Narunn

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Der Mohenna Narunn gehörte zum Volksstamm der Xorer.

Erscheinungsbild

Als Heerführer war er in einen prächtigen Brustharnisch gekleidet und trug einen goldenen Helm.

Geschichte

In seiner Jugend war Narunn ein Priesterschüler. Eines Nachts sah er die Ankunft von Göttern und löste Alarm aus. Doch die Mohennas fanden auf der Sandsteinplattform des Tempels keine Götter vor, lediglich Trümmerstücke. Narunns Lohn für seine Aufmerksamkeit war eine Tracht Prügel und Verbannung.

Er wurde zum Heerführer der Xorer und sann auf Rache. Der richtige Zeitpunkt bot sich ihm, als auf der Sandsteinplattform des Tempels erneut eine Zeit-Transfer-Kapsel erschien. Narunn überfiel mit seinen Truppen das Lager der Signer. Während seine Krieger Neithadl-Off und Anima entführten, schlich sich der Xorer in das Innere der Kapsel und stahl das Steuergerät aus der Aufhängung.

Im Lager der Xorer vergnügten sich die Krieger an der Musik, die Neithadl-Off mit ihrem Kombinationsgerät erzeugte. Währenddessen befand sich Anima auf der Flucht vor Narunn, der versuchte, sie zu töten. Goman-Largo beobachtete das Geschehen von einem Hügel aus. Der Modulmann schwang sich auf den Rücken des Tieres und wurde durch den rasanten Antritt abgeworfen. Nussel ließ sich davon aber nicht aufhalten und stürmte auf Narunn los. Der Xorer warf den Bogen weg und stürzte sich mit einem Dolch auf Nussel, rannte dabei aber in dessen Horn und blieb heftig blutend im Gras liegen.

Goman-Largo untersuchte den Xorer und stellte ein Zucken des linken Auges fest, doch Anima behauptete, dass Narunn nicht mehr lebte, obwohl etwas von diesem Körper oder in diesem Körper noch am Leben war, jedoch auf keinen Fall ein Xorer. Da jedoch nur Narunn über den Verbleib des verschwundenen Steuergerätes Bescheid wusste, ordnete der Modulmann die Heilung des Xorers an. Große Teile Narunns zerfielen zu Staub und wurden vom Wind davongewirbelt. Übrig blieb ein Zwischending aus Schlange und Amphibie, zusammengesetzt aus silbrig schimmernden, daumennagelgroßen Plättchen. Der schlanke Körper endete an beiden Seiten in je einem Paar handflächengroßer Flossen. Im langgezogenen ovalen Kopf des Wesens hatten sich ein runder kleiner Mund, aus dem zwei schnurartige Greifzungen hingen sowie ein schwarzes, eiförmiges Auge gebildet, das die Abbilder einer Sumpflandschaft, aus dem eine stählerne Insel mit einer kreisförmigen Plattform zeigte – den Eingang zu einer Zeitgruft.

Anima hatte sich bei der Wiederherstellung an der Physiologie und dem Metabolismus eines Xorers gehalten. Dadurch war es zu Diskrepanzen gekommen, die das nunmehrige Aussehen Narunns hervorgerufen hatten. Narunn ergriff die Flucht. Durch das Aufeinandertreffen Goman-Largos und Neithadl-Offs mit einer Schar Signer, die sich von ihren Fesseln befreien konnten und auf die beiden Kameraden losgingen, erhielt Narunn Zeit, mit dem Steuergerät zu verschwinden.

Goman-Largo, Neithadl-Off und Anima folgten ihm zur Tempelanlage. Das Wesen, das einst Narunn war, installierte das Steuergerät wieder an seinen Platz, doch die Zeit-Transfer-Kapsel reagierte nicht. Trotz Animas Kräften starb der Fremde.

Quelle

Atlan 726