Munuam

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich unter anderem mit den Boxen der Munuam. Für weitere Bedeutungen, siehe: Box (Begriffsklärung).

Die Munuam sind ein Hilfsvolk des Chaoporters FENERIK, die ursprünglich vom Planeten Munuam-Dev in der Galaxie Munuam-Tro stammen.

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Heft: PR 3113
© Pabel-Moewig Verlag KG

Erscheinungsbild und Physiologie

Die Munuam sind vage humanoid und etwa so groß wie Terraner. Der Kopf und das Kinn sind kantig und die Nase ist sehr ausgeprägt. (PR 3115 – Glossar) Am Kopf, der von silbrigen Kopfschuppen bedeckt ist, sitzen zwei große, seitlich liegende Linsenaugen, die es ihnen ermöglichen, ein großes Blickfeld zu erfassen, ohne den Kopf drehen zu müssen. Sie haben zwei starke Arme. An den Schultern sitzen neun Schulterfäden, die der Fortbewegung dienen und auch als Tastorgane verwendet werden. Mithilfe der Schulterfäden hangeln sie sich an der Decke entlang und sind so in der Lage, sich relativ schnell fortzubewegen. Eine Klammersperre in den Schulterfäden verhindert, dass sie im Schlaf erschlaffen und dadurch einen Sturz riskieren. (PR 3113)

Die untere Körperhälfte ist geprägt von neun muskulösen Laufsträngen, die zusammengefasst als Laufbündel bezeichnet werden und etwa so dick wie menschliche Oberarme sind. (PR 3113, PR 3116) Prinzipiell könnten die Munuam damit weite Strecken bewältigen, allerdings verspüren sie extremen Ekel, sobald die Lauftentakel den Boden berühren. Außerdem gilt es als höchst unschicklich, den Boden zu berühren. Daher gehört dies mit zu den schlimmsten Dingen, die einem Munuam angetan werden können. Der Ekel kann so ausgeprägt sein, dass sich Munuam, die das erste Mal einen Planetenboden betreten, dabei übergeben müssen. Lässt es sich nicht vermeiden, unterziehen sich die Munam im Anschluss einer ausgiebigen Reinigungszeremonie. (PR 3113, PR 3115 – Glossar)

Die nicht sehr dicke blauviolette Haut ist komplett haarlos, weshalb die Munuam außerhalb ihrer Raumschiffe meist eine sogenannte Mento-Montur tragen. An Bord tragen sie hingegen nur sehr dünne atmungsaktive Anzüge ohne besondere technische Ausstattung, die sich wie eine zweite Haut an den Körper schmiegen. (PR 3113)

Munuam sind in der Lage, ihr Geschlecht mehrmals im Leben zu wechseln. Rein äußerlich unterscheiden sich Munuam unterschiedlicher Geschlechter so wenig voneinander, dass sie nahezu nicht zu unterscheiden sind. (PR 3113, PR 3114)

Die Stimme der Munuam ist volltönend und klingt eher dumpf, ist jedoch für Terraner klar verständlich. (PR 3115 – Glossar) Ihre Zähne sind weiß und spitz. (PR 3116, S. 8)

Die für FENERIK tätigen Munuam trugen Mnemo-Deletoren, wodurch verhindert wurde, dass sie über Themen sprachen, die für Hilfsvölker des Chaoporters tabu waren. (PR 3113)

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Heft: PR 3116
© Pabel-Moewig Verlag KG

Charakterisierung

Der Tod hat für die Munuam keinen Schrecken. Sie streben ihn zwar nicht aktiv an, sehen ihn aber als eine Art Heimkehr oder Befreiung von den Verpflichtungen des täglichen Lebens. (PR 3116)

Sie sind FENERIK treu ergeben und halten sich für unbesiegbar. Munuam sind nüchtern, Lob und Schmeicheleien sind ihnen fremd. Sie bewerten sich ausschließlich anhand ihrer Qualitäten und Fähigkeiten. (PR 3113)

Sie legen keinen Wert auf Ausstattung in Räumen, da sie sich sowieso immer an der Decke aufhalten. Trotzdem sind sie einem gewissen Luxus nicht abgeneigt. So befinden sich in den Konferenzräumen ihrer Raumschiffe parfümierte Zerstäuber, die die unbedeckten Körperparteien mit einem öligen, duftenden Schutzfilm überziehen und so für mehr Wohlbefinden und Konzentration sorgen. (PR 3113)

Bekannte Munuam

Gesellschaft

Die Munuam betrachten ihr gesamtes Volk als homogene Meute. (PR 3113)

Im Leben der Munuam dreht sich alles um die Jagd. Sie organisieren sich dazu in aus drei Munuam bestehenden Triaden, denen jeweils ein Triadenführer vorsteht. Eine Triade zieht immer zusammen in den Kampf und trennt sich niemals. (PR 3113)

Sprache

Die Sprache der Munuam nennt sich Munuam-Lus. (PR 3120, S. 17)

Bekannte Redewendungen

Technik

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Heft: PR 3119
© Pabel-Moewig Verlag KG

Raumschiffe

Die Trikubus genannten Raumschiffe bestehen aus drei unterschiedlich großen Würfeln, die scheinbar willkürlich ineinander verschachtelt sind. (PR 3113, S. 10)

Bekannte Raumschiffe

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Heft: PR 3118
© Pabel-Moewig Verlag KG

Boxen

Während sich die Munuam innerhalb ihrer Raumschiffe ausschließlich an den Decken hangelnd fortbewegen, nutzen sie zum Beispiel zur Erkundung fremder Planeten sogenannte Boxen oder Sänften, um zu verhindern, auf dem Boden gehen zu müssen. Diese sind kubisch, haben eine Kantenlänge von 2,9 Metern (PR 3119, S. 47) und sind von einer Art Baldachin überspannt, an den sie sich mithilfe der Schulterfäden hängen können. Außerdem sind die Boxen flugfähig, über kurze Strecken sogar weltraumtüchtig und mit allerlei Waffen wie Neuroschockern und Thermostrahlern ausgestattet. Diese mobilen Kampfstationen kommen jedoch nur zu bestimmten Gelegenheiten zum Einsatz und sind Älteren und Ranghöheren vorbehalten. (PR 3113) Zur Verteidigung steht ein Schutzschirm auf Paratronbasis zur Verfügung. (PR 3116)

Neben den gewöhnlichen Boxen verfügen die Munuam außerdem über sogenannte Meuten-Boxen, würfelförmige Raumer mit einer Kantenlänge von 12 Metern und die sogenannten Transportboxen, die auch T-Boxen genannt werden. (PR 3113, PR 3121)

Geschichte

Im Juni 2071 NGZ wurde eine Gruppe um den Munuam Jochzor mit der Aufgabe betraut, die drei Deserteure des Chaoporters FENERIK aufzuspüren und zurückzubringen oder zu töten. Dazu brachte die DUTMUTEV Jochzor und dessen Meute mittels eines Chaotreibers in die Milchstraße, da Jochzor Informationen über den Verbleib der Deserteure am ehesten im Solsystem vermutete. (PR 3113)

Die DUTMUTEV flog die abgelegene Handelswelt Porters Halt an. Dort stand der Start des Mehandor-Walzenraumers LUPPASH XVI mit Ziel Solsystem unmittelbar bevor. Jochzor und einige andere Munuam tarnten sich als galaktische Händler und gelangten so nahezu unbemerkt an Bord des Raumschiffs. Bevor die Mehandor sich wehren konnten, hatten die Munuam das Schiff bereits in ihre Gewalt gebracht und sämtliche Besatzungsmitglieder mit Narkosestrahlern betäubt. Anschließend setzten sie einen Großteil der Besatzung auf einem bewohnbaren Planeten aus, dem Rest wurden biomechanische Nanomaschinen eingesetzt, die sie zu willenlosen Handlangern der Munuam machten. Am 14. Juni erreichte die LUPPASH XVI das Solsystem. (PR 3113)

Die Aktion wurde allerdings vom TLD vereitelt. Dabei wurden alle Mitglieder der Meute kamen ums Leben und auch die DUTMUTEV wurde zerstört. Aber auch auf Seiten der Galaktiker gab es erhebliche Verluste. Sowohl die LUPPASH XVI und ihre Besatzung mussten auf auf die Liste der Opfer gesetzt werden, als auch der Medoraumer CLAUDIA CHABROL und mehrere ihrer Besatzungsmitglieder. (PR 3114, PR 3115, PR 3116)

Anfang Juli kam eine Meute der JOZZVAR auf dem Planeten Ghuurdad in der Kleingalaxie Cassiopeia zum Einsatz. Sie sollte dort den Krummen Gryllner, einen Beauftragten der Kosmokraten gefangen nehmen. (PR 3118)

Quellen