Jorge Javales

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Jorge Javales war ein terranischer Archivar, der im Jahre 1225 NGZ zur Besatzung der AT-TOSOMA gehörte.

Erscheinungsbild

Der Terraner war von schmächtiger Gestalt. Seine Nase war hakenförmig, die Brauen buschig. Den grauen Haarkranz trug er Millimeter kurz geschnitten. (Obsidian 1) Er war 87 Jahre alt. (Obsidian 9)

Geschichte

Javales befand sich im März 1225 NGZ auf der Kharag-Stahlwelt. Am 18. März erschien die Vergessene Positronik beim Kharag-Sonnendodekaeder. Atlan und drei Begleiter, zu denen auch Jorge Javales gehörte, wollten per Transmitter von der Stahlwelt zur AT-TOSOMA überwechseln. Der Sprung wurde jedoch zur Vergessenen Positronik umgeleitet. Dort musste sich die Gruppe gegen kleine Spinnenroboter zur Wehr setzen. Eine Kontaktaufnahme mit der TOSOMA gelang nicht. Die Roboter drängten die Männer in eine bestimmte Richtung. Horgald Massarem wurde schließlich von den Spinnenrobotern massiv attackiert, sein Schutzschirm brach zusammen. Der Raumsoldat feuerte seine Waffe ab, woraufhin einer der Spinnenroboter detonierte. Die Batterie der Waffe wurde zerrissen. Horgald Massaram überlebte die Explosion nicht. (Obsidian 1)

Schlussendlich überwältigten die Spinnenroboter in einer Dschungellandschaft Atlan und seine beiden Gefährten. Kleine Ausgaben der Roboter krallten sich im Nacken der Männer fest. Veloz da Metztat fand den Tod, als Atlan versuchte, ihn von den Robotern zu befreien. Atlan und Jorge Javales warfen sich in das Leuchten des Hoagh. (Obsidian 1)

Jorge Javales und Atlan fanden sich in der Savanne auf dem Planeten Vinara IV wieder, den Atlan aus seiner Vision zu kennen glaubte. Alle Systeme ihrer Schutzanzüge waren ausgefallen, selbst die Vibratormesser waren jetzt nur noch einfach Klingen – Atlan war froh, dass wenigstens sein Zellaktivator noch funktionierte. Die beiden waren in einem archaisch anmutenden, einsam mitten im Grasland stehenden Tor materialisiert, das aus monolithischen Gesteinsquadern erbaut war – einem Obsidian-Tor. Der Arkonide und der Terraner machten sich daran, ihre Umgebung zu erkunden. Dabei entgingen sie nur knapp dem Angriff eines Rudels Wikipedia-logo.pngwolfsähnlicher Raubtiere – Atlan staunte nicht schlecht, als er in ihnen Scaffrans erkannte, eine Tierart, die eigentlich nur auf dem Planeten Hayok heimisch war. In einem riesigen Ruinenfeld entdeckten sie zwei Skelette, die terranischen (oder lemurischen bzw. tefrodischen) und arkonidischen (oder akonischen) Ursprungs waren. (Obsidian 2)

In der Nacht erlebte Atlan einen Erinnerungsschub, bei dem er Szenen aus dem Leben des lemurischen Tamrats Nevus Mercova-Ban nacherlebte. Auf diese Weise erfuhr er den eigentlichen Verwendungszweck sowohl des Sonnendodekaeders als auch der Bewusstseins-Transferanlage. Die Lemurer hatten seinerzeit festgestellt, dass es in Omega Centauri Zonen ohne Sterne und Planeten gab, und vermuteten, dass die fehlenden Himmelskörper in Hyperraum-Enklaven versteckt sein konnten. An einem der letzten Versuche dieser Art war der Hohe Tamrat Sardaengar beteiligt. Mercova-Ban hatte versucht, mit der Bewusstseins-Transferanlage Kontakt zu den Enklaven herzustellen: Bis auf einen ganz kurzen mentalen Kontakt war er aber nicht erfolgreich gewesen. (Obsidian 2)

Am nächsten Tag stießen Atlan und Javales auf einen deutlich erkennbaren Pfad im Savannengras. Sie hofften, dass es sich um einen Karawanenweg handelte und folgten ihm nach Westen, wo die Vegetation üppiger zu sein schien. Doch dann wurden sie von einem Rudel aufrechtgehender Raubsaurier umzingelt. (Obsidian 2) Afalharo mit drei Meter langen Dendibos kamen ihnen zu Hilfe und vertrieben die Wikipedia-logo.pngRaptoren. (Obsidian 3)

Die Schamanin Dendia ließ im Bewusstsein von Atlan und Jorge Javales Erinnerungen an Sardaengar und Litrak entstehen. In Atlan sah Dendria einen Wächter der Eisgruft. Sie schien Atlans Ritteraura wahrnehmen zu können und glaubte, er könnte den Tulig bei ihrer Mission helfen. (Obsidian 3)

Es blieb Atlan und Javales nichts anderes übrig, als mit den Savannenreitern zu reisen. Nach einem beschwerlichen Ritt von vier Tagen machte die Gruppe einen Stopp in der Oase Zarband. Dort kam es am 24. März beinahe zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen Gamondio und Kanzemon um die mit den Tulig gekommenen Atlan und Jorge Javales. (Obsidian 3)

Durch die von den Nathals ausgehende Gefahr eines Überfalls ritten die Tulig auf ihren Dendibos auf Atlans Anraten hin auch während der Nacht durch die Afal-Savanne, um die Stadt Azdahan zu erreichen. Durch eine der Unsichtbaren Schluchten ritten die Tulig und ihre beiden Begleiter nach Norden. Atlan hatte von Gamondio und seinen Leuten kleine Tümpel mit aufgekochtem Nornen-Gift in der Schlucht anlegen lassen. Die verfolgenden Nathals unter dem Befehl von Kanzemon tappten in diese Falle. Ihre Dendibos weigerten sich weiterzugehen, bis nicht der letzte Rest des Giftes von den süchtigen Käfern ausgetrunken war. Doch Kanzemon gab nicht auf. Nur die Ruinen der Stadt Ardaclak konnten den Tulig noch Rettung vor dem sicheren Tod durch die Hand der Nathals bringen. Die Dendibos der Tulig brachen vor Erschöpfung zusammen. Das Leittier Gamondios starb im Stehen, Gantschula konnte nur noch mit Mühe gehen. Eine unüberschaubare Menge Genjis näherte sich rasch den Savannenreitern. Atlan und Javales retteten sich vor der wogenden Wikipedia-logo.pngTermitenmasse auf eine Gruppe von mehrere Meter hohe Felsen. Doch die Sicherheit war trügerisch. Die Genjis krabbelten übereinander und erreichten so die beiden Männer, die in weiße Fäden eingesponnen und abtransportiert wurden. Mund, Nase und Augen waren frei geblieben. Jorge Javales und Atlan wurden in einen unterirdischen Bau gebracht, wo sie von der hungrigen Königin erwartet wurden. (Obsidian 3)

In seinem Kokon konnte sich Atlan nicht bewegen. Die Termitenkönigin näherte sich. Aus dem Mundstachel tropfte Speichel. Plötzlich wurde die Königin herumgerissen, in die Höhe gehoben und an die Wand geschleudert, wo sie zerschmettert liegen blieb. Aus dem dritten Kokon zwängte sich ein humanoides Wesen. Es riss die Fäden von Atlans Gefängnis mit bloßen Händen auseinander und bereite den Arkoniden. Atlan eilte zu dem letzten geschlossenen Kokon, in dem Jorge Javales mit starren grauen Augen lag, über die sich ein milchiger Schleier gelegt hatte. Gemeinsam befreiten Atlan und der Fremde an diesem 3. April 1225 NGZ das Gesicht des Archivars. Der Fremde stellte Tod durch Ersticken fest, infolge eines anscheinend fehlerhaften Einspinnens. (Obsidian 4) Tamiljon hatte seinen Erstickungstod dadurch beschleunigt, indem er ihm Vitalenergie absaugte, um sich selbst retten zu können. Der Tod des Terraners lag jedoch nicht in der Absicht des Schwarzhäutigen. (Obsidian 8)

Quellen

Obsidian 1, Obsidian 2, Obsidian 3, Obsidian 4, Obsidian 8, Obsidian 9