleichen Felsformationen und verbindet die Bäume mit in der Gegenwart noch existierenden Überresten in der Wüste. Kurz darauf müssen Misley und Carliutta entdecken, dass die Ferronen ihnen gefolgt sind. Als es regnet, suchen sie Schutz unter einem Felsen, was ihnen das Leben rettet, denn die Bäume sondern plötzlich eine extrem starke Säure ab, der mehrere Ferronen zum Opfer fallen. Carliutta und Misley kehren in den Transmitter zurück und kommen wieder in die Gegenwart, aber dort werden sie von Ewiard und dessen letztem Gefolgsmann mit Waffen bedroht. Beide fliehen und können mithilfe eines Ablenkungsmanövers, für das sie ihre Schutzanzüge opfern, zunächst noch einmal entkommen.

Beide erreichen mithilfe der Dolche und einiger Ideen Misleys einen zweiten Transmitter. Carliutta gesteht Misley, eigentlich eine gesuchte Howalgonium-Diebin zu sein, die auf Ferrol untergetaucht ist. Beide aktivieren den Transmitter und erkennen, dass sie mitsamt dem Felsen unterwegs nach Wanderer sein müssen. Leider sind Ewiard und sein Helfer ihnen gefolgt und ebenfalls dabei. Sie schließen aber einen Waffenstillstand angesichts der möglichen relativen Unsterblichkeit.

Schließlich erreichen die vier tatsächlich Wanderer, wo sie ES in der Gestalt eines alten Mannes erwartet. Sie erfahren aber, dass es keine Unsterblichkeit mehr zu erringen gibt und dieser Ast der alten Strecke des Galaktischen Rätsels nur offengehalten wurde, um den Dolchen die Rückkehr zu ermöglichen, was auch geschehen ist. Ewiard greift wütend ES an, scheitert aber an den Machtmitteln des Unsterblichen. Dieser eröffnet ihnen, dass sie gegeneinander kämpfen sollen, denn nur zwei von ihnen dürfen überleben, und versetzt sie in eine Arena.

Misley kann aber Ewiard überzeugen, besser zusammenzuarbeiten. Daraufhin greifen zahlreiche schwebende Handwaffen die vier an. Verzweifelt bittet Misley ES um eine letzte Chance und erhält diese gewährt. Alle laufen davon und gelangen mit letzter Kraft nach Ferrol zurück, wo hinter ihnen die Zwillingsfelsnadeln zerfallen. Ewiard fragt Misley, wie er seine 8000 Solar Schulden bezahlen wird, und dieser hofft, dass die Beute aus dem gefundenen Teil des Flottendepots ausreichen wird…

Personenregister

Misley Ein Schrottsammler
Carliutta Seine Partnerin
Princ Ewiard Ein ferronischer Geschäftemacher
ES Der Unsterbliche von Wanderer