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Der Primordiale Korridor ist ein Bauwerk und / oder eine künstliche Welt an Bord des Chaoporters FENERIK. (PR 3183)
Übersicht
Funktion
Der Primordiale Korridor diente beim Bau des Chaoporters FENERIK dazu, die noch nicht in den Chaoporter verbauten Komponenten und Welten, sowie das Sextadiment miteinander zu verbinden. Außerdem sollte er den Chaotekten Perneter Horizont und Haretemir Horizont nach Abschluss des Baus eine Fluchtmöglichkeit bieten, sodass die Chaotekten nicht in das Sextadiment eingehen mussten. Für letzteres musste von den Chaotekten eine Weichenstellung vorgenommen werden; diese Funktion wurde außerdem von den Chaotekten und den Korridoristen geheim gehalten. (PR 3183)
Aufbau
Der Primordiale Korridor ähnelt einem etwa vier Meter durchmessenden Tunnel mit transparenten, kristallinen Wänden, hinter denen Szenen sichtbar sind, die sich teils in der Zeit des Baus des Chaoporters, teils in anderen Zeitebenen oder sogar in der Zukunft oder in anderen Universen abspielten. Der Korridor ist für die Wesen hinter der Wandung nicht sichtbar und im Normalfall nicht erreichbar. Der Boden besteht aus einem Laufgitter. (PR 3184, Glossar) Dieser Tunnel verbindet zahlreiche auch als Logen bezeichnete Nischen. Einige dieser Logen sind relativ klein, vergleichbar mit einem Gebäude, andere Logen sind groß genug, dass sie ein Dorf, eine Großstadt oder sogar einen Ozean beherbergen können. (PR 3183, PR 3184)
Bevölkerung
Die Bewohner des Korridors bezeichnen sich als Korridoristen. Sie sind bezüglich der Mächte des Chaos und der Ordnung neutral und dulden keine Diener dieser Mächte. Die Korridoristen gehören unterschiedlichen Völkern an; Alaska Saedelaere und Gry O'Shannon begegneten im Korridor unter anderem Doomoiden, Munuam, Osyrnen, Dirikki und Yodoren. (PR 3183, PR 3184)
Bekannte Orte
- Eine bewohnte Loge, in der bei Ankunft von Saedelaere und O'Shannon gerade ein Fest gefeiert wurde. Von dort wurden die beiden durch eine Wand in die Zeit des Baus des Chaoporters gedrückt, fanden jedoch später einen Weg, um zur Loge zurückzukehren (PR 3183)
- Perneter Horizonts Haus (PR 3183)
- Die Stadt - eine Stadt, die so groß und bekannt ist, dass sie keinen Namen benötigt. Hier befindet sich das Gericht, vor dem sich Saedelaere und O'Shannon wegen Mordes an Perneter Horizont verantworten mussten (PR 3184)
- Ein Ozean, der Haretemir Horizont beheimatete (PR 3184)
Geschichte
Alaska Saedelaere und Gry O'Shannon erfuhren im Rostland von der Existenz des Primordialen Korridors, und dass die beiden Chaotekten FENERIK über den Korridor verlassen hätten, und den Chaoporter möglicherweise noch in ihrer Gondel begleiteten. Sie konnten Panau Pni dazu bewegen, ihnen den Eingang zum Primordialen Korridor zu zeigen. (PR 3178) Im Korridor durchwanderten sie eine Zeitlang die Tunnel und trafen in einer der Logen auf den Domoiden Teshekdar, den Vorschmecker der Korridoristen. Dieser erkannte Saedelaere als kosmokratisch geprägt und O'Shannon als chaotarchisch geprägt, und griff an, da die Korridoristen keine Diener der Mächte der Ordnung oder des Chaos duldeten. Die beiden Terraner konnten den Angriff abwehren, und den Doomoiden dazu bringen, mit ihnen zu sprechen, und erfuhren so einiges über den Korridor. Die Terraner wurden von Teshekdar zu einer großen Loge gebracht, wo gerade ein Fest gefeiert wurde. Nachts wurden die beiden überraschend angegriffen und durch eine Wand in die Vergangenheit geschickt, wo sie sich in einer »Gondel« wiederfanden. (PR 3183)
Diese war ein Teil des in Bau befindlichen Chaoporters FENERIK, wo gerade ein Oblus vorbereitet wurde. Die Terraner gaben sich als Qualitätsprüfer aus und erhielten so Zugang zum Oblus, und trafen dabei auch auf Perneter Horizont. Dieser bat Saedelaere, ihm das Cappinfragment zu zeigen, da dies bei der endgültigen Verankerung des Sextadiments hilfreich sein könne. Saedelaere weigerte sich, seine Maske abzunehmen, da er befürchtete, dass der Anblick des Cappinfragments dem Chaotekten schaden würde, und bot ihm stattdessen den Anzug der Verheißung an. Nach Betrachtung des Anzugs lehnte der Chaotekt ab, da er fühlte, dass ihm der Anzug nicht nützen würde. Anschließend konfrontierte Saedelaere Perneter mit seinem Wissen über den Korridor, und dass dieser einen Fluchtweg beinhaltete. Als Perneter daraufhin angriff, ging O'Shannon in eine Abyssale Dispersion und nahm Saedelaere dabei mit. Kurze Zeit später schlugen sie einen Handel vor, dass Perneter sie zurück in ihre Relativgegenwart brachte, während sie im Gegenzug das Geheimnis um den Korridor wahrten. Perneter legte dies als Erpressung aus, ging aber darauf ein, und brachte die beiden über einen Dimensionsriss zurück zum Korridor. (PR 3183)
Zurück in der Gegenwart zwangen die Terraner Teshekdar, sie zum Chaotekten in der Jetztzeit zu bringen, da dieser einen Weg aus dem Chaoporter kannte. Beim Haus des Chaotekten gerieten sie zunächst an einen mausartigen Nager, der sich als Moramar Flysh, Perneter Horizonts Diener vorstellte. Dieser meinte zunächst, dass sie vielleicht in ein bis zwei Jahrhunderten einen Termin bekommen könnten, woraufhin O'Shannon den Nager packte. Dieser wehrte sich mit Strahlen, die O'Shannons Hand Brandwunden zufügten, sodass sie loslassen musste. Flysh weigerte sich nach wie vor, die beiden Terraner zu seinem Herren vorzulassen. Saedelaere bat Flysh daraufhin, seinem Herrn auszurichten, dass der »Mann mit dem Leuchtfeuer hinter der Blende« zurückgekehrt sei. In diesem Moment machten sich die Korridoristen bereit, die Terraner anzugreifen, als Flysh aus dem Haus zurückkehrte und die beiden nun doch ins Haus bat. Perneter Horizont willigte nun ein, mit Haretemir Horizont Kontakt aufzunehmen, damit dieser die Weichenstellung vornahm, wenn Saedelaere ihm im Gegenzug das Leuchtfeuer seines Cappinfragments zeigte, nach dem er seit seiner ersten Begegnung mit Saedelaere Sehnsucht hatte. Nachdem sich O'Shannon abgewandt hatte, nahm Saedelaere die Maske ab. Der Chaotekt war für einige Momente überglücklich über die »absolute Schönheit« des Leuchtfeuers, und starb. (PR 3183)
Als Saedelaere und O'Shannon aus Perneter Horizonts Haus traten, sahen sie sich einer Menge von Korridoristen gegenüber, die die beiden des Mordes bezichtigten, und sie dafür töten wollten. Die beiden versuchten zu fliehen, gerieten dabei aber in eine von Flysh gestellte Falle. Danach wurden sie in Die Stadt gebracht, wo sie wegen Mordes angeklagt wurden. Ihnen drohte eine unlimitierte Haftstrafe in einer Kerkerzelle, die außerhalb des Primordialen Korridors schwebte, oder gar die Todesstrafe; der Gerechtigkeitspfleger Choem galt zudem als ein Richter, der sich bei seinen Urteilen von seiner Willkür leiten ließ. Der Prozess wurde zunächst vertagt, bis die Sühnegewänder für die beiden Terraner fertiggestellt waren. (PR 3184)
Sadvuura Bukk, die aufgrund von über sie verbreiteten negativen Gerüchten noch nie als Advokatin gearbeitet hatte, sollte die beiden Terraner vertreten, und wollte diese in den Gerichtssaal bringen, allerdings wurden sie von Sühnevorleistern angegriffen, die statt der Messer, die die einzigen erlaubten Waffen waren, mit Thermostrahlern angriffen. Saedelaere wurde lebensgefährlich an der Brust verletzt, während O'Shannon in einer Abyssalen Dispersion entkam und sich am Strand eines Ozeans wiederfand. Dort traf sie auf die Lotsin Sanshy und wurde mit auf deren Segelschiff genommen. Während der Fahrt trafen sie auf einen Wal, der sich als der Chaotekt Haretemir Horizont vorstellte, und sie bat, im Sextadiment nach Perneter Horizont zu suchen - die Reise dorthin wurde mit einem speziellen Stab der Lotsin ermöglicht, den O'Shannon zum Zweck der späteren Rückkehr mit ins Sextadiment nehmen durfte. Im Sextadiment traf sie ein Mädchen, das ihrer Schwester Mór ähnelte, konnte aber dort den Chaotekten nicht finden, weder, als sie diesen suchte, noch als sie diesen nicht suchte. (PR 3184)
Inzwischen befand sich Saedelaere auf einer Medostation, wo er nicht nur durch die Künste der Ärztin Pass'chio, sondern vor allem auch durch seinen Zellaktivator und den Anzug der Verheißung geheilt wurde. Er konnte nach einigen Tagen fliehen und gelangte mit einem Gleiter zum Strand des Ozeans. Dort wurde er auf Bukk, die sich als Kopfjägerin hatte registrieren lassen, in eine Falle gelockt. Die Lotsin Sanshy tauchte ebenfalls auf und überzeugte Bukk, dass O'Shannon tatsächlich im Sextadiment war, um nach Perneter zu suchen. Als diese zurückkehrte, eröffnete sie Haretemir, dass sie Perneter nicht gefunden hatte. Haretemir versprach dennoch, die Weichenstellung vorzunehmen, allerdings sollte zuerst der Prozess stattfinden - die beiden Terraner wurden zurück zum Gericht gebracht. (PR 3184)
Beim Gerichtsgebäude wurden sie erneut von Sühnevorleistern mit verbotenen Schusswaffen angegriffen. Bukk zog zur Verteidigung ebenfalls eine Schusswaffe, setzte diese aber nicht ein, da Saedelaere mit Sanshys Stab ein Portal zum Gerichtssaal geöffnet hatte. Der Gerechtigkeitspfleger Choem verbot Bukk, die den Strahler noch in der Hand hatte, die Terraner zu verteidigen, und bot ihr außerdem ein hohes Bestechungsgeld. Bukk setzte sich dennoch - durch eine Kapuze getarnt - ins Publikum. Nachdem der Prozess begonnen hatte, wurde unter anderem Flysh als Zeuge aufgerufen, den Choem als »über jeden Zweifel erhaben« bezeichnete, da er ein Diener eines Chaotekten war. Außerdem ließ sich der Gerechtigkeitspfleger zu der Bemerkung hinreißen, dass sich die Terraner einen fähigen Verteidiger hätten auswählen sollen. Nun gab sich Bukk zu erkennen, und klagte ihrerseits Choem an, die Sühnevorleister zu verbotenem Schusswaffengebrauch angestiftet zu haben, sowie wegen Bestechung und Willkür. Sie legte Choems eigene Worte gegen diesen aus, und konnte außerdem mit Hilfe von Flysh und Sanshy, mit dem Flysh in Kontakt stand, darlegen, dass nicht sicher sei, dass Perneter Horizont tatsächlich tot sei. So gewann sie den Prozess, während Choem verurteilt und
erhängt wurde. Saedelaere und O'Shannon konnten schließlich mit Hilfe eines Portalschlüssels, den ihnen Sanshy übergeben hatte, den Chaoporter verlassen. (PR 3184)
Quellen